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Formel-1-Duell Hamilton gegen Rosberg: Teamorder in Ungarn, Zusammenstoß in Belgien

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Weltmeister Hamilton: Den Teamkollegen abgehängt Zur Großansicht
Getty Images

Weltmeister Hamilton: Den Teamkollegen abgehängt

Bis zum Ende der Saison war das Duell um den WM-Titel in der Formel 1 spannend. Klicken Sie sich Rennen für Rennen durch den Zweikampf der Mercedes-Fahrer Nico Rosberg und Lewis Hamilton.

Hamburg - Nico Rosberg gegen Lewis Hamilton - so lautete das Duell dieser Formel-1-Saison. Es war der erbitterte Zweikampf der Mercedes-Kollegen. Und es begann gut für den Deutschen: Rosberg gewann den Saisonauftakt in Australien.

Danach drehte Hamilton auf: Ihm gelangen vier Siege nacheinander. In der ganzen Saison ging der Sieg nur dreimal nicht an einen der Mercedes-Fahrer. Beim Finale in Abu Dhabi kam es zum Showdown: Rosberg hätte Hamilton mit einem Sieg noch von der Spitze des Gesamtklassements verdrängen können. Doch der Brite behielt die Nerven und krönte seine herausragende Saison mit seinem zweiten WM-Titel nach 2008.

Von Australien bis Abu Dhabi: So lief das spannende Duell der beiden Mercedes-Piloten - klicken Sie sich hier durch die große Zeitleiste!

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Das war doch wieder eine Teamorder
Coemgen2 23.11.2014
Es war das Beschleunigen beim Start, dass Hamilton unauffällig nach vorne lotste. In der ersten Runde bei gleichartigen Wagen gewinnt keiner bei einem ehrgeizigen Duell mehr als eine ganze Sekunde. Um nicht in das "Überholfenster" zu kommen.Ich habe in der 5. Runde ausgeschaltet und nicht mehr drum gekümmert. Ich wette, Rosberg hatte auch in der letzten Runde noch den Abstand von 2 - 3 Sekunden. Genau den richtigen, um den Ausgeguckten nicht zu gefährden, aber jederzeit noch bei einem Ausfall den Sieg nach Hause fahren zu können.Die Formel 1 ist eine Showveranstaltung wie das Catchen geworden. Genauso abgesprochen und für halbwüchsige Dämelacks.
2.
helmutderschmidt 23.11.2014
Rosberg hatte 2014 nie eine Chance auf den WM-Titel.Ab Mitte der Saison hieß der unumstrittene erste Mann, im Mercedes AMG Petronas F1 Team, Lewis Hamilton.Mit dem dunkelheutigen Engländer lässt sich doch wesentlich mehr Kohle machen.Die Mercedesler haben doch nur, für Bernie, für ein spannendes Finale gesorgt.
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Fotostrecke
Formel-1-Fahrer 2014: Fünf Weltmeister, drei Neue und "Disco Dan"
Formel 1: Rennkalender 2014
Rennen Datum Großer Preis von (Ort)
1 16.03. Australien (Melbourne)
2 30.03. Malaysia (Sepang)
3 06.04. Bahrain (Manama)
4 20.04. China (Shanghai)
5 11.05. Spanien (Barcelona)
6 25.05. Monaco (Monte Carlo)
7 08.06. Kanada (Montreal)
8 22.06. Österreich (Spielberg)
9 06.07. Großbritannien (Silverstone)
10 20.07. Deutschland (Hockenheimring)
11 27.07. Ungarn (Budapest)
12 24.08. Belgien (Spa-Francorchamps)
13 07.09. Italien (Monza)
14 21.09. Singapur (Singapur)
15 05.10. Japan (Suzuka)
16 12.10. Russland (Sotschi)
17 02.11. USA (Austin)
18 09.11. Brasilien (São Paulo)
19 23.11. Abu Dhabi (Abu Dhabi)

