Introvertierte Leise Töne, starke Wirkung

Ein gutes Drittel der Bevölkerung gilt als introvertiert, doch unseren Alltag bestimmen vor allem die Lauten. Zu Unrecht, sagen Psychologen und Ökonomen. Denn die Stärken der Stillen sind für die Gesellschaft unverzichtbar.

Von SPIEGEL-WISSEN-Autorin Kerstin Kullmann

Neue Kraft schöpfen: Um sich wohl zu fühlen, brauchen Introvertierte Ruhe.
Corbis

Neue Kraft schöpfen: Um sich wohl zu fühlen, brauchen Introvertierte Ruhe.


Wenn der Schauspieler Matthias Brandt vor die Kamera tritt, kann er all das: lachen, lieben, toben und hassen. Er kann charmieren, flirten und um den Finger wickeln.

Verlässt er jedoch das Filmset, fällt ihm das schwer. Und das liegt daran, dass er gar nicht so extrovertiert ist, wie alle meinen.

Er ist Schauspieler. Gehört das Werben, das Kommunizieren nicht zum Beruf? "In meinem Beruf schlüpfe ich in eine Rolle. Da gibt es einen erzählerischen Impuls", sagt Brandt. Aber auf einem Pressetermin? Er schüttelt den Kopf.

Schauspieler Matthias Brandt kann in einer Rolle aus sich herausgehen. Außerhalb dieses geschützten Raums ist er ein zurückhaltender, leiser Mensch. Er sagt: "Aus mir bricht es nicht heraus. Bei anderen tut es das. Bei mir eben nicht." Über den Schweizer Bruno Ganz, über Corinna Harfouch oder Götz George weiß man, dass sie abseits der Arbeit nicht gern auf sich aufmerksam machen. All diese Schauspieler haben ein besonderes Talent, ihren Rollen Feinheit, Tiefe zu geben. Woher kommt das? "Ich glaube", sagt Brandt, "dass es künstlerisch ein sehr interessanter Vorgang ist, wenn man Widerstände überwindet." Jedes Mal, wenn er auf die Bühne trete, gebe es einen Moment der Konzentration, bevor er den Mut fasse aufzutreten.

Und der rote Teppich? Die Interviews? Der Boulevard? All der Rummel, der heute so wichtig ist? Brandt nickt, dann zuckt er mit den Schultern. Was soll er da sagen? Für stille Menschen wie ihn ist die Welt ein komplizierter Ort geworden.

Bloß nicht leise

Der Idealmensch unserer Zeit ist gesellig, risikofreudig, ein Alphatier. Er arbeitet gut im Team, ist gern unter Leuten, hat ein großes gesellschaftliches Netzwerk. Gibt es mal einen ruhigeren Moment zwischendurch, nutzt er ihn, um zu twittern. Hauptsache, nicht allein sein.

Fotostrecke

5  Bilder
Leise und laut: Die Stillen und die Extrovertierten
Eltern machen sich Sorgen, wenn sie den Eindruck haben, dass ihr Nachwuchs zu wenig lautstark und durchsetzungsfähig ist. Wer in sich gekehrt ist, ruhebedürftig oder gar scheu, der wird es, so fürchten sie, schwer haben im Leben.

Und das stimmt wahrscheinlich sogar. Bereits 1994 bewies der Psychologe Howard Giles, dass man Menschen, die schnell und laut sprechen, als kompetenter und sympathischer wahrnimmt, als klüger, besser aussehend und interessanter. Mit so jemandem wären die meisten Menschen gern befreundet. Wer im Internet einen Partner sucht, hat bessere Karten, wenn er sich als schlagfertig, witzig, kontaktfreudig und unternehmungslustig beschreibt.

Dabei sind introvertierte Menschen nicht automatisch schüchterne Menschen. Wer schüchtern ist, hat Angst, vor seinen Mitmenschen zu scheitern, zu versagen. Introvertierte haben nicht unbedingt Angst zu scheitern. Sie ertragen soziale Kontakte einfach nur in kleineren Dosierungen. Die Gesellschaft anderer ermüdet sie schneller, sie sehnen sich häufiger nach Ruhe.

