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28.07.2009
 

F1-Pilot Massa

Keine bleibenden Schäden, Comeback in Singapur möglich

"Sehnerv nicht betroffen, Gehirngewebe nicht verletzt, in einer Woche nach Hause": Der Arzt des verunglückten Formel-1-Fahrers Felipe Massa ist optimistisch, dass der Ferrari-Pilot schon beim Grand Prix in Singapur wieder am Steuer seines Rennwagens sitzen kann.

Hamburg - Der Gesundheitszustand des an der Augenhöhle verletzten Vizeweltmeisters Felipe Massa verbessert sich offenbar kontinuierlich, er soll schon in dieser Woche das Krankenhaus in Budapest verlassen können. Massas Familie wies außerdem alle Spekulationen über ein vorzeitiges Karriereende zurück.

Wartender Ferrari-Fan: Kann auf schnelle Entlassung von Massa hoffenZur Großansicht
REUTERS

Wartender Ferrari-Fan: Kann auf schnelle Entlassung von Massa hoffen

Seine Genesung verlaufe besser als erwartet, sagte sein Vater Luiz Antonio: "Es geht ihm immer besser. Ich würde schon gar nicht mehr sagen, von Tag zu Tag, sondern von Stunde zu Stunde." Nach Angaben seines Arztes Dino Altmann steht einer baldigen Entlassung aus der Klinik in Budapest nichts im Weg.

"Ich glaube, dass er in einer Woche schon nach Hause kann", sagte Altmann der Internet-Seite adrivo.com: "Durch die Knochenverletzung oberhalb der Augenhöhle ist der Augapfel nicht betroffen, geschweige denn der Sehnerv. Daher gibt es keinen Grund zu befürchten, dass eine Schädigung der Sehkraft vorliegt. Es hat sich auch eindeutig gezeigt, dass das Gehirngewebe nicht verletzt wurde", so Altmann weiter.

Wenn der Genesungsprozess weiter so gut fortschreite, könne Massa innerhalb von 60 Tagen wieder im Auto sitzen - das wäre dann beim Grand Prix von Singapur am 27. September. Spätschäden seien nicht zu befürchten.

An den Unfall kann sich Massa offenbar nicht mehr erinnern. "Was ist passiert, warum bin ich hier?", soll der 28-Jährige den diensthabenden Arzt gefragt haben. Der Ferrari-Pilot war am Samstag im Qualifying zum Großen Preis von Ungarn bei Tempo 240 von einer 800 Gramm schweren Stahlfeder am Helm getroffen worden, hatte kurzzeitig das Bewusstsein verloren und war geradeaus in einen Reifenstapel gerast.

Per Hubschrauber war er in ein Budapester Krankenhaus geflogen worden, wo bei einer Operation ein kleiner Knochensplitter am Augenhöhlenknochen entfernt worden war. Danach hatten ihn die Ärzte ins künstliche Koma versetzt, aus dem er inzwischen aufgewacht ist. Als Ersatzfahrer für Massa kommt wohl einer der Ferrari-Testfahrer Marc Gene oder Luca Badoer zum Einsatz. Michael Schumacher wird definitiv kein Comeback in der Formel 1 geben.

jar/sid

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03.08.2009 von hofmann-mx-sport:

Hier spielt der Kick an der Geschwindigkeit eine große Rolle! Ich denke, jeder Formel 1 Fahrer ist süchtig danach. mehr...

03.08.2009 von xsreality: Lasst sie doch

Jeder Fahrer in der Formel 1 ist Millionär und ist finanziell nicht auf die Formel 1 angewiesen, und sie wissen selbst ganz genau auf was die sich einlassen. Wenn die Leute ihr Leben riskieren wollen für den Ruhm, lasst sie doch. mehr...

03.08.2009 von Dieter 58:

Als ich beim "Mopped-Fahren" noch 'nen Jet-Helm trug, der das Gesicht weitgehend frei ließ, ist mir bei Tempo 160 mal ein Insekt auf der linken Wange gelandet, der Arzt der es herausoperiert hat, hielt es für einen [...] mehr...

28.07.2009 von m-pesch:

Ich fan dieser Crash von Kubica sah nur ziemlich spektakulär aus. Die Belastung dürfte gar nicht mal so hoch gelegen haben da er sich ja einfach immer weiter überschlagen hat. Ist auch mit dem normalen Auto eine relativ [...] mehr...

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Lächerliche Diskussion, es gibt keine Sicherheit im Sport. Aber man kann versuchen es möglichst sicher zu gestalten. Wichtig ist es endlich die Reifen zu sichern, Problem ist aber auch die Seile usw. vor mechanischen Schäden zu [...] mehr...

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