Formel 1: Weltverband einigt sich mit Ecclestone auf Grundlagenvertrag

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Formel-1-Boss Ecclestone: "Äußerst zufrieden"

Mehr Geld für die Formel-1-Teams: Der Automobil-Weltverband Fia und Bernie Ecclestone haben sich auf einen neuen Grundlagenvertrag geeinigt. Dieser garantiert Ferrari, Red Bull und Co. viele Millionen - die Verhandlungen hatten sich über Monate hingezogen.

Hamburg - Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone und der Automobil-Weltverband Fia haben nach monatelangen Verhandlungen den neuen Grundlagenvertrag der Königsklasse unterzeichnet. Das teilte die Fia im Vorfeld der Sitzung des Motorsport-Weltrates in Dubrovnik mit.

Demnach einigten sich der Weltverband um Präsident Jean Todt und das Management der Rennserie (Fom) mit Ecclestone an der Spitze auf das neue Concorde Agreement, welches die Fia von 2013 bis 2020 mit "deutlich verbesserten finanziellen Möglichkeiten" ausstatte.

"Wir können stolz auf diese Einigung sein. Es ermöglicht einen effektiveren Rahmen für die Gestaltung der Formel-1-Weltmeisterschaft", sagte Todt. Auch Ecclestone zeigte sich "äußerst zufrieden". Im nächsten Schritt wird nun der Vertragsabschluss mit den Rennställen angestrebt. Dies gilt aber nur als eine Formalität.

40 Millionen Dollar im Jahr

Das Concorde Agreement legt die wirtschaftlichen und sportlichen Bedingungen fest, nach denen die Fia, die Formel-1-Rennställe und die Fom zusammenarbeiten. Wesentlicher Streitpunkt ist regelmäßig die Verteilung der Einnahmen zwischen den Beteiligten. Dieses Mal ging es auch um Ecclestones Einfluss und seine Zukunft als Formel-1-Boss. Zuletzt betonte der 82-Jährige aber: "Ich werde das tun, was ich immer gemacht habe: weiterarbeiten."

Wie britische Medien berichteten, hatte die Einigung auf sich warten lassen, weil die Fia eine höhere Gewinnbeteiligung forderte. So sollen dem Weltverband durch die neue Vereinbarung nun 40 Millionen Dollar (etwa 29,6 Millionen Euro) jährlich zufließen, fast doppelt so viel wie zuvor.

Zudem habe Ecclestone eine deutlich höhere Kontrolle über die schreibende Presse angestrebt, Todt sich dagegen aber erfolgreich gewehrt. Das letzte Concorde Agreement war zum Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen.

bka/sid

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