Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Formel 1: Alonso zögert, Austin ist gesichert

Fernando Alonso Zur Großansicht
AFP

Fernando Alonso

Regelkritiker Fernando Alonso will die Entscheidung über ein Ende seiner Laufbahn in der kommenden Saison treffen. Außerdem in den Formel-1-News: Das Rennen in Austin findet statt - auch dank Taylor Swift.

Ex-Weltmeister Fernando Alonso wird im nächsten Jahr nach der Einführung der neuen Formel-1-Regeln über die Fortsetzung seiner Karriere entscheiden. "Ich werde 2017 fahren, schauen, wie mir die neuen Autos gefallen - und dann werde ich mich entscheiden, ob ich weitermache oder in der Formel 1 aufhöre", sagte der Spanier bei der Besichtigung der neuen Strecke für den Großen Preis von Europa in Aserbaidschan. Am 19. Juni wird erstmals in Baku ein Formel-1-Rennen gefahren.

Für die Saison 2017 wurden zuletzt zahlreiche Regeländerungen beschlossen, um die Fans mit "aufregenderen Autos" wieder mehr zu begeistern - die Boliden sollen breiter und schneller werden sowie aggressiver aussehen. Alonso hatte die vergangenen Jahre mit den Hybrid-Antrieben immer wieder stark kritisiert. Der Vertrag des Weltmeisters von 2005 und 2006 beim schwächelnden Team McLaren-Honda läuft 2017 aus.

21. Saisonrennen findet statt

Unterdessen ist gesichert, dass die Formel 1 auch in dieser Saison nach Austin kommen wird. Nach monatelanger Unsicherheit bestätigten die Organisatoren des Großen Preises der USA das für den 23. Oktober angesetzte Rennen. Damit steht dem Rekordjahr mit nie zuvor erreichten 21 Rennen nichts mehr im Wege.

"Wir sind sehr glücklich, die Austragung des Rennens bestätigen zu können", sagte Streckenbetreiber und Rennorganisator Bobby Epstein. Bis zuletzt hatte es Zweifel wegen der finanziellen Sorgen der Rennorganisatoren gegeben. Der Bundesstaat Texas hatte die Fördermittel für den Circuit of the Americas um mehrere Millionen Dollar gekürzt. Wegen der Unsicherheit hatte auch der Weltverband Fia den Grand Prix im offiziellen Rennkalender bislang mit einem Fragezeichen versehen.

Die Formel 1 will in diesem Jahr zum fünften Mal Station in Austin machen. Das Rennen war nach seiner gelungenen Premiere durchaus ein Erfolg auf dem schwierigen US-Markt. Schwere Unwetter während des Renn-Wochenendes hatten jedoch im Vorjahr zu massiven Einnahmeverlusten für die Veranstalter geführt. Ein Konzert von Popstar Taylor Swift nach dem Qualifying soll in dieser Saison den Kartenverkauf zusätzlich ankurbeln.

Manor holt Ersatzfahrer aus den USA

Dazu passend gehört auch in der kommenden Saison ein Pilot aus den USA zum erweiterten Fahrerfeld. Alexander Rossi wird Ersatzpilot beim Manor-Rennstall und soll das Team 2016 bei elf Rennen unterstützen, erstmals wird er beim Großen Preis von Russland im Mai an der Strecke sein. Das teilte das Team des deutschen Nachwuchsfahrers Pascal Wehrlein mit. Rossi wird parallel auch in der amerikanischen IndyCar-Serie antreten.

Wolff veräußert Williams-Anteile

Gut drei Jahre nach seinem Einstieg als Motorsportchef bei Mercedes und als Anteilseigner des Formel-1-Rennstalls hat Toto Wolff (44) seine letzten Anteile am Konkurrenzteam Williams verkauft. Das teilte Mercedes mit. Der Österreicher veräußerte die verbliebenen fünf Prozent der Williams-Aktien an Brad Hollinger, einen Unternehmer aus dem amerikanischen Gesundheitswesen. Hollinger hatte in den vergangenen Jahren schon Anteile von Wolff erworben.

