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Formel 1: Ehemalige Marussia-Testfahrerin de Villota verstorben

María de Villota: Familie hat Tod der 33-Jährigen bestätigt Zur Großansicht
REUTERS

María de Villota: Familie hat Tod der 33-Jährigen bestätigt

María de Villota war in der Formel 1 als Testfahrerin aktiv, bei einem Unfall hatte die Spanierin im vergangenen Jahr schwere Kopfverletzungen erlitten und ein Auge verloren. Nun ist sie im Alter von 33 Jahren verstorben.

Hamburg - Teams und Fahrer der Formel 1 trauern um María de Villota. Die frühere Testpilotin ist im Alter von 33 Jahren verstorben, das bestätigte die Familie der Spanierin auf ihrer offiziellen Facebook-Seite. "Maria ist von uns gegangen. Sie ist jetzt bei den Engeln im Himmel", heißt es dort.

Zu den genauen Umständen ihres Todes wurde zunächst nichts bekannt, die ehemalige Marussia-Pilotin wurde in ihrem Hotelzimmer in Sevilla aufgefunden. Im vergangenen Jahr war de Villota zu trauriger Berühmtheit gekommen, als sie bei Testfahrten schwer verunglückt war und ein Auge verloren hatte.

Die Formel 1 reagierte in Japan bestürzt auf die Todesnachricht. "Tragische Neuigkeiten", twitterte das Ferrari-Team. Von Mercedes hieß es: "Ihr Mut, ihre Entschlossenheit und ihre Hoffnung waren ein Beispiel und eine Inspiration für viele. Sie wird dem Sport sehr fehlen."

Die 1980 in Madrid geborene Rennfahrerin hatte ihre Karriere im Formelsport im Alter von 20 Jahren begonnen. Sie fuhr in zahlreichen Serien und wurde 2012 von Marussia als Testpilotin verpflichtet. Bei Übungsfahrten im britischen Duxford fuhr sie mit ihrem Boliden in einen Lastwagen und zog sich einen Schädelbruch zu.

Im vergangenen Herbst hatte sich de Villota zu den Folgen des Unfalls geäußert: "Ich weiß nicht, wie lange diese Schmerzen noch anhalten werden, vielleicht Jahre." Aufgrund des spürbaren Drucks im Kopf müsse sie sich zurückhalten. Zudem habe sie ihren Geruchs- und Geschmackssinn verloren.

luk/dpa

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Formel 1: Teams und Fahrer 2013
Team Fahrer 1 Fahrer 2
Red Bull Sebastian Vettel Mark Webber
Ferrari Fernando Alonso Felipe Massa
McLaren Jenson Button Sergio Pérez
Lotus Kimi Räikkönen Romain Grosjean
Mercedes Nico Rosberg Lewis Hamilton
Sauber Nico Hülkenberg Esteban Gutiérrez
Force India Paul di Resta Adrian Sutil
Williams Pastor Maldonado Valtteri Bottas
Toro Rosso Daniel Ricciardo Jean-Eric Vergne
Caterham Charles Pic Giedo van der Garde
Marussia Max Chilton Jules Bianchi


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