Formel 1 Ecclestone würde Rückzug klammer Teams begrüßen

In der Formel 1 gibt es ein starkes Gefälle zwischen reichen und armen Teams. Das sieht Chefpromoter Bernie Ecclestone nicht gern, der Brite würde die klammen Rennställe am liebsten verabschieden.

Formel-1-Chefpromoter Ecclestone: Kritik an klammen Teams
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Formel-1-Chefpromoter Ecclestone: Kritik an klammen Teams


Hamburg - Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone würde einen Abschied finanziell überforderter Teams aus der Formel 1 begrüßen. "In der Tat wäre ich glücklich darüber", sagte er dem britischen Fachmagazin "Autosport".

Vor der Sitzung des Weltrats des Internationalen Automobilverbandes Fia am Mittwoch in München hat sich die Formel 1 nach langer Debatte nur auf geringe Einsparungen verständigen können. Daher droht den klammen Rennställen das Aus. "Sie sollten gar nicht mit im Spiel sein. Du solltest nicht im Geschäft sein, wenn du es dir nicht leisten kannst", sagte Ecclestone.

Seit Langem streiten sich die Formel-1-Teams über Kostensenkungen. Die Top-Teams wie Red Bull und Ferrari sperren sich gegen drastische Maßnahmen wie ein Ausgabenlimit. Dagegen fordern Rennställe wie Sauber, Caterham und Marussia dringend mehr Chancengleichheit und drohten indirekt sogar damit, die EU-Wettbewerbshüter einzuschalten.

Derzeit sind elf Rennställe in der Formel 1 am Start, für zwei Teams wäre laut Regelwerk noch Platz. Für 2016 hat ein US-Projekt seinen Einstieg angekündigt. Auch der ehemalige Teamchef Colin Kolles (Hispania Racing) will mit einem neuen Rennstall zurückkehren. Offen ist indes, wie schlagkräftig diese Projekte sind.

max/dpa



insgesamt 10 Beiträge
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noalk 23.06.2014
1. Alternative
Eine Formel 1½ mit abgespeckter Technik und dadurch annähernd gleichstarken Autos fände ich nicht uninteressant. Die übrigen 5 oder 5 Teams reichten dann zu Ecclestones Vergnügen.
bullet69 23.06.2014
2. Die F1 kann man auch abschaffen
Als jahrzehntelanger F1Fan kann ich die immer abstruser werdenden Regelwerke und diese Schickimicki-Veranstaltungen nicht mehr nachvollziehen. Für mich hat das nichts mehr mit Motorsport zu tun. Zwischenzeitlich empfinde ich die Langstreckenrennen wie z.b die 24 Std von Le Mans oder am Nürburgring als wesentlich spannender und vor allen Dingen für die Zuschauer und Teams als bezahlbar. Wegen mir kann man die F1 auch abschaffen, reich wird hier nur einer.. Mr. E. !
ray4912 23.06.2014
3. Bessere Übersicht für die Fans
Zitat von sysopDPAIn der Formel 1 gibt es ein starkes Gefälle zwischen reichen und armen Teams. Das sieht Chefpromoter Bernie Ecclestone nicht gern, der Brite würde die klammen Rennställe am liebsten verabschieden. http://www.spiegel.de/sport/formel1/formel-1-ecclestone-will-keine-angeschlagenen-teams-a-976957.html
Finde die Idee nicht schlecht. Sähe 2015 gerne 6 Mercedes gegen 6 Ferraris und ebenso viele Getränkebüchsen fahren. Die Übersicht wäre besser gewährleistet und Auffahrkollisionen auch seltener als bisher.
affenkopp 23.06.2014
4.
Ich würde einen Abgang von Ecclestone begrüßten. Er hat die ganze Formel 1 verwurstet. Weltmeister werden nicht mehr die besten Fahrer, sondern jene die die besten Einschaltquoten bringen.
spon-1265209987939 23.06.2014
5. Irgendwie wärs schade...
.... aber auf der anderen Seite fahren diese Teams sowieso außer Konkurrenz und bringen keinen echten Mehrwert. Hoffentlich bleibt aber das derzeitige Mittelfeld dabei. Force India macht mir dieses Jahr z.B. am meisten Spaß. Letztes Jahr wars Lotus.
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