Einigung mit Ecclestone: Formel-1-Rennen am Nürburgring gesichert

Rennstrecke Nürburgring: Grand Prix für den 7. Juli geplant Zur Großansicht
dapd

Rennstrecke Nürburgring: Grand Prix für den 7. Juli geplant

Das monatelange Bangen hat ein Ende: In diesem Jahr wird auf dem Nürburgring ein Formel-1-Rennen ausgetragen. Darauf hat sich F1-Boss Bernie Ecclestone mit der insolventen Nürburgring Betriebsgesellschaft geeinigt. Der Große Preis ist für den 7. Juli geplant.

Hamburg - Die Formel 1 ist in diesem Sommer auf dem Nürburgring zu Gast: Die Betriebsgesellschaft der insolventen Nürburgring GmbH hat sich mit F1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone geeinigt. Das bestätigten Regierungskreise am Mittwochabend in Mainz. Zuvor hatten auch die Mainzer "Allgemeine Zeitung" und die "Rhein-Zeitung" über die Einigung berichtet. Das Rennen ist für den 7. Juli geplant.

Damit ist nach monatelangen Verhandlungen klar, dass Weltmeister Sebastian Vettel und seinen F1-Kollegen in diesem Jahr auf der Traditions-Rennstrecke in der Eifel fahren können. Der Automobilverband Fia hatte den Ort des Rennens im Rennkalender noch offen gelassen. Im Gespräch war auch der badische Hockenheimring.

Die langwierigen Verhandlungen waren von der Insolvenz der staatlichen Besitzfirma der Rennstrecke im vergangenen Sommer überschattet worden. Dazu kam ein Streit zwischen Rheinland-Pfalz und den damaligen privaten Pächtern, denen das Land wegen ausstehender Pacht im Februar 2012 gekündigt hatte.

"Das ist eine gute Nachricht für die Region"

Dass nun eine Einigung zustande kam, wurde von der Politik in Mainz positiv aufgenommen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz freuten sich über die positive Entwicklung für die Formel 1 am Nürburgring, kommentierte Regierungssprecherin Monika Fuhr über den Kurznachrichtendienst Twitter. "Das ist eine gute Nachricht für die Region."

Die frühere SPD-Alleinregierung hatte am Nürburgring vor einigen Jahren für 330 Millionen Euro einen riesigen Freizeitpark bauen lassen. Diesen besuchen aber viel weniger Besucher als erwartet. Um einen 330-Millionen-Kredit zu decken, mussten vorrangig Haushaltsmittel verwendet werden. Der Versuch der Privatfinanzierung war 2009 gescheitert.

lei/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Entscheidend ist, was hinten rauskommt
wühlmaus_reloaded 31.01.2013
Zitat von sysopdapdDas monatelange Bangen hat ein Ende - der Formel-1-Lauf findet auf dem Nürburgring statt. Darauf hat sich Chefvermarkter Bernie Ecclestone mit der insolventen Nürburgring Betriebsgesellschaft geeinigt. Das Rennen ist für den 7. Juli geplant. http://www.spiegel.de/sport/formel1/einigung-mit-ecclestone-formel-1-rennen-am-nuerburgring-a-880638.html
Na, dann darf man mal auf die Endabrechnung gespannt sein. Wieviele Millionen Defizit zusätzlich mögen da wohl wieder beim Steuermichel hängenbleiben ?
2. Keine Steuermittel für F 1
wolf01 31.01.2013
Der Große Preis von Deutschland (oder welchen anderen Namen das Rennen bekommt) auf dem Nürburgring wird ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand, die weltweit üblich sind, durchgeführt. Dafür einen besonderen Dank an die Geschäftsführung. Insbesonder wenn man bedenkt, dass Julia Klöckner, CDU-Landes und -Fraktionsvorsitzende in Rheinland-Pfalz im vorletzten Jahr den F-1-Vermarktern um Bernie Ecclestone noch Millionen zahlen wollte.
3. Verfahren
spon-1290982200348 31.01.2013
Läuft gegen Bernie nicht ein Verfahren in D wegen Bestechlichkeit in Millionenhöhe? Noch......
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Fahrer Anzahl Titel
Michael Schumacher 7 (1994, 1995, 2000-2004)
Juan Manuel Fangio 5 (1951, 1954-1957)
Alain Prost 4 (1985, 1986, 1989, 1993)
Sebastian Vettel 4 (2010-2013)
Jack Brabham 3 (1959, 1960, 1966)
Jackie Stewart 3 (1969, 1971, 1973)
Niki Lauda 3 (1975, 1977, 1984)
Nelson Piquet 3 (1981, 1983, 1987)
Ayrton Senna 3 (1988, 1990, 1991)
Alberto Ascari 2 (1952, 1953)
Jim Clark 2 (1963, 1965)
Graham Hill 2 (1962, 1968)
Emerson Fittipaldi 2 (1972, 1974)
Mika Häkkinen 2 (1998, 1999)
Fernando Alonso 2 (2005, 2006)
Lewis Hamilton 2 (2008, 2014)