Für Adrian Sutil endet die Saison eindeutig zu früh. Der Force India hat in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte gemacht, erlaubt es seinen Piloten nun immer öfter, in der Spitze mitzufahren. Stand Sutil in den ersten zehn Saisonrennen beim Start nur einmal unter den Top Ten, gelang ihm dies in den zurückliegenden sechs Grand-Prix-Rennen gleich dreimal. In Monza verpasste er die Pole nur knapp, ging als Zweiter auf die Strecke und holte mit Rang vier seine einzigen WM-Punkte des Jahres. Zudem gelang ihm dort die erste schnellste Rennrunde seiner Karriere.
In Japan (4.) und Brasilien (3.) zeigte er ebenfalls hervorragende Qualifikationsleistungen, die Erfolge am Renntag blieben jedoch aus. 13. in Suzuka, früher Ausfall nach Crash mit Trulli auf der Strecke von Interlagos.
Die sich dem Ende zuneigende Saison hat für Sutil und Force India zweifellos einen Schritt nach vorne bedeutet. 2009 war der orange-grün-weiße Renner wesentlich näher an der Konkurrenz als noch im Jahr zuvor. Er zeigte sich zuverlässiger, elf Ausfällen 2008 stehen nur vier im laufenden Jahr gegenüber. Und schnell: den Topspeed in einem Grand Prix hält Sutil, 344,8 Kilometer pro Stunde wurden für ihn in Monza gemessen.
Eine Cockpitzusage für 2010 aber hat auch er noch nicht. Sein Vertrag bei dem indischen Team läuft aus, aber sein bisheriger Arbeitgeber ist sein erster Ansprechpartner. Die Chancen scheinen gut zu stehen, Sutil auch im kommenden Jahr in einem Formel-1-Boliden zu sehen.
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