Hallo Achim,
im Hamburger Stadtgebiet hat mich noch keine Töle verfolgt, aber ich kenne auch ganz andere Erlebnisse. Etwa ein Dobermann, der mir am Deich hinterher jagte - und das sah nicht aus wie Spielen. Aus diesem Erlebnis heraus habe ich eine intuitive (zumindest bei mir und meiner Frau absolut wirksame) Köter-Abwehrmethode entdeckt: Laufe ruhig weiter, zeige mit ausgestrecktem Arm direkt auf das Scheißvieh und brülle es, so laut du kannst, an. Gern genommen: "Hau ab!" Mehrmalige Wiederholung eventuell erforderlich.
Grüße aus Hamburg, die Messers (Martin)
Lieber Martin,
Aus eigener Erfahrung kann ich die Wirksamkeit der Methode, sogar bei argentinischen freilaufenden Monsterviechern, bestätigen. Alternative: Beugen Sie sich hin und tun Sie so, als würden Sie einen (großen) Stein vom Boden klauben. Es klappt auch.
Mit besten Grüßen, Dr. Fernando Dimeo
Lieber Martin,
Dobermänner sind total lieb!!!!
Jens Karraß
Lieber Martin,
Dobermänner sind nur süßsauer genießbar!
Achim
Hallo Achim,
einerseits: Mein schrecklichstes Hundeerlebnis: Auf einem kurvigen, einsamen Waldweg (kein Herrchen oder Frauchen in Sicht) von einem grimmig knurrenden Rottweiler die Hoden beschnüffelt zu bekommen, zu spüren, wie das gesamte (Sexual-)Leben an einem vorbeizieht und zu wissen, jetzt kann man endlich das blöde Jurastudium abbrechen und Karriere machen - als Kastratentenor. Andererseits: Mein schönstes Hundeerlebnis: Frühmorgens mit einem jungen Beagle in abgelegenen Uferwiesen laufen und sich von der puren Lebensfreude des Hundes motivieren lassen, zu Sprints, die man später richtig bereuen wird.
Christoph
Lieber Christoph,
ich bevorzuge dennoch Mona, für beides.
Gruß, Achim
Sehr geehrter Herr Achilles,
als Hundebesitzer und Läufer kenne ich das Phänomen Hunde und Jogger von beiden Seiten, und ich kann dazu nur so viel sagen, dass aus meiner Sicht von einzelnen Ausnahmen vielleicht einmal abgesehen, sicherlich nicht der Hund das Problem an der Sache ist. Vielmehr sind die Jogger meistens selbst schuld, wenn es Ärger gibt. Denn auch für laufende Menschen gilt, dass öffentliche Wege nicht zu dem alleinigen Zweck angelegt werden, Läufern eine bestimmte Kilometerzeit zu ermöglichen. Und wenn an mir plötzlich jemand unverhofft vorbeirennt, schrecke ich auch kurz auf. Da kann man es einem Hund kaum verübeln, dass er auf solch einen Schreck mit Bellen reagiert.
Stellen Sie sich doch einmal vor, wie merkwürdig so ein schnaufender Fleischberg in Wallung auf einen Hund wirken muss. Körpersprache ist bei Tieren alles. Wenn jemand einen Hund schon von weitem so grimmig und knurrig fixiert, als wolle er ihn gleich anfallen, braucht er sich auch nicht zu wundern, wenn der Hund ihn zur besseren Verteidigung vorbeugend anbellt oder auf ihn zustürmt. Ein gelassener Läufer, der auf die erste Zuckung eines Vierbeiners nicht sofort wild fuchtelnd, um sich tretend und schreiend reagiert, wird praktisch keine Sorgen mehr mit Hunden haben.
Florian
Hallo Florian,
nur eine kurze Frage: Läufer oder Walker? Schnaufen? Fuchteln? Angst? Das sind nur selten die Läufer!
Gruß Jens Karraß
Hallo Florian,
nur mal interessehalber: Wie stellt man es an, nicht wie Frühstück auf der Flucht auszusehen? Ein Katzenkostüm anlegen?
Hilflos, Achim
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