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24.06.2009
 

Kompromiss in der Formel 1

Fia-Chef Mosley zieht sich zurück

Die Spaltung der Formel 1 ist offenbar vom Tisch. Der Automobil-Weltverband und die Teamvereinigung haben sich auf einen Kompromiss geeinigt - und auf eine überraschende Personalie: Weltverbands-Boss Max Mosley wird nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Hamburg - "Jetzt haben wir Frieden." Dieser eine Satz von Max Mosley hat an diesem Mittwochmittag für große Erleichterung unter den Formel-1-Fans gesorgt. Der Brite, Boss des Automobil-Weltverbands Fia, machte damit die Einigung zwischen den Formel-1-Teams und der Fia öffentlich - und kündigte gleichzeitig an, im Oktober nicht wieder für das Amt des Fia-Präsidenten zu kandidieren. Erst am Dienstag hatte der 69-jährige Brite noch das Gegenteil erklärt.

Fia-Chef Mosley: Deal mit dem AutoweltverbandZur Großansicht
REUTERS

Fia-Chef Mosley: Deal mit dem Autoweltverband

Fest steht laut Mosley seit heute: Es wird 2010 eine einheitliche Serie geben und nicht die befürchtete Abspaltung der renommiertesten Rennställe um Ferrari, die sich im Budgetstreit mit Mosley unnachgiebig gezeigt und mit ihrem Abschied gedroht hatten. Am vergangenen Freitag hatten die acht Teams den Rückzug dann offiziell verkündet - bis sich alle nun doch noch auf einen Kompromiss verständigten. Auch die Fota bestätigte mittlerweile, auf die angedrohte "Piratenserie" verzichten zu wollen.

Dass er nun nach zwei Jahren an der Spitze des damaligen Verbandes Fisa (1991 bis 1993) und seitdem als Chef der Fia Adieu sagen wird, ist der Einigung mit den Teams in Sachen Finanzen geschuldet - der Wurzel des seit Monaten währenden Streits.

Wie genau der Deal zwischen der Teamvereinigung Fota und der Fia aussieht, ist noch nicht bekannt. "Wir haben eine Übereinkunft zur Kostenreduktion gefunden", sagte Mosley. Es werde eine Formel-1-Weltmeisterschaft geben, "aber das Ziel ist, innerhalb von zwei Jahren zu Ausgaben auf dem Niveau der frühen neunziger Jahre zu kommen", sagte Mosley nach der Sitzung des World Motor Sport Council am Vormittag.

Die Teams hatten sich von Beginn an für eine schrittweise Eindämmung der Ausgaben stark gemacht. Trotz des gemeinsamen Ziels konnten sich Fia und Fota bei einer Vielzahl von Treffen, ob am Londoner Flughafen oder an den Rennstrecken dieser Welt, bis zur Entscheidung in letzter Minute nicht auf einen Weg verständigen.

Medienberichten zufolge soll die Einigung mit dem Bekenntnis der Fota-Teams zur Formel 1 verbunden sein. Ein entsprechendes und bis 2012 gültiges Concorde Agreement, das unter anderem die Verteilung der Gelder regelt, soll demnach unterzeichnet werden. Auch mit der Bekanntgabe der offiziellen und dann wohl auch endgültigen Startliste für 2010 wurde nach dem für die Formel-1-Zukunft wohl bedeutendsten Tag seit langer Zeit gerechnet

goe/dpa

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20.07.2009 von sitiwati: naja, weltweit,

ich denk mal, alle Medien haben sich auf die Aussage gestürzt, endlcih hat wiedr mal ein internationaler ein Fettnäpfchen benutzt ! weltweit, naja, wenn man mal dei Weltkarte anschaut, was ist weltweit ??? wer kennt schon Frau [...] mehr...

19.07.2009 von derpolokolop:

So allerspätestens jetzt verkommt auch die DTM zum witzveranstaltung. mehr...

18.07.2009 von m-pesch:

Mansell wäre das beste Beispiel für diese Theorie. Mäßig begabter Fahrer auf einem Auto das damals wirklich nahezu unschlagbar war. Und selbst damit hat er eine WM noch weggeschmissen. 1992 war John Watson [...] mehr...

11.07.2009 von sitiwati: was schon mal

man darf Abgaben nicht zum Vergleich ziehen, enn man keine CO2 Abgabe erhebn würde, würde man vielleicht dei Fenster zur Strasse besteuern, der Stat braucht eben Geld ! mehr...

11.07.2009 von ochsensepp1:

Nein. Ob Mosley in den Ruhestand geht oder nicht ist nicht das Thema. Das Thema heisst: wie lassen sich Autorennen rechtfertigen, während Normalbürger CO2 Strafen zahlen müssen? Vielleicht durch folgendes: Rennspass, Racen [...] mehr...

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