Formel-1-Star Alonso muss Einstieg in den Radsport verschieben

Eigentlich wollte Fernando Alonso in der kommenden Saison ein eigenes Radsport-Team an den Start schicken, doch der Spanier muss seine Pläne vorerst verschieben. Ans Aufgeben denkt Alonso aber nicht.

Formel-1-Star Alonso: Einstieg in den Radsport verschoben
AP/dpa

Formel-1-Star Alonso: Einstieg in den Radsport verschoben


Hamburg - Die Radsport-Pläne des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso ruhen vorerst. Der eigentlich für das Jahr 2015 geplante Einstieg des Spaniers mit einem eigenen Rennstall ist bis auf Weiteres verschoben. "Es war ganz bestimmt meine Intention und mein Wunsch, ein Profiteam auf die Beine zu stellen, aber eine Reihe von Umständen haben dies verhindert", wird der Ferrari-Pilot von der spanischen Nachrichtenagentur EFE zitiert.

Bei einem Sponsorenevent in Mexico-Stadt hat Alonso allerdings die Absicht geäußert, das Thema in Zukunft wieder aufgreifen zu wollen. "Ich denke, dass ich beide Sportarten sehr gut kombinieren kann, das will ich in Zukunft auf jeden Fall angehen", sagte er. Erstmals hatte der Freund von Vuelta-Sieger Alberto Contador im Herbst 2013 öffentlich von seinen Überlegungen gesprochen. Damals war die Übernahme des spanischen Radrennstalls Euskaltel-Euskadi gescheitert.

Alonso hatte für sein Projekt den italienischen Ex-Profi Paolo Bettini als Manager engagiert. Später waren Namen wie der zweimalige Tour-de-France-Gewinner Contador oder Sprintstar Peter Sagan als mögliche Zugänge gehandelt worden. Dann herrschte jedoch über etliche Monate Funkstille. Zuletzt war bereits berichtet worden, dass Alonso beim Weltverband UCI keine Lizenz beantragt und Bettini seine Tätigkeit eingestellt habe.

asi/sid



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