"Duelle, Streitereien und Geschenke. Eine Siegerehrung voller Wut. Schumi greift nach dem Hassduell Montoya an, den er zurechtstutzen wollte. Montoya hatte Schuld, aber Schumacher hat den Zwischenfall mit seiner naiv-überheblichen Art provoziert. Ein zweifelnder und zerstörter Barrichello opfert sich. Coulthards Triumph macht die WM wieder völlig offen."
La Repubblica: "Schumacher in einem giftigen Rennen auf Platz zwei, weil Barrichello den Befehl bekam, ihn vorbei zu lassen. Schumacher ist der Marionettenspieler, Barrichello die Marionette. Vielleicht hat Schumacher Montoya so riskant überholt, weil der ihn in Brasilien vor der halben Welt lächerlich gemacht hatte. Ist es möglich, dass der Weltmeister im Ferrari früher oder später zum Sonntagsfahrer mutiert, der Trümmer und Karambolagen verursacht?"
Corriere dello Sport: "Mit diesem Schwindel hat Ferrari ein Eigentor geschossen. Schumi verpatzt den Start, wird vom Duell mit Montoya aufgehalten und dann wird ihm durch einen Befehl des Teams der zweite Platz geschenkt. Barrichello fühlt sich verraten. Wut, Enttäuschung und Traurigkeit bei Rubens."
ENGLAND
Daily Mail: "Ferrari in Panik, weil Coulthards Triumph den Druck erhöht. Der Brite herrscht in Österreich und Schumacher braucht eine hilfreiche Hand."
Daily Express: "Coulthard räumt auf. Die Reinheit von David Coulthards Sieg war so erfrischend wie der Sauerstoff in den österreichischen Alpen."
The Times: "Coulthard stellt Ferrari vor ein Problem kurz vor der Ziellinie."
The Independent: "Cooler Coulthard lässt Titelrennen offen. Schotte setzt Schumacher unter Druck."
The Guardian: "Coulthards perfekte Boxenstopps gegen die Ferraris. Der Schotte fährt mit dem Selbstbewusstsein eines Mannes, der überzeugt ist, dass seine Zeit gekommen ist."
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