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Großer Preis von Bahrain: Ecclestone vollzieht Kehrtwende

Formel-1-Boss Ecclestone: "Ich freue mich, mit jedem über die Probleme zu reden"Zur Großansicht
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Formel-1-Boss Ecclestone: "Ich freue mich, mit jedem über die Probleme zu reden"

Demonstranten gegen den Großen Preis von Bahrain? Gibt es nach Ansicht von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone nicht. Doch das war gestern. Nun will sich der Brite plötzlich sogar mit den Regime-Gegnern treffen und betont seine Sympathien für sie.

Hamburg - Bernie Ecclestone zeigt sich wieder einmal flexibel, wenn es darum geht, die Formel 1 in ein gutes Licht zu rücken. Nachdem der Brite zunächst nichts von Protesten im Vorfeld des Großen Preises von Bahrain wissen wollte, kündigte er nun auf einmal an, sich mit Vertretern der Opposition treffen zu wollen: "Ich freue mich, mit jedem über die Probleme zu reden", sagte der Formel-1-Boss im Gespräch mit englischen Medien und betonte mit Blick auf die Gegner des autoritären Golf-Staaten-Regimes: "Ich hege große Sympathien für sie."

Ecclestone hofft, dass die Proteste nicht das Rennen am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL und Sky) überschatten werden. "Wenn es irgendwelche Probleme gibt, und offensichtlich gibt es Probleme, sonst würden die Menschen nicht demonstrieren, hoffe ich, dass sie ausgeräumt werden können", sagte der 82-Jährige.

Seit zwei Jahren kämpfen Oppositionelle der mehrheitlich schiitischen Bevölkerung für mehr Rechte in Bahrain, das seit Jahrhunderten von der Herrscherfamilie Al-Khalifa regiert wird, einer sunnitischen Dynastie. 80 Menschen sind in dem kleinen Land seit dem Ausbruch des Arabischen Frühlings Anfang 2011 ums Leben gekommen. Allein in diesem Monat sollen bisher rund 100 Aktivisten eingesperrt und 30 verletzt worden sein.

Im vergangenen Jahr hatte das Rennen in der Nähe der Hauptstadt Manama trotz heftiger Proteste durch Oppositionelle und Menschenrechts-Organisationen stattgefunden. 2011 war der Große Preis von Bahrain wegen der politischen Unruhen nicht durchgeführt worden, nachdem die aufkommenden Unruhen von Truppen aus dem benachbarten Saudi-Arabien blutig niedergeschlagen worden waren.

ham/sid/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
chiefseattle 16.04.2013
Bernie Ecclestone als Schlichter im 'arabischen Frühling'! Scheich al-Khalifa wird wenig entzückt sein.
Bernie Ecclestone als Schlichter im 'arabischen Frühling'! Scheich al-Khalifa wird wenig entzückt sein.
dbrown 16.04.2013
Das macht dieser reiche, kleine alte Mann doch nur, um die Rebellen ruhigzustellen, damit sein dämliches Hinterhergefahre am Wochenende stattfinden kann!! Als wenn den die Probleme der Leute interessieren würde...lächerlich!!!
Das macht dieser reiche, kleine alte Mann doch nur, um die Rebellen ruhigzustellen, damit sein dämliches Hinterhergefahre am Wochenende stattfinden kann!! Als wenn den die Probleme der Leute interessieren würde...lächerlich!!!
Carlo Nappo 16.04.2013
So sehe ich das auch! Dem kleinen alten Mann ist alles Recht, solange es seinem Unternehmen F1 nützlich ist und Profit abwirft.
Zitat von dbrownDas macht dieser reiche, kleine alte Mann doch nur, um die Rebellen ruhigzustellen, damit sein dämliches Hinterhergefahre am Wochenende stattfinden kann!! Als wenn den die Probleme der Leute interessieren würde...lächerlich!!!
So sehe ich das auch! Dem kleinen alten Mann ist alles Recht, solange es seinem Unternehmen F1 nützlich ist und Profit abwirft.
rainman_2 16.04.2013
Mich interessiert das dämliche Hinterhergefahre. Das Anliegen der Rebellen interessiert mich in keinster Weise, geht es doch nur darum wer dort das Sagen hat, Sunniten oder Schiiten. Andersgläubige, Atheisten und Frauen haben [...]
Zitat von dbrownDas macht dieser reiche, kleine alte Mann doch nur, um die Rebellen ruhigzustellen, damit sein dämliches Hinterhergefahre am Wochenende stattfinden kann!! Als wenn den die Probleme der Leute interessieren würde...lächerlich!!!
Mich interessiert das dämliche Hinterhergefahre. Das Anliegen der Rebellen interessiert mich in keinster Weise, geht es doch nur darum wer dort das Sagen hat, Sunniten oder Schiiten. Andersgläubige, Atheisten und Frauen haben in islamischen Systemen überhaupt nichts zu melden, ihre Rechte werden von dummen, rückständigen Männern eingeschränkt oder ganz beschnitten.
laxness 16.04.2013
dem ist nichts hinzuzufügen.
Zitat von rainman_2Mich interessiert das dämliche Hinterhergefahre. Das Anliegen der Rebellen interessiert mich in keinster Weise, geht es doch nur darum wer dort das Sagen hat, Sunniten oder Schiiten. Andersgläubige, Atheisten und Frauen haben in islamischen Systemen überhaupt nichts zu melden, ihre Rechte werden von dummen, rückständigen Männern eingeschränkt oder ganz beschnitten.
dem ist nichts hinzuzufügen.
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  • Dienstag, 16.04.2013 – 11:34 Uhr
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Formel 1: Rennkalender 2013
Rennen Datum Großer Preis von (Ort)
1 17.03. Australien (Melbourne)
2 24.03. Malaysia (Sepang)
3 14.04. China (Shanghai)
4 21.04. Bahrain (Manama)
5 12.05. Spanien (Barcelona)
6 26.05. Monaco (Monte Carlo)
7 09.06. Kanada (Montréal)
8 30.06. Großbritannien (Silverstone)
9 07.07. Deutschland (Nürburgring)
10 28.07. Ungarn (Budapest)
11 25.08. Belgien (Spa-Francorchamps)
12 08.09. Italien (Monza)
13 22.09. Singapur (Singapur)
14 06.10. Südkorea (Yeongam)
15 13.10. Japan (Suzuka)
16 27.10. Indien (Neu Delhi)
17 03.11. Abu Dhabi (Abu Dhabi)
18 17.11. USA (Austin)
19 24.11. Brasilien (São Paulo)





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