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10.03.2006
 

Bahrein-GP

Schumacher meldet sich eindrucksvoll zurück

Jubel bei Ferrari: Michael Schumacher ist im Freien Training zum Großen Preis von Bahrein auf Rang zwei gefahren. Sogar Weltmeister Fernando Alonso ließ er hinter sich. Dennoch stapelt der 37-Jährige tief.

Manama - Der Ferrari-Pilot war in 1:31,751 Minuten knapp acht Zehntelsekunden schneller als Weltmeister Alonso aus Spanien im Renault, der den sechsten Rang (1:32,538) belegte.

"Es ist schon interessant. Das ist das, worauf man den ganzen Winter wartet, sich mit allen messen zu können", sagte Schumacher: "Und jetzt wird es noch viel interessanter sein, alle Daten zu analysieren und einen besseren Eindruck zu haben. Ich bin am Schluss mit neuen Reifen gefahren, manche andere aber nicht."

Pilot Schumacher: "Motivation, Engagement, Leidenschaft, Wille und Neugierde"
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AP

Pilot Schumacher: "Motivation, Engagement, Leidenschaft, Wille und Neugierde"

Ferrari-Teamchef Jean Todt sprüht vor Optimismus. "Unser Auto ist besser als vor einem Jahr", sagte der Franzose. "Und wenn Michael das richtige Auto hat, kann ihn niemand besiegen. Auch mit bereits 37 Jahren zeigt er Motivation, Engagement, Leidenschaft, Wille und Neugierde."

Tagesschnellster in Bahrein war Honda-Testfahrer Anthony Davidson aus Großbritannien. Noch vor Alonso platzierten sich unter anderem auch BMW-Sauber-Testfahrer Robert Kubica aus Polen (1:32,170), der dem neuen Team am Vormittag die erste Bestzeit des Jahres beschert hatte, und der Brasilianer Felipe Massa im zweiten Ferrari (1:32,175) auf den Positionen vier und fünf.

Die McLaren-Mercedes-Piloten Kimi Räikkönen (Finnland/1:33, 388), der am Nachmittag wegen eines Elektrikschadens liegen blieb, und Juan Pablo Montoya (Kolumbien/1:33,721) kamen auf die Plätze 11 und 13. Nick Heidfeld (1:33,848) und Jacques Villeneuve (Kanada/1:36,264) fuhren für BMW-Sauber auf die Ränge 14 und 25. "Wir sind froh, dass es endlich losgeht. Der erste Eindruck war sehr positiv", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen trotz der schwachen Trainingsleistungen.

Nico Rosberg (1:34,953) wurde bei seinem Formel-1-Debüt im Williams 21. "Ich habe ein paar kleine Fehler gemacht, bin abgesehen davon aber zufrieden mit dem Arbeit, die wir gemacht haben", sagte Rosberg, der unmittelbar vor Toyota-Mann Ralf Schumacher (1:35,170) und Midland-Pilot Markus Winkelhock (1:35,686) landete.

mig/sid

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