Gefährliche Körperverletzung: Sutil akzeptiert Bewährungsstrafe

Adrian Sutil und der Luxemburger Geschäftsmann Eric Lux haben ihren Gerichtsstreit beigelegt. Der derzeit arbeitslose Formel-1-Pilot akzeptiert nun doch seine 18-monatige Bewährungsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung. Daraufhin hat auch die Staatsanwaltschaft die Berufung zurückgezogen.

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dapd

Rennfahrer Sutil: "Eric Lux und Adrian haben sich die Hand gereicht"

Hamburg - Der Prozess gegen Adrian Sutil wegen gefährlicher Körperverletzung ist offenbar beendet. Der derzeit vertragslose Formel-1-Pilot akzeptiert nun doch seine 18-monatige Bewährungsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung. Auch die Staatsanwaltschaft nahm danach ihre Berufung zurück, damit ist das Urteil rechtskräftig. Dies erklärte eine Sprecherin des Amtsgerichts und bestätigte damit einen Bericht von faz.net. "Damit ist alles erledigt", sagte Sutils Manager Manfred Zimmermann.

Der 29-jährige Sutil war Ende Januar zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe sowie 200.000 Euro Geldbuße verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hatten sowohl er als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. "Beide Seiten wollten sich einen erneuten Gerichtstermin ersparen und das Thema beenden. Eric Lux und Adrian haben sich die Hand gereicht", hieß es in der Mitteilung Sutils und Zimmermanns: "Damit ist der unglückliche Vorfall für beide Seiten erledigt und Vergangenheit." Außerdem werde es vom Automobilweltverband Fia keine Restriktionen geben, die ein Comeback von Sutil verhindern.

Das Ziel des Deutschen ist eine baldige Rückkehr in die Formel 1. Sein Vertrag bei Force India war nach der vergangenen Saison nicht verlängert worden. Zuletzt wurde Sutil als möglicher Nachfolger von Felipe Massa bei Ferrari gehandelt. Bislang hat er 90 Grand Prix absolviert.

Neben der Strafe zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung muss Sutil auch 200.000 Euro Bußgeld zahlen. Sutil hatte bei einem Streit in einer Disco nach dem Großen Preis von China am 17. April 2011 den Luxemburger Geschäftsmann Lux mit einem Glas am Hals schwer verletzt. Bei der zweitägigen Verhandlung hatte Sutil mehrfach beteuert, dies sei unabsichtlich geschehen. Lux ist Teilhaber des Lotus-Teams.

max/sid/dpa

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