Hamburg - "Wenn der Protest bei der Fia Erfolg hat und Lewis Hamilton dadurch doch noch den Titel gewänne, würde ich vor Scham vergehen. Das wäre eine Schande", wird Alonso auf der Homepage des spanischen Radiosender Cadena Ser zitiert.
Der 26-Jährige hatte gestern hinter dem neuen Weltmeister Kimi Räikkönen und dessen Ferrari-Teamkollegen Felipe Massa den dritten Platz belegt. Der bis zum Finale in der WM-Wertung führende Lewis Hamilton kam im zweiten McLaren-Mercedes nur auf den siebten Rang und wurde Vize-Weltmeister. Der Engländer hätte beim Räikkönen-Sieg mindestens Fünfter werden müssen, um den Titel einzufahren.
Allerdings sollen drei vor Hamilton in Sao Paulo platzierte Rennwagen von Williams und BMW-Sauber mit zu kaltem Benzin gefahren sein. Der Internationale Automobilverband Fia verhängte jedoch zunächst keine Strafen. McLaren-Mercedes legte daraufhin Einspruch ein. Er selbst habe über seinen Manager von dem Protest erfahren, erklärte Alonso.
"Ich bin dafür, Sachen dieser Art nicht so wichtig zu nehmen", sagte der Spanier, der sich in dieser Saison bereits häufig über sein Team beklagt hatte, in der Spionage-Affäre gegen den Rennstall aussagte und laut Medienberichten verdächtigt wird, seinen Rauswurf zu provozieren. Für 2008 wird er bereits mit seinem früheren Rennstall Renault in Verbindung gebracht, dessen Teamchef Flavio Briatore offen Interesse an Alonso bekundet hatte.
all/dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Formel 1 | RSS |
| alles zum Thema Formel 1 | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH