Aus Bahrain berichtet Hartmut Lehbrink
Das von den Fans ersehnte Wunder hat nicht stattgefunden - vielleicht noch nicht. "Die Erwartungen sind viel zu hoch gewesen", wiegelte Michael Schumachers Managerin und Sprecherin Sabine Kehm ab. Nur Rang sechs beim Grand-Prix-Auftakt in Bahrain für den Altmeister nach einem eher unauffälligen Rennverlauf. Am Ende wurde er in seinem Mercedes sogar noch bedroht von dem rasch aufkommenden Tandem Jenson Button (Mercedes) und Mark Webber (Red Bull). "Damit lagen wir exakt im Plan", sagte Schumacher.
Überaus gewöhnungsbedürftig für ihn seien die kleinen Vorderräder der aktuellen Rennwagen-Generation: "Die führen dazu, dass ich meinen von früher gewohnten Fahrstil komplett umstellen muss." Gegen Ende des Rennens griff Schumacher immer öfter zum Kopf - sein Sturzhelm habe nicht richtig gepasst, und er habe ihn immer wieder zurechtrücken müssen, berichtete der Rekordweltmeister.
Schumacher war schon am Samstag nach seinem enttäuschenden siebten Platz bei der Qualifikation anderthalb Sekunden hinter Pole-Mann Vettel entwaffnend offen mit dem Ergebnis umgegangen: Er müsse sich erst wieder in die Lage versetzen, auf einer schnellen Runde, in der es wirklich um die Wurst gehe, aus sich selbst und aus dem Auto das letzten Tausendstel herauszuschinden: "Da fehlt mir noch der ultimative Rhythmus, die Fähigkeit zum hundertprozentigen Fein-Tuning." Ein Hauch von Enttäuschung klang da schon durch.
Ansonsten wurden die Hochrechnungen der Branchenkenner nach den letzten Tests in Barcelona bestätigt: Zu einem Start-Ziel-Sieg vom Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel kam es wegen einer defekten Zündkerze nicht.
Auch Alonso gab an, sich aus den gleichen Gründen die Schlussattacke auf Vettel für die letzten zwölf Runden aufgehoben zu haben. Harmonisch ging es zwischen den beiden trotz des Doppelsiegs nicht zu. Kurz nach dem Start, nachdem das Feld mit einem Gesamtvolumen von 5000 Litern Sprit auf die erste Kurve zugerast war, hatte er Alonso den Vortritt lassen müssen. Und dies lief nicht ohne Drängeln ab.
McLaren-Star Lewis Hamilton auf Rang drei bedauerte, fast die ganze erste Hälfte des Rennens von Mercedes-Pilot Nico Rosberg aufgehalten worden zu seien, bis er ihn schließlich beim Boxenstopp habe überholen können. Er zeigte sich zufrieden mit den guten Anlagen seines Silberpfeils, allerdings lasse der in punkto Abtrieb noch zu wünschen übrig.
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Liebe Forums-Teilnehmer, bitte diskutieren Sie über Sebastian Vettels Gewinn der Formel 1-Saison in unserem neuen Forum 'Diskutieren Sie über Sebastian Vettels Titel-Triumph' weiter. Sie finden es unter der URL [...] mehr...
D - OE personen, partei und firmen schon leangst per politischer degeneration abhanden gekommen ist = gib niemals auf und ignorier was die anderen sagen. der vettel demonstriert 2 werte die den Anderen wimmern. mehr...
...Nach all dem Pech, nach all den unverschuldeten Ausfällen ist d a s am Ende einfach nur GERECHT !!!!! mehr...
Schade, ich hätte dem Alonso das echt gegönnt. Nur damit der Spruch 'Fair Play zahlt sich aus' wieder einmal widerlegt wird ... aber nein. :/ Aber nice work vom Rasenballsport F1 Team. mehr...
Irgendwas scheint mit der Spiegel-Uhr nicht zu stimmen !! Vielleicht mal stellen. Nee, aber mal im Ernst. Der beste Fahrer hat verdient gewonnen. Glückwunsch. mehr...
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