1921 schrieb Carl Gustav Jung erstmals über die "Introversion". Der Psychoanalytiker erklärte sie als Hinwendung der psychischen Energie nach innen, weg von der Außenwelt. Introvertierte Menschen nimmt man als ruhig, zurückhaltend, in sich gekehrt wahr - extrovertierte dagegen als gesellig, abenteuerlustig, risikofreudig. Bis heute gelten die beiden Temperamente als wichtigste Aspekte der Persönlichkeitspsychologie.

Jeder Mensch trägt introvertierte und extrovertierte Züge in sich, doch die meisten tendieren in eine Richtung. Weil sie in unserer Gesellschaft so viel mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, glaubt man, die Extrovertierten wären in der absoluten Mehrheit. Tatsächlich schätzen Wissenschaftler, dass immerhin ein Drittel bis die Hälfte der Bevölkerung zu den Introvertierten gehört.

Eine Welt der Lauten

Die amerikanische Autorin Susan Cain hat ein Buch über die schweigende Hälfte geschrieben und damit einen Nerv getroffen. "Still. Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt" ist in den USA zum Bestseller geworden. "Wenn wir davon ausgehen, dass stille und laute Menschen in etwa dieselbe Anzahl an guten oder schlechten Ideen haben", schreibt Cain, "dann sollte der Gedanke, dass nur die lauteren und energischeren Menschen sich durchsetzen, uns besorgt aufhorchen lassen." Susan Cain hat in Harvard Jura studiert, als Anwältin arbeitete sie an der Wall Street. Es scheint so gar nicht zu ihrer Karriere zu passen, und doch sagt sie von sich, sie sei eine typische Introvertierte.

Aus SPIEGEL Wissen 3/2015
In ihrer Kanzlei war sie ausgerechnet Spezialistin für Verhandlungsführung. "Irgendwann habe ich all diese Entscheidungen, für die ich mich immer wieder überwinden musste, nur noch reflexhaft getroffen", sagt Cain. Es ging ihr nicht gut dabei. Sie hat gekündigt und ihr Buch geschrieben.

"Uns wird eingeredet, dass Menschen von Bedeutung eine forsche Art haben müssen, dass Glück mit Kontaktfreudigkeit einhergeht", sagt Cain. "Doch wir begehen einen großen Fehler, wenn wir das Ideal der Extraversion so einfach übernehmen." Dabei befindet man sich als Introvertierter in bester Gesellschaft: Der Physiker Albert Einstein, der Schriftsteller Marcel Proust, der Microsoft-Gründer Bill Gates, der Regisseur Steven Spielberg - sie alle gelten als stille, zurückhaltende Menschen.

Tatsächlich aber hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein großer kultureller Vorbehalt gegen die Leisen entwickelt. Vor allem in der Wirtschaft wird das Ideal des extrovertierten Menschen gefördert.

Die New Yorker Anwältin Cain hat das selbst erlebt. "Sorgfalt, Analyse, Konzentration - das sind die Stärken der Stillen", sagt sie. "Warum geben wir ihnen trotzdem immer wieder das Gefühl, nicht gut genug zu sein?" Inzwischen sind die Lauten und die Stillen zum Gegenstand der Forschung geworden. Unterschiede zwischen Introvertierten und Extrovertierten zeigen sich schon in der Hirnphysiologie. So haben Wissenschaftler die Hirnströme von Menschen analysiert, die sich zuvor Persönlichkeitstests unterzogen hatten. Im Gehirn vieler introvertierter Probanden wurde dabei eine höhere elektrische Aktivität nachgewiesen, egal ob sie arbeiteten oder sich ausruhten.

