Hamburg - McLaren-Pilot Jenson Button fuhr im freien Training am schnellsten durch die Gassen des Stadtkurses von Monaco. Der Brite verwies den Lotus-Fahrer Romain Grosjean auf den zweiten Platz. Regen stoppte die Fahrer während der Nachmittagseinheit, so dass Buttons Bestzeit von 1:15,746 Minuten unerreicht blieb. Drittschnellster war Fernando Alonso mit einer Runde am Vormittag.
Weltmeister Sebastian Vettel musste sich in beiden Einheiten mit Mittelfeldplätzen begnügen und wurde in der Tageswertung nur Elfter. Schnellster Deutscher war Nico Rosberg im Mercedes. Er drehte die insgesamt achtbeste Runde.
Der Grand Prix in Monaco könnte am Sonntag für einen historischen Rekord sorgen. Dann nämlich, wenn nach Pastor Maldonados (Williams) überraschendem Triumph im letzten Rennen wieder ein Außenseiter siegen sollte. Noch nie gab es sechs verschiedene Sieger in den ersten sechs Läufen der Saison.
"In Monaco besitzen mindestens zehn Fahrer Siegchancen", glaubt Mercedes-Pilot Nico Rosberg, der ebenfalls schon einen Erfolg auf dem Konto hat. Auch Vorjahressieger Sebastian Vettel (Red Bull) gibt nach dem kuriosen ersten Saisonviertel keine Rennprognose mehr ab, glaubt aber: "Am Ende einer Saison mit 20 Rennen wird man nicht sagen können, der Sieger hat einfach Glück gehabt."
Nicht gerade vom Glück verfolgt war bislang Rekord-Weltmeister Michael Schumacher. Nach einem Unfall mit Bruno Senna in Barcelona wird der 43-Jährige beim Start am Sonntag fünf Plätze nach hinten strafversetzt. Weltmeister Sebastian Vettel (61 Punkte) führt die Gesamtwertung punktgleich mit Fernando Alonso (Ferrari) und vor Lewis Hamilton (McLaren/53 Punkte) an.
kem/dpa/sid
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