Hall of Fame des Motorsports "Wir alle wissen, dass Michael hier sein sollte"

Die Fia hatte den Plan schon länger, in Paris wurde nun die neue Ruhmeshalle des Motorsports eröffnet. Die ersten Mitglieder sind alle Formel-1-Champions, darunter Michael Schumacher. Dessen Managerin sprach für ihn.

Jean Todt (l.), Sebastian Vettel (r.)
AFP

Jean Todt (l.), Sebastian Vettel (r.)


Der Automobil-Weltverband Fia hat eine Ruhmeshalle des Motorsports ins Leben gerufen und im ersten Schritt alle 33 Formel-1-Weltmeister aufgenommen. Von den 20 noch lebenden Champions waren in Paris neun zugegen, darunter Sebastian Vettel und Nico Rosberg. Rekordweltmeister Michael Schumacher ist das dritte deutsche Mitglied in der Hall of Fame.

Stellvertretend für Schumacher, der 2013 bei einem Ski-Unfall schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, nahm seine Managerin Sabine Kehm die Ehrung entgegen. "Wir alle wissen, dass Michael hier sein sollte. Und ich bin absolut sicher, dass er gerne hier wäre", sagte Kehm: "Er hatte immer größten Respekt vor allen in diesem Raum und er würde sich sehr geehrt fühlen. Was Michael so besonders gemacht hat, was ihn so erfolgreich gemacht hat, war wie bei allen Anwesenden die Liebe und Leidenschaft für diesen Sport."

Für Fia-Präsident Jean Todt, der am Freitag bei der Wahl zum Kopf des Weltverbandes ohne Gegenkandidat ist und damit vor einer dritten Amtszeit steht, lag die Gründung der Hall of Fame längst auf der Hand: "Es war Zeit, dass wir eine Motorsport-Ruhmeshalle erhalten, und es erschien uns logisch, mit den Formel-1-Champions anzufangen."

2018 sollen die Rallye-Weltmeister aufgenommen werden, 2019 folgen die Champions auf der Langstrecke. