Laufen kann jeder. Aber nur wenige so gut wie Spiridon Louis, Paavo Nurmi, Emil Zatopek oder Katrin Dörre-Heinig. Wer waren diese tapferen Männer und Frauen? Warum sind sie bis heute berühmt? Warum wurden Straßen, bevorzugt an Sportstadien, nach ihnen benannt und nicht nach uns? Und war wirklich ein Italiener unter den Größten der Großen? Pünktlich zum olympischen Marathon huldigt Achilles noch einmal jenen Monsters of Run, die Geschichte mit den Füßen schrieben.
Spiridon Louis, 1896 - der Erste: Am 11. April 1896 standen 17 Läufer aus fünf Nationen am Start des ersten olympischen Marathons der Neuzeit. Einer von ihnen war Spiridon Louis, ein Bauernsohn aus Maroussi, Wasserträger und Ordonanz beim griechischen Infanterie-Regiment. Der Startschuss fiel, und die Favoriten setzten sich an die Spitze. Louis ging das Rennen ruhig an, machte gelegentlich Pausen, um an Wasser und Wein zu nippen.
Dann musste der Führende, Edwin Flack aus Australien, aufgeben. Die Stunde des Griechen schlug. Nach 40 Kilometern und 2:58:50 Stunden erreichte Spiridon Louis mit acht Minuten Vorsprung das Panhellenische Stadion. 70.000 begeisterte Athener feierten ihn als ersten olympischen Marathonsieger.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Achilles | RSS |
| alles zum Thema Achilles' Verse | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH