Momente der Saison 2015 Die Formel 1 feiert, die Formel 1 trauert

Was bleibt von dieser Formel-1-Saison? Ein überlegener Weltmeister Lewis Hamilton, ein starkes Debüt von Sebastian Vettel bei Ferrari und große Trauer über den Tod von Jules Bianchi. Die Momente 2015.

Feiernde Fahrer, trauernde Fahrer: Die Saison der Gefühle
DPA/ Getty Images

Feiernde Fahrer, trauernde Fahrer: Die Saison der Gefühle


Es war die bewegendste Szene dieser Formel-1-Saison: Vor dem Rennen in Ungarn bildeten die Fahrer und Teamchefs einen Kreis, die Helme zu ihren Füßen. In der Mitte lag der Helm von Jules Bianchi, der neun Tage zuvor gestorben war. Der Franzose war den Verletzungen erlegen, die er im Oktober 2014 erlitten hatte, als er beim Rennen in Japan in einen Bergungskran gerast war. Bianchi ist der erste Formel-1-Fahrer seit Ayrton Senna 1994, der in Folge eines Rennunfalls starb.

Von solch schrecklichen Szenen wie in Suzuka blieb die Formel 1 dieses Jahr verschont. Auch Skandale gab es keine größeren, was in der Königsklasse des Motorsports, mitunter der Schauplatz von Intrigen und Eitelkeiten, schon eine Erwähnung wert ist. Stattdessen machte vor allem der Sport Schlagzeilen.

Zum Beispiel das Rennen in Malaysia, als Sebastian Vettel im zweiten Rennen für Ferrari seinen ersten Sieg holte und anschließend auf dem Podest hüpfte wie ein kleiner Junge nach der Bescherung. Oder die taktische Meisterleistung von Weltmeister Lewis Hamilton beim Heim-Grand-Prix. Auch in Monaco drehte sich alles um den Engländer, der Opfer eines Rechenfehlers seiner Ingenieure wurde.

Trauer und Triumphe, Pleiten und Partys: Das waren die herausragenden Momente der Formel-1-Saison 2015.

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.