Australien-Grand-Prix: Michael Schumacher Trainingsfünfter

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher hat im Training zum Großen Preis von Australien Platz fünf belegt. Schneller als der Ferrari-Pilot waren auf dem Kurs im Albert Park McLaren-Mercedes-Testpilot Pedro de la Rosa, Siberpfeil-Fahrer Kimi Räikkönen und BMW-Williams-Zugang Nick Heidfeld und Vitantonio Liuzzi, Testfahrer von Red Bull Racing.

Michael Schumacher: Im alten Auto auf Platz fünf
DPA

Michael Schumacher: Im alten Auto auf Platz fünf

Melbourne - Ferrari-Pilot Schumacher benötigte im zweiten Training auf dem 5,303 Kilometer langen Kurs im Albert Park in Melbourne 1:26,081 Minuten. Schneller waren Pedro de la Rosa (Spanien) in 1:25,376 Minuten, Kimi Räikkönen (Finnland/1:25,676) und Nick Heidfeld (1:25,940). Ralf Schumacher kam im Toyota in 1:27,162 Minuten auf den 13. Rang.

Die Ergebnisse der ersten Trainingseinheit waren wenig aussagekräftig, da die meisten Fahrer nur wenigen Runden drehten. Der Italiener Vitantonio Liuzzi, der für das neue Red-Bull-Team als Testfahrer im Einsatz ist, erzielte in 1:25,967 Minuten die Bestzeit. Der Große Preis von Australien am Sonntag (4 Uhr MEZ, Liveticker bei SPIEGEL ONLINE), der in diesem Jahr zum zehnten Mal in Melbourne gestartet wird, ist das erste Saisonrennen. Erstmals werden in diesem Jahr 19 Grand Prix ausgetragen.

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Derweil geht das Gerangel um die Starterlaubnis für Minardi weiter. Der Rennstall des in Melbourne geborenen Paul Stoddart nahm am Training nicht teil. Minardi will Autos einsetzen, die nicht den Regeln für 2005 entsprechen. Die Streckenkommissare haben Stoddart dies nicht erlaubt. Gegen diese Entscheidung will er nun vor einem Gericht klagen.

Die anderen Teams hatten zuvor nach langem Hin und Her einem Start des im Vorjahr schlechtesten Rennstalls zugestimmt. Zuletzt hatte vor allem Ferrari sich gegen die Teilnahme von Minardi ausgesprochen.

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