Neue Rennstrecke in Vietnam Ab 2020 rast die Formel 1 durch Hanoi

Die Formel 1 wird künftig auch in Vietnam fahren. Das erste Rennen in Hanoi soll im April 2020 gestartet werden. Es soll nicht der einzige neue Stadtkurs bleiben.

Hanoi
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Hanoi


Die Formel 1 feiert im April 2020 ihre Rennpremiere in Vietnam. Das bestätigte der Weltverband Fia. Gefahren wird auf einem Stadtkurs in Hanoi. Es ist die erste neue Strecke, die unter der Führung der US-Besitzer Liberty Media in den Rennkalender aufgenommen wird.

Der Kurs in Hanoi wird 5,565 Kilometer lang sein und 22 Kurven haben. Es wird teilweise auf neuen Straßen, teilweise auf bereits bestehenden gefahren. Mitverantwortlich für das Design der Strecke ist der langjährige Formel-1-Kursarchitekt Hermann Tilke. Nach Monaco, Baku und Singapur wird es der vierte Stadtkurs sein, auf dem die Formel 1 fahren wird. 2020 soll zudem ein Stadtrennen in Miami hinzukommen.

"Seit wir 2017 in den Sport eingestiegen sind, haben wir darüber gesprochen, neue Orte zu suchen, um den Reiz der Formel 1 zu vergrößern. Mit dem Großen Preis von Vietnam realisieren wir das nun", sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey, der das Rennen bereits als einen der Höhepunkte im Formel-1-Kalender bezeichnete.

In der Saison 2019 fährt die Königsklasse fünfmal in Asien: in Bahrain (31. März), China (14. April), Singapur (22. September), Japan (13. Oktober) und Abu Dhabi (1. Dezember).

sak/dpa/sid



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hefe21 07.11.2018
1. Ha Noi, desch klingt jo wi a Scherzle
Ha Noi? wird sich da nicht nur der schwäbische F1-Beobachter fragen. Und es stellen sich weitere Fragen: ist der Vietnamkrieg also 2020 endgültig zu Ende, wenn die neuen amerikanischen Eigentümer mit ihrem Zirkus dort "einmarschieren" dürfen? Wird Jane Fonda aufgrund ihrer Ortskenntnisse als GridGirl ehrenhalber im Einsatz sein? Was sagen die alten Kader des Vietcong dazu und hatten die Vietnamesen vor der Unterzeichnung der Verträge wenigsten einen kurzen Businesstalk mit ihren malaysischen Kollegen?
derlabbecker 07.11.2018
2. schön...
... dass wir dieses Land mit Entwicklungshilfe unterstützen. Sollte man sofort streichen, wenn die Geld für so einen Unsinn haben... https://www.bmz.de/de/laender_regionen/asien/vietnam/zusammenarbeit/index.html
lesheinen 07.11.2018
3.
Vietnam gilt, was die Wirtschaft betrifft, zwar als kleiner Tiger, ist aber immer noch arm. Die Formel1 ist das letzte, was dieses Land braucht. Auf der anderen Seite ist die Wahl Hanois als einer der Austragungsorte für das Motor"spektakel" ein Zeichen dafür, dass es längst seine Attraktivität verloren hat.
airley 07.11.2018
4. Umwelt
in Zeiten von Klimaerwärmung, zuviel CO2, Treibhausgassen, Feinstaub,.... sollte dieser Blödsinn gänzlich untersagt werden. Ich hatte früher (Schummi noch bei Benetton) selbst leidenschaftlich F1 geschaut. Tue ich schon sehr lange nicht mehr und in meinem Bekanntenkreis auch Niemand. Kann mir garnicht vorstellen, dass sich der Blödsinn für Rtl noch lohnt.
supple 07.11.2018
5. @4
Auch wenn man es sich schlecht vorstellen kann trägt der Motorsport dazu bei CO2 usw zu reduzieren. Gerade im Motorsport findet sehr viel Forschung statt. Gerade diese Entwicklung werden dann auf normale Kfz angepasst und tragen dazu bei die Umweltbilanz von moderneren Kfz zu reduzieren.
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