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Formel 1: Ferrari testet neuen Kopfschutz "Halo"

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Ferrari mit Kopfschutz

Der Formel-1-Rennstall Ferrari hat erstmals eine Testrunde mit einem neuen Kopfschutz-Modell für die Fahrer gedreht. Kimi Räikkönens Fazit: Die Sicht war "okay".

Der Formel-1-Rennstall Ferrari hat erstmals öffentlich den neuen "Halo"-Kopfschutz getestet. Bei den Testfahrten in Barcelona verließ Kimi Räikkönen die Garage mit dem schwarzen Aufbau über dem Cockpit, den der Automobil-Weltverband Fia als zusätzlichen Schutz für die Saison 2017 favorisiert. Der Finne absolvierte allerdings nur seine Runde mit den Streben an seinem SF16-H.

Es handelte sich um ein von Ferrari angefertigtes Modell, das zunächst vor allem eine mögliche Sichtbehinderung überprüfen sollte. Räikkönen habe die Sicht aus dem Cockpit anschließend als "okay" bezeichnet, sagte ein Ferrari-Sprecher. Der Rennstall von Sebastian Vettel plant in Barcelona keine weiteren Ausfahrten mit dem Aufbau.

Das "Halo"-Konzept (deutsch: Heiligenschein) umfasst zwei Streben, die seitlich am Cockpit nach vorne geführt und frontal in einer Hauptstrebe zusammenlaufen. Dieser Schutz soll größere Trümmerteile oder Reifen aufhalten und so stark sein, dass er notfalls ein komplettes Auto aufhalten kann.

Die Debatte um einen verbesserten Kopfschutz in der Formel 1 wird seit Jahren geführt und erlebte nach dem Tod von Jules Bianchi ihren Höhepunkt. Bianchi war 2014 beim Großen Preis von Japan mit seinem Marussia bei regennasser Strecke unter einen Bergungskran gerutscht. An den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen starb der Franzose im vergangenen Juli.

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Der Kopfschutz von der Seite

bka/sid

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Bitte, bitte...
fessi1 03.03.2016
NICHT!
2. Okay
ducdriver 03.03.2016
Optimismus klingt anders
3. Doppelpost? Wenn ja unabsichtlich.
Münchner MV 03.03.2016
Ich frage mich seit dem Einzug der geschlossenen Prototypen der LMS warum man dies nicht für die F1 umsetzt. Beim betrachten von Halo stellt sich mir diese Frage erst recht. Würde es die F1 wirklich gravierender ändern, denn die fast jährlichen "Anpassungen" wenn man statt einem sehr seltsam anmutenden Heiligenschein einfach ein geschlossenes Cockpit durchsetzt? Anbei noch eine Frage an Foristen mit mehr Sachversand in diesem Punkt. Wäre ein geschlossenes Cockpit nicht per se aerodynamischer? Vom Schutz durch kleinere Teile ganz abgesehen.
4. Warum denn
turbokaktus 03.03.2016
Zitat von fessi1NICHT!
Weshalb denn nicht? In sehr vielen Rennserien sind Rollkäfige vorgeschrieben, weshalb sollte es bei der F1 nicht auch etwas Entsprechendes geben? Sofern die tatsächliche technische Lösung die Sicht der Fahrer nicht beeinträchtigt und keine 100kg wiegt fällt mir kein guter Grund ein, diese Dinger nicht haben zu wollen.
5. Im Rennen testen
Spiegelwahr 03.03.2016
Abgesehen, dass er hässlich ist, sollte man die Sicht erstmal im Rennen und auf volle Distanz testen. Ich sehe sehr wohl die Gefahr von einem toten Winkel nach vorne. Ich würde freie Sicht durch zwei Stützen statt einer sichtbehinderne Stütze nach vorne eindeutig bevorzugen. Dann noch eine Glasscheibe rein und schon haben wir ein schnelles Caprio.
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