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Formel 1: Albers tritt als Teamchef bei Caterham zurück

Caterham-Bolide: Teamchef Christijan Albers tritt zurück Zur Großansicht
Getty Images

Caterham-Bolide: Teamchef Christijan Albers tritt zurück

Nach gerade einmal zwei Monaten ist schon wieder Schluss: Christijan Albers gibt sein Amt als Teamchef bei Caterham auf. Den Posten beim malaysischen Formel-1-Rennstall übernimmt nun sein Stellvertreter. 

Hamburg - Der Niederländer Christijan Albers hat nach dem Großen Preis von Italien in Monza sein Amt als Teamchef beim Formel-1-Rennstall Caterham mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der ehemalige Rennfahrer nannte private Gründe für seinen Rücktritt.

"Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen", sagte Albers: "In den vergangenen Monaten habe ich all meine Energie aufgebracht, um sicherzustellen, dass die Übernahme des Teams so glatt wie möglich geschieht, um für unsere Investoren, Sponsoren und alle Leute von Caterham das bestmögliche Ergebnis zu erreichen." Sein Amt beim malaysischen Team hatte der ehemalige Rennfahrer erst Anfang Juli vor dem Großen Preis von Großbritannien angetreten.

Sein Nachfolger wird Manfredi Ravetto. Der Italiener arbeitete bisher als Albers Stellvertreter bei Caterham. "Christijan war seit seinem Antritt ein wertvoller Beitrag für das Team. Die vergangenen Monate waren eine Herausforderung, aber wir konnten uns zusammen nach vorne bewegen, und wir möchten ihm für seine harte Arbeit und seinen Einsatz danken", wird Ravetto in einer offiziellen Mitteilung des Rennstalls zitiert.

Zuletzt sorgte Albers für Aufsehen, als er beim Großen Preis von Belgien den Deutschen Pilot André Lotterer ins Rennen schickte. Der 32-Jährige schied bereits kurz nach dem Start aufgrund technischer Probleme aus. Daraufhin musste sich der Teamchef mit Vorwürfen auseinandersetzen, Lotterer nur aufgrund finanzieller Vorteile ans Steuer gesetzt zu haben.

asi/sid

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1. Nun ja...
patrick6 07.09.2014
...da mag wer will einen Sinn erkennen: "Der 32-Jährige schied bereits kurz nach dem Start aufgrund technischer Probleme aus. Daraufhin musste sich der Teamchef mit Vorwürfen auseinandersetzen, Lotterer nur aufgrund finanzieller Vorteile ans Steuer gesetzt zu haben." Demzufolge kam der Teamchef in Kritik, weil Lotterer ausfiel, den er aber nur aus finanziellen Gesichtspunkten fahren liess. Und der dann aus technischen Gründen ausfiel. Aaaah ja. Völlig logisch, das.
2. Lotterer - ist doch klar!
horstma 10.09.2014
Zitat von patrick6...da mag wer will einen Sinn erkennen: "Der 32-Jährige schied bereits kurz nach dem Start aufgrund technischer Probleme aus. Daraufhin musste sich der Teamchef mit Vorwürfen auseinandersetzen, Lotterer nur aufgrund finanzieller Vorteile ans Steuer gesetzt zu haben." Demzufolge kam der Teamchef in Kritik, weil Lotterer ausfiel, den er aber nur aus finanziellen Gesichtspunkten fahren liess. Und der dann aus technischen Gründen ausfiel. Aaaah ja. Völlig logisch, das.
Das macht nur Sinn, wenn Lotterer durch seinen Fahrstil das Auto kaputtgemacht hat. Wahrscheinlich hat er zu viel Gas gegeben, zu heftig am Lenkrad gerissen, und womöglich beim Einsteigen gehustet :-) Teamintern soll man ihm ja einen verlotterten Fahrstil vorgeworfen haben - wen wundert's? :-) Dabei ist die Sache doch klar: Das Team heisst Caterham. Cater von catering, und ham von Schinken. Diese Autos sind dazu geeignet, Essen zu verteilen, vielleicht in der Boxengasse, aber mehr nicht. Man hätte das Lotterer fairerweise vorher sagen sollen.
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Fotostrecke
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Formel 1: Rennkalender 2014
Rennen Datum Großer Preis von (Ort)
1 16.03. Australien (Melbourne)
2 30.03. Malaysia (Sepang)
3 06.04. Bahrain (Manama)
4 20.04. China (Shanghai)
5 11.05. Spanien (Barcelona)
6 25.05. Monaco (Monte Carlo)
7 08.06. Kanada (Montreal)
8 22.06. Österreich (Spielberg)
9 06.07. Großbritannien (Silverstone)
10 20.07. Deutschland (Hockenheimring)
11 27.07. Ungarn (Budapest)
12 24.08. Belgien (Spa-Francorchamps)
13 07.09. Italien (Monza)
14 21.09. Singapur (Singapur)
15 05.10. Japan (Suzuka)
16 12.10. Russland (Sotschi)
17 02.11. USA (Austin)
18 09.11. Brasilien (São Paulo)
19 23.11. Abu Dhabi (Abu Dhabi)