Sauber bezahlt ausstehende Löhne

Der finanziell angeschlagene Sauber-Rennstall kann vorerst durchatmen. Wie ein Sprecher des Schweizer Teams bestätigte, wurden die ausstehenden Februar-Löhne an die Belegschaft überwiesen. Dem "Blick" zufolge hatte sich die finanzielle Lage zugespitzt, weil sich die Überweisung eines großen Sponsoringbetrags verzögert habe. Dadurch sei auch ein Teil der Gehälter der über 300 Mitarbeiter des Teams betroffen gewesen. Über finanzielle Dinge gebe der Rennstall keine weiteren Auskünfte, erklärte ein Sauber-Sprecher zu den Gründen.

Formel-1-Saison 2016
Die Teams und Fahrer
Mercedes
Lewis Hamilton und Nico Rosberg
Ferrari
Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen
Williams
Felipe Massa und Valtteri Bottas
Red Bull
Daniel Ricciardo und Max Verstappen
Force India
Nico Hülkenberg und Sergio Pérez
Renault
Kevin Magnussen und Jolyon Palmer
Toro Rosso
Daniil Kwjat und Carlos Sainz jr.
Sauber
Marcus Ericsson und Felipe Nasr
McLaren Honda
Fernando Alonso und Jenson Button
Manor
Rio Haryanto und Pascal Wehrlein
Haas
Romain Grosjean und Esteban Gutierrez
Der Rennkalender
20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (as-Sachir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montréal)
19. Juni: Europa (Baku)
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Großbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Mogyoród)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur (Singapur)
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Japan (Suzuka)
23. Oktober: USA (Austin)
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Interlagos)
27. November: Abu Dhabi (Yas-Insel)
Die Rekorde
Die meisten WM-Titel
Michael Schumacher (7)
Die meisten Grand-Prix-Siege
Michael Schumacher (91)
Die meisten Siege in einer Saison
Michael Schumacher und Sebastian Vettel (je 13)
Die meisten Start-Ziel-Siege
Ayrton Senna (19)
Die meisten Podestplätze
Michael Schumacher (155)
Die meisten Podestplätze in einer Saison
Michael Schumacher und Sebastian Vettel (je 17)
Die meisten Polepositions
Michael Schumacher (68)
Die meisten Polepositions in einer Saison
Sebastian Vettel (15)
Die schnellsten Rennrunden
Michael Schumacher (77)
Die meisten Grand-Prix-Starts
Rubens Barrichello (323)

krä/dpa/sid

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. alles Bloedsinn ..
Bumblies 09.03.2016
'Fans ... begeistern - die Boliden sollen breiter und schneller werden sowie aggressiver aussehen ... . Ich kaufe auch keinen Suzuki Swift Sport, weil er breiter ist und aggressiver aussieht. max. 3,5 Liter aus max. 12 Zylindern. Thats it! Wen interessiert die Elektronik und wtf hat sich ausgedacht, dass es fuer 3,x sec pro Runde erlaubt ist, elektrisch mehr speed zu haben? Die Ohren muessen wegfliegen, das Herz rasen. DAS ost F1. sollte sowas wieder altuell werden, dann kaufe ich auch Eintrittskarten.
2. Verantwortung der Redakteure
borba 10.03.2016
Bevor man einen Beitrag ins Netz stellt oder drückt, sollte man diesen nochmals redigieren und auf Richtigkeit prüfen. Dann würden solche Fehler wie ... " Vertrag 2005 bis 2006 bei MC. ..nicht passieren. STÜMPER!!! Ganz zu schweigen von anderen politischen Artikeln.
3. die Redakteure
spitzerer 10.03.2016
sollten sich langsam dran machen, die 2015-Geschichten und Termine durch was AKTUELLES ersetzen - die Saison 2016 beginnt nämlich. Bei Spiegel-F1 erfährt man jeden Quatsch, aber nicht die Renn-Termine und die TV-Zeiten ...
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Fotostrecke
Formel 1: Die zehn Momente der Saison 2015

Fotostrecke
Von Hamilton bis Schumacher: Die Titelsammler der Formel 1

Fotostrecke
Formel 1: Auf Papas Spuren
Fotostrecke
Formel-1-Pilot Senna: Grübler, Weltmeister, Ikone


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: