Hamburg - "Deren beste Zeit scheint vorbei. Ich erkenne einen deutlichen Abwärtstrend. Das liegt nicht nur an den neuen Regeln, sondern daran, dass Ferrari nicht mehr die Klasse vergangener Tage hat", tönte BAR-Honda Pilot Button, der beim ersten Grand Prix der Saison als Elfter - neun Plätze hinter Ferraris Nummer zwei, Rubens Barrichello - ins Ziel gekommen war, im Interview mit der "Sport Bild".
An einem Job im italienischen Weltmeister-Team hat der 25-jährige Brite, der vor dieser Saison fast zu BMW-Williams gewechselt wäre, angeblich kein Interesse. "Ich will da sein, wo ich Weltmeister werden kann", erklärte der WM-Dritte der Vorsaison. "Wenn Ferrari diese Möglichkeit in den nächsten Jahren nicht bietet, will auch keiner mehr für sie fahren. Der Name Ferrari würde nicht ausreichen, um mich dorthin zu locken."
Obwohl Schumachers Crash mit BMW-Williams-Pilot Nick Heidfeld von den Sportrichtern als normaler Rennunfall deklariert wurde, wirft Ex-Rennfahrer Gerhard Berger dem siebenfachen Weltmeister unfaires Verhalten vor. "Er hätte Nick wenigstens den Raum zum Bremsen lassen können", kritisierte der langjährige BMW-Sportdirektor in der "Süddeutschen Zeitung".
Nur Ralf Schumacher nimmt seinen großen Bruder in Schutz. In der "Bild"-Zeitung erklärte er: "Wissen Sie, warum mein Bruder so erfolgreich ist? Weil er so ist, wie er ist: Knallhart zu sich selbst und zu seinen Gegnern. Aber bestimmt nicht unfair."
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