Formel-1-Saison 2014: Die wichtigsten Änderungen
Motor
Die Ära der Saugmotoren ist vorbei. Statt der 2,4-Liter-Triebwerke mit acht Zylindern stecken nun 1,6-Liter-Turbomaschinen mit sechs Zylindern unter der Fahrzeugabdeckung. Pro Saison darf ein Fahrer nur fünf Motoren einsetzen, bisher waren es acht. Ab dem sechsten Motor muss er aus der Boxengasse starten.
Hybridsystem
Das Hybridsystem ERS (Energy Recovery System) liefert pro Runde zusätzlich 160 PS für 33,3 Sekunden. Die beiden Elektromotoren speisen sich aus der Wärmeenergie des Abgasstrahls sowie kinetischer Energie des Bremsvorgangs.
Spritlimit
Erlaubt sind für jedes Rennen nur noch 100 statt bislang 150 Kilogramm Sprit. Die Folge ist, dass die Fahrer verbrauchsschonender fahren müssen. Wer nur auf dem Gaspedal steht, wird das Ziel nicht erreichen.
Fahrzeugnase
Sie wurde drastisch abgesenkt. Zuletzt war eine Maximalhöhe von 55 Zentimetern erlaubt. Nun sind es nur noch 18,5 Zentimeter von der Spitze der Rennwagen zum Boden. Die Nasen liegen damit unwesentlich höher als der Frontflügel. Der Grund für die Änderung: Durch die noch tiefer liegende Wagenspitze soll bei Kollisionen die Gefahr weiter gemindert werden, dass andere Piloten von ihr getroffen werden.
Frontflügel
Er ist schmaler geworden. Statt 1,80 Metern beträgt die erlaubte Maximalbreite 1,65 Meter. Auswirkung hat das auf die sogenannten Endplatten, die für die Luftführung vor den Vorderreifen wichtig sind.
Heckflügel
Das untere Heckflügel-Element, der sogenannte Beamwing, ist nicht mehr erlaubt. Für die Ingenieure besteht auch hier die Herausforderung darin, den dadurch verlorenen Abtrieb zu kompensieren.
Auspuff
Nur noch ein Endrohr ist erlaubt. Bislang wurden die Abgase über zwei seitliche Kanäle abgeleitet und so auf das Heck geführt, dass auch dadurch weiterer Abtrieb erreicht wurde, sprich: eine bessere Straßenlage. Das neue Endrohr muss mittig angebracht sein.
Startnummern
Erstmals tragen die Piloten nicht mehr die Startnummern nach der Abschlussrangliste der vorhergehenden Saison. Nur die 1 ist weiter dem Titelverteidiger vorbehalten, ansonsten durften sich die Piloten ihre Startnummer aussuchen. Zur Wahl standen Zahlen von 2 bis 99.
Strafen
Es gibt nun Strafpunkte für bestimmte Vergehen. Diese werden in einem Jahr zusammengerechnet, ähnlich wie bei der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Kommt ein Fahrer auf zwölf Punkte, muss er ein Rennen pausieren. Eine Verwarnung, beispielsweise wegen des Überfahrens einer durchgezogenen Linie, hat einen Punkt zur Folge. Eine Durchfahrtsstrafe zieht zwei Punkte nach sich. Wird ein Pilot beim Qualifying von einem Gegner extrem behindert, muss der Übeltäter nicht nur fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten, sondern bekommt auch drei Punkte. Eine Rückstufung von zehn Startplätzen (zum Beispiel als Schuldiger einer Kollision) bedeutet fünf Strafpunkte. Zudem können die Rennkommissare 2014 schon für kleinere Vergehen wie Verlassen der Fahrlinie Fünf-Sekunden-Strafen aussprechen.
WM-Punkte
Wie in den vergangenen Jahren bekommen die zehn besten Fahrer des Rennens Punkte, der Sieger erhält 25. Neu ist, dass es beim letzten der 19 Rennen in Abu Dhabi die doppelte Punktzahl gibt. Der Sieger erhält dann 50 Zähler, der Zweite 36 statt 18, und für Platz zehn gibt es anstatt eines Punktes dann zwei Zähler.
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Formel 1: Teams und Fahrer 2014
Team Fahrer 1 Fahrer 2
Red Bull Sebastian Vettel Daniel Ricciardo
Ferrari Kimi Räikkönen Fernando Alonso
Mercedes Nico Rosberg Lewis Hamilton
Lotus Romain Grosjean Pastor Maldonado
McLaren Jenson Button Kevin Magnussen
Sauber Adrian Sutil Esteban Gutiérrez
Force India Nico Hülkenberg Sergio Pérez
Toro Rosso Jean-Eric Vergne Daniil Kwjat
Williams Felipe Massa Valtteri Bottas
Caterham Marcus Ericsson Kamui Kobayashi
Marussia Max Chilton Jules Bianchi

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