Unterschiede im Gehirn

Introvertierte, so die Entdeckung, sind häufig auch dann neuronal stimuliert, wenn sie keine Reize von außen empfangen. Wegen dieser von Natur aus höheren Gehirnaktivität haben die Stillen offenbar ein stärkeres Bedürfnis, sich gegen Reizüberflutung abzuschirmen.

Diese Forschung geht vor allem auf Erkenntnisse des Psychologen Jerome Kagan zurück. An der Harvard University führte er eine Reihe von Experimenten an rund 500 Säuglingen im Alter von vier Monaten durch. Er konfrontierte die Babys mit zerplatzenden Luftballons, bunten Mobiles oder mit Alkohol betupften Wattestäbchen.

20 Prozent der Säuglinge reagierten besonders empfindlich auf die für sie neuen, ungewohnten Situationen. Sie weinten, ruderten mit Ärmchen und Beinchen, drückten angespannt den Rücken durch. 40 Prozent reagierten gelassen, der Rest der Babys bewegte sich zwischen diesen beiden Extremen.

Als der Psychologe seine Probanden nach etlichen Jahren wieder ins Labor bat und mit ihnen Tests absolvierte, machte er eine auffällige Entdeckung: Wer als Kind heftig auf Reize reagiert hatte, war als Erwachsener ein eher introvertierter Charakter.

Um sich wohl zu fühlen, um neue Kraft zu schöpfen, brauchen Introvertierte Ruhe. Bei Extrovertierten ist es genau umgekehrt: Um einen optimalen neuronalen Erregungszustand zu erreichen, brauchen sie Anregungen von außen, Musik, Gespräche, Bewegung.

"Das Ausmaß an Reizen, die Extrovertierte als angenehm empfinden, kann Introvertierte überwältigen", so der Psychologieprofessor Colin DeYoung von der University of Minnesota. Experimente an Studenten haben gezeigt: Introvertierte lernten am besten in ruhiger Umgebung; Extrovertierte konzentrieren sich besser , wenn es lauter ist.

Die Wirklichkeit läuft indes nicht unter Laborbedingungen ab. In ihrem Arbeitsalltag können die wenigsten Angestellten einfach die Tür hinter sich zuziehen, wenn ihnen danach ist. Fast jeder hat Chefs, Kollegen und Kunden, mit denen er umgehen muss. Und die Zusammenarbeit zwischen Lauten und Leisen gestaltet sich häufig schwierig.

Zwischen den Welten

Bonn, ein neonbeleuchteter Tagungsraum: In der Mitte eines Stuhlkreises sitzen Alex und Stefan von der Organisation "Toastmasters". Dessen Mitglieder helfen sich gegenseitig, ihr öffentliches Auftreten zu verbessern, sie üben reden und debattieren. Heute will ihnen die Persönlichkeitsexpertin Sylvia Löhken zeigen, wie unterschiedlich introvertierte und extrovertierte Menschen miteinander verhandeln.

Die blonde Frau mit der weichen, ruhigen Stimme arbeitet als selbstständige Beraterin. Neben dem Bestseller "Leise Menschen - starke Wirkung" hat sie das vertiefende Werk "Intros und Extros. Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren" veröffentlicht. Außerdem hat sie einen Fragebogen entworfen, um herauszufinden, zu welchem Typus man eher neigt.

Unter ihren Kunden sind viele Menschen, die sich aus der leisen Welt der Wissenschaft in die laute Wirtschaft begeben und nicht wissen, wie ihnen geschieht. Löhken versucht, die beiden Welten zusammenzubringen. Beide Seiten könnten davon profitieren. Unternehmen sollten für gemischte Teams sorgen, sagt sie.

Bei Meetings preschen meist die Extros nach vorn und bestimmen zunächst die Debatte, so Löhken, nach dem Motto: "Erst reden, dann weiß ich, was ich denke." Die Intros würden meist sorgfältig nachdenken, bevor sie redeten und so womöglich auf bessere Lösungen kommen. Manche Intros sind gut im Konzepteverfassen, Extros hingegen begabt darin, diese mitreißend zu präsentieren. Deshalb gehöre zu einer guten Firmenkultur, dass ein Teamleiter dafür sorgt, dass beide Temperamente zu ihrem Recht kommen.

