Ein Mal noch wird die Startampel auf Grün springen, ein Mal noch werden 20 rund 800 PS starke Boliden von ihren Piloten über den Asphalt gejagt. Dann wird vorerst zum letzten Mal die schwarz-weiß-karierte Flagge geschwenkt. Der Grand Prix in Abu Dhabi ist der Schlusspunkt der Formel-1-Saison 2009. Das Spektakel rund um den Globus hat in diesem Jahr mit dem Briten Jenson Button (Brawn) einen vollkommen unerwarteten Weltmeister hervorgebracht, einen langanhaltenden Streit zwischen Automobilweltverband Fia und Teamvereinigung Fota und einen in dieser Dimension nicht für möglich gehaltenen Unfallskandal Renaults.
Aerodynamische Veränderungen an den Autos, die Rückkehr zu Slicks und der von vielen Teams ignorierte Versuch, das Energierückgewinnungssystems Kers einzuführen - die Saison bot auch technisch gesehen viel Neues. Hinzu kamen einige spektakuläre Rennen, nicht zuletzt auch aufgrund von starken Regenfällen.
20 Piloten begannen die Saison Ende März in Australien. Fünf weitere kamen im Laufe des Jahres hinzu, ersetzten entlassene, verletzte und gewechselte Fahrer. Unter den 25 sind fünf Deutsche, keine andere Nation stellt mehr. SPIEGEL ONLINE wirft einen Blick zurück und rekapituliert deren Saison.
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH