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Formel-1-Chef Ecclestone: "Der Große Preis von Deutschland ist im Moment tot"

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Getty Images

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone: "Der Große Preis von Deutschland ist tot"

Wenig Hoffnung für ein Formel-1-Rennen in Deutschland: Bernie Ecclestone glaubt nicht mehr daran, dass der Grand Prix im Juli auf dem Nürburgring oder als Alternative in Hockenheim stattfinden wird.

Hamburg - Chefpromoter Bernie Ecclestone rechnet offenbar nicht mehr mit der Austragung eines Formel-1-Rennens in Deutschland in dieser Saison. "Der Große Preis von Deutschland ist im Moment tot", sagte der Brite dem "Independent" und ergänzte: "Es gibt nicht mehr viel, was wir tun können."

Der Große Preis von Deutschland soll eigentlich am 19. Juli auf dem Nürburgring stattfinden. Die Verhandlungen stocken allerdings seit Wochen, weil die Betreiber in finanziellen Schwierigkeiten stecken und das von Ecclestone geforderte Antrittsgeld in Millionenhöhe nicht bezahlen wollen. Das Rennen hatte zuletzt immer für Verluste gesorgt. Auch eine Verlegung auf den Hockenheimring scheint nicht mehr realistisch zu sein.

"Die Chancen, dass es in diesem Jahr einen Grand Prix in Deutschland gibt, sind kleiner als 50 Prozent", sagte Ecclestone bereits Anfang des Jahres. Eine Entscheidung war für Mitte Februar bis Anfang März erwartet, diese steht aber immer noch aus. Ob der Hockenheimring als Alternative einspringt, ist weiterhin fraglich. Die Betreiber dort hatten im Vorjahr wegen der geringen Besucherzahl ein Minus in Höhe von 2,5 Millionen Euro gemacht.

Es wäre das erste Mal seit 60 Jahren, dass die berühmteste Rennserie der Welt in diesem Jahr nicht in Deutschland ausgetragen wird. Diese Vorstellung sei "schade, um nicht zu sagen scheiße", sagte Force-India-Pilot Nico Hülkenberg: "Wir haben drei deutsche Fahrer und einen deutschen Hersteller in der Formel 1. Da steckt ganz viel Geschichte drin."

asi/sid

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insgesamt 28 Beiträge
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1. Richtig
denon34 14.03.2015
ich finde es richtig es nicht stattfinden zu lassen wenn man im voraus weiß das es kein Gewinn bringt.....wir haben genug Schulden. Tradition hin oder her
2. bei den preissen kein wunder!
frummler 14.03.2015
die echten motorsportfans machen eh schon seit jahren einen riesenbogen um die f1 die geldgeilheit von bernie und co sind unerträglich! für das selbe geld kann mann locker 24std rock am ring und mindest 3 dtm rennen ansehen ! von mir aus kann die geldgeile f1 bleiben wo der pfeffer wächst da fahren sie ja eh lieber als bei den wahren fans
3. Passt!
aga100 14.03.2015
Bloß nicht subventionieren und den Gierhälsen einfach mal das Wasser abgraben. Ich meine, mal ehrlich, wie weit soll diese Pervsion der Verhältnisse noch gehen? Wieviele Stunden muss so ein Fahrer mittlerweile fahren, um für den Rest seines Lebens ausgesorgt zu haben? Wieviele Milliarden möchte ein Herr Ecclestone gerne noch anhäufen? Und das alles soll von dem Familienvater finanziert werden, der mit seinen Kindern dort auch mal hinmöchte, ohne dafür einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen! Soll der F1-Zirkus (ein sehr passender Name!) doch hinziehen, wo er momentan noch Geld bekommt. Die kommen auch noch drauf ...
4. Richtig so.
ExigeCup260 14.03.2015
Gestern soll in China ein Sack Reis umgefallen sein... Richtig so: Weg mit den hochsubventionierten Rennen auf Kosten der Steuerzahler. Wenn sich so eine Veranstaltung betriebswirtschaftlich nicht trägt, ist es nicht Aufgabe der Stuerzahler, für den angemessenen Gewinn zu sorgen. Wenn die Subventionierung für angemessene Eintrittspreise führte, könnte man über die Sinnhaftigkeit ernsthaft nachdenken. Am Beispiel Hockenheim sieht man doch, wohin das führt: Einst eine respektable Strecke mit ausgeprägtem Charakter, nach dem Umbau nur noch eine der vielen langweiligen Strecken im Formel1-Kalender. Soll der Ecclestone alle seine Rennen zukünftig in der Wüste austragen lassen. Die neue Formel 1 ist sowieso die WEC mit wesentlich größerer technischer Diversifizierung und mittlerweile mehr Herstellenr in der LMP1-Klasse.
5. Kann man weiter fassen
Pontifaz 14.03.2015
Die gesamte Formel 1 ist tot. Seit Jahren wird verschlimmbessert. Es ist nur noch langweilig.
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