Und wenn der Chef ein ausgesprochener Extro ist, begeistert von seinesgleichen? Klar, sagt Löhken, "unsere Persönlichkeit setzt uns eine Art Brille auf, wir denken, allen anderen geht es so wie uns".

Sich selbst kennen

Häufig sind uns deshalb die, die uns ähneln, zunächst näher - gerade im beruflichen Kontext. Doch das verengt den Blick. Deshalb lernen ihre Klienten herauszufinden, welchem Typ sie angehören, sie lernen sich besser und genauer kennen. "Finde heraus, wer du bist, und tu es mit Absicht", zitiert sie die Sängerin Dolly Parton. Damit ist gemeint: sich in seiner Persönlichkeit gut auszukennen und das Beste daraus zu machen.

Als zweiter Schritt kommt dann, erklärt Löhken, von sich und den eigenen Bedürfnissen auch mal abzusehen und zu realisieren, dass es Menschen gibt, die völlig anders ticken. Immer wieder hatte sie in ihrem Training tolle Aha-Erlebnisse, wenn Intro- und Extroteams sich getrennt mit einer Aufgabe befassten und sich später anhörten, was die jeweils andere Gruppe erarbeitet hatte. So erweitern alle ihren Blick, das Denken kann die Richtung wechseln, statt verengt in immer den gleichen Glaubenssätzen stecken zu bleiben.

Sicher, auch im Beruf fällt meist der mehr auf, der laut ist und viel Gewese macht. Doch ein guter Vorgesetzter, so Löhken, habe genau im Blick, "wer kriegt seinen Job wie gewuppt". Intros schafften häufig ordentlich was weg durch ihre ruhige, verlässliche, beharrliche Art. Gerade das mache sie so vertrauenswürdig.

2007 brach erst der amerikanische Immobilienmarkt zusammen, dann gerieten weltweit Finanzinstitute und Großbanken ins Straucheln. In dieser Zeit hätten sich viele gewünscht, dass nicht die Schnellsten, Lautesten, Risikobereitesten die Richtung vorgegeben hätten, sondern die Vorsichtigen; jene, die einen kühlen Blick auf die Finanzen werfen. Und darin sind Introvertierte wahrscheinlich besser.

Zuhören können ist Kapital

Dass das Ideal der Extroversion schlecht fürs Geschäft sein kann, hat kürzlich auch Adam Grant nachgewiesen. Grant ist Professor für Management an der Wharton School der University of Pennsylvania, einer der einflussreichsten Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften der Welt. Insbesondere Unternehmen, die viel Eigeninitiative von ihren Angestellten verlangten, arbeiteten profitabler, so Grant, wenn sie von introvertierten Chefs geführt würden. Seine Studien stellen das Idealbild des lautstarken, bestimmenden Bosses auf den Kopf.

"Diese Art von Chefs neigt zu stark dazu, die eigene Person in den Mittelpunkt zu stellen. Die Vorschläge der Mitarbeiter kommen seltener zum Zuge", kritisiert Grant. Früher habe das noch funktioniert. Doch die Geschäftswelt sei schneller, unübersichtlicher geworden. Was der Markt verlange, könne kaum noch ein Chef im Alleingang vorausahnen. So schlage die Stunde der stillen Anführer. Derer, die zuhören können.

Mitte der Siebzigerjahre wandte sich der Ingenieur Steve Wozniak, nach eigenem Bekunden ein ausgemachter Eigenbrötler, an seinen Freund Steve Jobs. Er präsentierte ihm einen der ersten Computer für den Hausgebrauch. Der geniale Verkäufer Steve Jobs erkannte die Kraft dieser Idee und überredete Wozniak, die Firma Apple Computer Company mit zu gründen, um diese Heimcomputer in großem Stil unter die Leute zu bringen.

