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Formel 1: Gestatten, ich bin der Neue

Haas-Bolide VF-16: "Müssen erst mal beweisen, dass wir Rennen beenden können" Zur Großansicht
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Haas-Bolide VF-16: "Müssen erst mal beweisen, dass wir Rennen beenden können"

Er ist grau, er ist rot, er ist neu: Das Haas-Team hat seinen Boliden für die Formel-1-Saison 2016 vorgestellt - und erste Erwartungen formuliert. Überbordendes Selbstbewusstsein kann man dem Debütanten nicht vorwerfen.

Nach der "roten Göttin" von Ferrari, Mercedes' W07 und dem neuen MP4-31 von McLaren-Honda hat sich nun auch das neueste Familienmitglied in der Formel 1 vorgestellt: der VF-16 vom neuen Rennstall Haas. Einen Tag vor dem Testauftakt in Barcelona präsentierte das Team den in Grau und Rot gehaltenen Boliden.

"Unser Ziel mit diesem Auto ist es, Punkte zu sammeln", sagte Teamchef Günther Steiner zu den Aufgaben für die kommenden Monate: "Wir müssen erst mal beweisen, dass wir die Aufgabe bewältigen und Rennen beenden können, dass wir von den Fans und anderen Teams respektiert werden."

Hinter dem Haas-Team steht der US-Unternehmer Gene Haas. Der Geschäftsmann ist motorsportbegeistert und gründete bereits ein Team für die US-Rennserie Nascar. Nun will Haas auch sein Glück in der Formel 1 versuchen.

Als Stammfahrer verpflichtete der Rennstall den erfahrenen Franzosen Romain Grosjean von Lotus und den Mexikaner Esteban Gutiérrez, der in der Königsklasse bereits für Sauber fuhr. Seine Motoren erhält das Haas-Team von Ferrari, das dem Neuling auch weitere Unterstützung gewährt. Die neue Saison beginnt am 20. März im australischen Melbourne.

bka/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Keine Perspektive
ExigeCup260 21.02.2016
Das Langweilige daran ist doch: Selbst wenn Haas F1 einen noch so guten Job macht - sie dürften nie Formel 1 Weltmeister werden. Ferrari hat die Hand auf die Antriebseinheit (im Fall von Haas F1 auch auf den gesamten Hinterbau) und würde im Zweifel immer sein eigenes Werksteam mehr unterstützen. Leider ist es so, dass kein unabhängiger Motorenhersteller in der Lage ist, die komplexe Antriebstechnik wirtschaftlich und technologisch darzustellen. Deswegen wird es in diesem Format nur noch Weltmeister aus den reihen großer Automobilhersteller geben, alle anderen fahren als B-Teams oder als Staffage mit. Haas F1 wird auch auf längere Sicht nur mitfahren und ab und an mal von Ferraris Gnaden aufs Podium kommen.
2. @ExigeCuo260
bermany 21.02.2016
Glauben Sie denn wirklich, der Titel wäre die Ambition? Ein ausgereifter Motor des Vorjahres bringt oft mehr als eine Neuentwicklung. In der F1 wird für jede gefahrene Runde abkassiert. Nur die Kohle zählt und da ist die Wahl eines Ferrari als Partnerschaft sicher nicht die Schlechteste.
3.
ExigeCup260 22.02.2016
Zitat von bermanyGlauben Sie denn wirklich, der Titel wäre die Ambition? Ein ausgereifter Motor des Vorjahres bringt oft mehr als eine Neuentwicklung. In der F1 wird für jede gefahrene Runde abkassiert. Nur die Kohle zählt und da ist die Wahl eines Ferrari als Partnerschaft sicher nicht die Schlechteste.
Es können nur noch Werksteams Weltmeister werden. Welche Motivation Haas mit dem Fomrel 1 - Engagement verbindet, ist dabei unerheblich. Es ist ein B-Team von Ferrari und Haas kann nur von Ferraris Gnaden jemals aufs Podium fahren.
4. Willkommen
cscholz 22.02.2016
schoen, dass ein Ami-Team mitfaehrt. Die Amis sind motorsportbegeistert, Mario Andretti ist hier eine Legende. Natuerlich werden sie nicht gleich haushoch gewinnen. Der Steiner sieht das schon richtig, erstmal zeigen, dass man Rennen bis zum Ende fahren kann.
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