Formel-1-Saison 2014: Die wichtigsten Änderungen
Motor
Die Ära der Saugmotoren ist vorbei. Statt der 2,4-Liter-Triebwerke mit acht Zylindern stecken nun 1,6-Liter-Turbomaschinen mit sechs Zylindern unter der Fahrzeugabdeckung. Pro Saison darf ein Fahrer nur fünf Motoren einsetzen, bisher waren es acht. Ab dem sechsten Motor muss er aus der Boxengasse starten.
Hybridsystem
Das Hybridsystem ERS (Energy Recovery System) liefert pro Runde zusätzlich 160 PS für 33,3 Sekunden. Die beiden Elektromotoren speisen sich aus der Wärmeenergie des Abgasstrahls sowie kinetischer Energie des Bremsvorgangs.
Spritlimit
Erlaubt sind für jedes Rennen nur noch 100 statt bislang 150 Kilogramm Sprit. Die Folge ist, dass die Fahrer verbrauchsschonender fahren müssen. Wer nur auf dem Gaspedal steht, wird das Ziel nicht erreichen.
Fahrzeugnase
Sie wurde drastisch abgesenkt. Zuletzt war eine Maximalhöhe von 55 Zentimetern erlaubt. Nun sind es nur noch 18,5 Zentimeter von der Spitze der Rennwagen zum Boden. Die Nasen liegen damit unwesentlich höher als der Frontflügel. Der Grund für die Änderung: Durch die noch tiefer liegende Wagenspitze soll bei Kollisionen die Gefahr weiter gemindert werden, dass andere Piloten von ihr getroffen werden.
Frontflügel
Er ist schmaler geworden. Statt 1,80 Metern beträgt die erlaubte Maximalbreite 1,65 Meter. Auswirkung hat das auf die sogenannten Endplatten, die für die Luftführung vor den Vorderreifen wichtig sind.
Heckflügel
Das untere Heckflügel-Element, der sogenannte Beamwing, ist nicht mehr erlaubt. Für die Ingenieure besteht auch hier die Herausforderung darin, den dadurch verlorenen Abtrieb zu kompensieren.
Auspuff
Nur noch ein Endrohr ist erlaubt. Bislang wurden die Abgase über zwei seitliche Kanäle abgeleitet und so auf das Heck geführt, dass auch dadurch weiterer Abtrieb erreicht wurde, sprich: eine bessere Straßenlage. Das neue Endrohr muss mittig angebracht sein.
Startnummern
Erstmals tragen die Piloten nicht mehr die Startnummern nach der Abschlussrangliste der vorhergehenden Saison. Nur die 1 ist weiter dem Titelverteidiger vorbehalten, ansonsten durften sich die Piloten ihre Startnummer aussuchen. Zur Wahl standen Zahlen von 2 bis 99.
Strafen
Es gibt nun Strafpunkte für bestimmte Vergehen. Diese werden in einem Jahr zusammengerechnet, ähnlich wie bei der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Kommt ein Fahrer auf zwölf Punkte, muss er ein Rennen pausieren. Eine Verwarnung, beispielsweise wegen des Überfahrens einer durchgezogenen Linie, hat einen Punkt zur Folge. Eine Durchfahrtsstrafe zieht zwei Punkte nach sich. Wird ein Pilot beim Qualifying von einem Gegner extrem behindert, muss der Übeltäter nicht nur fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten, sondern bekommt auch drei Punkte. Eine Rückstufung von zehn Startplätzen (zum Beispiel als Schuldiger einer Kollision) bedeutet fünf Strafpunkte. Zudem können die Rennkommissare 2014 schon für kleinere Vergehen wie Verlassen der Fahrlinie Fünf-Sekunden-Strafen aussprechen.
WM-Punkte
Wie in den vergangenen Jahren bekommen die zehn besten Fahrer des Rennens Punkte, der Sieger erhält 25. Neu ist, dass es beim letzten der 19 Rennen in Abu Dhabi die doppelte Punktzahl gibt. Der Sieger erhält dann 50 Zähler, der Zweite 36 statt 18, und für Platz zehn gibt es anstatt eines Punktes dann zwei Zähler.
Die neue "Power Unit"

Fotostrecke
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Formel 1: Teams und Fahrer 2014
Team Fahrer 1 Fahrer 2
Red Bull Sebastian Vettel Daniel Ricciardo
Ferrari Kimi Räikkönen Fernando Alonso
Mercedes Nico Rosberg Lewis Hamilton
Lotus Romain Grosjean Pastor Maldonado
McLaren Jenson Button Kevin Magnussen
Sauber Adrian Sutil Esteban Gutiérrez
Force India Nico Hülkenberg Sergio Pérez
Toro Rosso Jean-Eric Vergne Daniil Kwjat
Williams Felipe Massa Valtteri Bottas
Caterham Marcus Ericsson Kamui Kobayashi
Marussia Max Chilton Jules Bianchi

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