Wenn sich Introvertierte wie Wozniak und Extrovertierte wie Jobs zusammentun, das ist die Lehre aus der Erfolgsgeschichte von Apple, können sie Großes leisten.

Laut und leise, das passt gut zusammen.



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 61 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
koepi71 20.07.2015
1. Lautsprecher bevorzugt!
Kleines Beispiel aus der Praxis: Vor kurzem ein Vorstellungsgespräch mit einem Bewerber gehabt. Begleitet von einer Personalreferentin, also quasi einer Spezialistin. Der Bewerber (Ingenieur) durchgehend sehr gute Noten. Abi, Bachelor und Master besser als 1,5 sowie ein paar Jahre Berufserfahrung. Aber ein Stiller. Nach dem Gespräch noch eine Beratungsrunde unter vier Augen (Personalerin und ich). > Der kam ja gar nicht aus sich heraus. Ich weiß ja nicht, ob das der Richtige ist. Wir sollten den erstmal zur Seite legen. (fachliche Vorzüge scheinen bei der Dame nur eine untergeordnete Rolle zu spielen) Ende vom Lied: Ich brauche keinen Selbstvermarkter sondern jemanden der was kann. Eingestellt.
wilder.polterer 20.07.2015
2. na dann....
ich zähle mich zu den introvertierten Menschen und ich empfinde so, dass es nichts schlimmeres gibt als laute, aufdringliche Menschen, die dann meisten nicht mal was drauf haben wenn es ans Eingemachte geht. Meiner Erfahrung nach zeigt sich gerade im Nachtleben dass zuerst die extrovertierten im Mittelpunkt stehen (Tanzfläche, flirten an der Bar, usw.), zu einem späteren Zeitpunkt aber der Introvertierte die Oberhand hat, weil er die Lage lange analysiert bevor er handelt und am Ende dann doch wieder Recht behält auch wenn er dadurch oft auf kurzweiliges Vergnügen verzichten muss.
lachina 20.07.2015
3. Schon die Sprache ist verrätereisch....
"der verkauft sich schlecht." - ich bin mir sogar sicher, dass unter den Alg2- Beziehern einfach viele Menschen sind, die introvertiert sind und " sich nicht verkaufen". Nicht jeder Personalchef hat die Geduld, hinter die Kulissen zu sehen. Das war vielleicht noch besser früher, als man davon ausging, dass der typische Nerd introvertiert ist - kein Managertyp.
geando 20.07.2015
4. Apple kein gutes Beispiel
Wozniak und Jobs sind kein gelungenes Beispiel. Der "laute" Jobs hat den "Intro" Wozniak abserviert, nachdem dieser seine Arbeit erledigt hatte.
xformer 20.07.2015
5. Nicht erwünscht
Ich bin einer von diesen Stillen. Ein ziemlich schlauer Stiller mit richtig guten Ideen, sehr, sehr viel Wissen und extrem gut ausgebildeten "Antennen" für mein Gegenüber. Meine Feststellung: Das interessiert da draußen niemanden. Ich wurde immer wieder missachtet, übergangen, lächerlich gemacht. Die Lauten regieren und interessieren sich für nichts anderes, außer sich selbst. Stille, Reflektion... Nicht erwünscht. Ich bin extrem schnell überfordert mit starken Reizen. Ich kann nicht gut in großer Gesellschaft sein. Das ist übrigens alles sehr gut beschrieben in dem Buch "Zart besaitet" von Georg Parlow, denn auch die Introvertierten gibt es in verschiedenen "Geschmacksrichtungen". Ich gehöre zur empfindlichsten Sorte und bekomme dafür fast immer nur Unverständnis, Ablehnung und Aggressivität. Sehr, sehr frustrierend. Zu koepi71: Nach meiner langjährigen Erfahrung haben ca. 101% aller Personaler keinerlei Menschenkenntnis... Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL Wissen 3/2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.