Formel 1: Sauber-Rennstall fehlen angeblich 24 Millionen Euro

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Sauber-Teamchefin Kaltenborn: "Wir werden da wieder rauskommen"

Die finanzielle Lage bei Sauber wird immer prekärer. Dem Formel-1-Rennstall sollen rund 24 Millionen Euro fehlen, um die Saison zu Ende zu bringen. Mehr als zwei Dutzend Gläubiger sollen auf ihr Geld warten. Gründer Peter Sauber will bis Ende Juli Klarheit, wie es weitergeht.

Hamburg - Dem Formel-1-Team Sauber droht in Kürze der Totalschaden. Der Schweizer Rennstall ist in akuter Finanznot und kämpft ums Überleben. "Unsere Mittel sind sehr beschränkt, sie gehen uns aus", sagte jetzt Peter Sauber, der das lange Zeit finanziell gesunde Team vor 20 Jahren in die Königsklasse des Motorsports gebracht hatte.

Mittlerweile ist sogar von Millionenschulden und möglichen Zwangsvollstreckungen die Rede. Die Schweizer "Handelszeitung" berichtet von mehr als zwei Dutzend Gläubigern, die auf ihr Geld warten. Nach Informationen des "Tages-Anzeiger" sollen bei Sauber rund 30 Millionen Franken (rund 24 Millionen Euro) fehlen, um die Saison zu Ende zu fahren. Daher verhandelt Teamchefin Monisha Kaltenborn derzeit unter Hochdruck mit möglichen neuen Investoren.

Betroffen von den Schwierigkeiten ist auch der deutsche Pilot Nico Hülkenberg, der angeblich auf seinen Mai- und Juni-Lohn wartet und daher vorsorglich gekündigt haben soll, um bei einem Angebot jederzeit zu einem Konkurrenten wechseln zu können. "Es ist eine schwierige Situation", sagt der 25-Jährige, der ansonsten zu seiner Vertragslage schweigt. "Monisha Kaltenborn hat mir versichert, dass das Team und sie hart an einer Lösung arbeiten."

Die Teamchefin beteuert: "Wir werden da wieder rauskommen und diese Saison auf alle Fälle zu Ende fahren." Helfen könnte dabei möglicherweise ein Investor aus Russland, mit dem Kaltenborn kurz vor einem Abschluss stehen soll. Doch die Zeit läuft Sauber davon. Bis Ende Juli will Peter Sauber Klarheit haben. "Wir hangeln uns von Ast zu Ast", sagte der 69-Jährige in der Schweizer TV-Sendung "Sportpanorama".

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insgesamt 19 Beiträge
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1. Schade
lini71 12.07.2013
Zitat von sysopDie finanzielle Lage bei Sauber wird immer prekärer. Dem Formel-1-Rennstall sollen rund 24 Millionen Euro fehlen, um die Saison zu Ende zu bringen. Mehr als zwei Dutzend Gläubiger sollen auf ihr Geld warten. Gründer Peter Sauber will bis Ende Juli Klarheit, wie es weitergeht. Formel 1 - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/formel1/formel-1-a-910843.html)
Wäre schade um den Rennstall, sehr schade.. Aber scheint ja nicht mehr ohne große BIG Spender zu gehen
2. Bayern München...
removebeforeflight 12.07.2013
...in die F1 , die scheinen ja nicht zu wissen, wohin mit dem Geld ;-)
3. Na super!
dieteroffergeld 12.07.2013
Mal wieder rettet demnächst vielleicht eventuell womöglich könnte ja sein ....., ein namentlich nicht Genannter aus Russland. Na dann kann demnächst vielleicht eventuell womöglich könnte ja sein .... dass die Fahrer besagten Rennstalls wieder im Kreis herum fahren. Es leben die Retter aus Russland!
4. typisch ...
SchwesterPolyester 12.07.2013
... 24 Millionen Euro - das ist nicht Geld das Sauber fehlt, die einen auf Dicke Hose in der Formel1 machen, sondern das ist Geld das den Gläubigern fehlt, dem Handwerksbetrieb, der für Sauber die Einrichtung für das schicke Motor-Home gebaut hat, dem Zulieferer, der Anbauteile gefertigt hat, der Reinigungskraft, die jetzt kein Gehalt bekommt ... 24 Millionen Euro Schulden und Leben auf Kosten anderer, zum Würgen !!!
5. Gleicher Meinung!
donvitus69 12.07.2013
Zitat von SchwesterPolyester... 24 Millionen Euro - das ist nicht Geld das Sauber fehlt, die einen auf Dicke Hose in der Formel1 machen, sondern das ist Geld das den Gläubigern fehlt, dem Handwerksbetrieb, der für Sauber die Einrichtung für das schicke Motor-Home gebaut hat, dem Zulieferer, der Anbauteile gefertigt hat, der Reinigungskraft, die jetzt kein Gehalt bekommt ... 24 Millionen Euro Schulden und Leben auf Kosten anderer, zum Würgen !!!
Sauber soll aufhören, er hat es in zwanzig Jahren NIE bis ganz nach oben geschafft, w.z.B. Frank Williams. Die F1 ist ein knall hartes Business und nicht irgend ein Club de Gandhi, so einfach ist das. Game Over!
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