Ferrari-Getriebe intakt Keine Startplatz-Strafe für Vettel

Die Kollision mit Lance Stroll bleibt für Sebastian Vettel ohne Folgen. Ferrari hat Entwarnung gegeben: Das Getriebe hat keinen Schaden genommen, die befürchtete Strafversetzung in der Startaufstellung bleibt aus.

Sebastian Vettel im Ferrari
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Sebastian Vettel im Ferrari


Ferrari-Pilot Sebastian Vettel benötigt beim Großen Preis von Japan (Sonntag, 7.00 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL und Sky) kein neues Getriebe und kommt damit um die befürchtete Startplatz-Strafe herum. Das bestätigte die Scuderia in Suzuka. Bei einem kuriosen Unfall mit Williams-Pilot Lance Stroll nach der Zieldurchfahrt am vergangenen Sonntag in Malaysia war Vettels Auto stark beschädigt worden.

Das Getriebe ist aber weiterhin einsatzfähig. Schon am Sonntagabend hatte Ferrari es verpackt und zur genauen Begutachtung nach Maranello geschickt, drei Tage später folgte nun die Entwarnung. In der Formel 1 darf das Getriebe erst nach jeweils sechs Einsätzen straffrei gewechselt werden. Die Verwendung eines neuen Exemplars hätte für Vettel in Japan automatisch die Rückversetzung um fünf Startplätze bedeutet.

Vettel muss in Suzuka die Asientour der Königsklasse unbedingt erfolgreich abschließen, um im WM-Duell mit Mercedes-Pilot Lewis Hamilton seine Chance zu wahren. Zuletzt hatten Vettel ein Startunfall in Singapur und Motorenprobleme in Malaysia um die große Chance auf zwei Siege in Folge gebracht, stattdessen holte Vettel lediglich einen vierten Rang in Sepang.

Der Rückstand auf WM-Spitzenreiter Hamilton beträgt fünf Rennen vor Schluss 34 Punkte. In Singapur und Malaysia war der Ferrari aber grundsätzlich schneller als der Mercedes, daran will die Scuderia nun auch in Suzuka anknüpfen.

chh/sid

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insgesamt 10 Beiträge
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Armosa 04.10.2017
1. ist für
mich vollkommen unverständlich! Ein anderer Fahrer verursacht den Unfall, bei Vettel geht etwas kaputt und muss gewechselt werden. Dann dafür 5 Plätze zurück...wer denkt sich so einen Schwachsinn aus!?
skeptikerjörg 04.10.2017
2.
Dann hat der Strompreis " Fauxpas " ja für Mercedes gar nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
hallo???? 04.10.2017
3. mit Jean todt...
... wird es niemals eine Strafe gegen Ferrari geben, sonst wäre die wm vermutlich schon entschieden.
hallo???? 04.10.2017
4. spritprobleme?
toto wolf hat's angerissen, Deutsche Medien gehen naturgemäss nicht drauf ein. was, wenn vettel kein Benzin mehr hatte? auf der auslaufende liegen bleiben gibt ebenfalls ne Strafe. und dann fährt der von hinten auf einen langsam auf korrekter Linie fahrenden Konkurrenten auf. ist vettel wirklich so schlecht? kann man, bei allen Erfahrungen mit dessen sportsgeist, Absicht von vettel ausschliessen? wohl kaum
Bueckstueck 04.10.2017
5.
Zitat von hallo????... wird es niemals eine Strafe gegen Ferrari geben, sonst wäre die wm vermutlich schon entschieden.
Du hast dich - mal wieder - lächerlich gemacht. Nicht nur weil du nicht kapiert hast wieso es keine Strafe gibt wenn das Getriebe NICHT getauscht wird, sondern weil deine Behauptung abgesehen von dümmlich auch noch schlicht falsch ist: „Todt‘s FIA“ hat dieses Jahr bereits einen technischen Kniff seitens Ferrari abgeschossen der nicht explizit illegal war aber den Ferrari von der Motorenleistung her auf das Niveau von Mercedes brachte. Danach hatte Ferrari auf sämtlichen Vollgasstrecken bereits wieder deutlich das Nachsehen und sukzessive Punkte eingebüst.
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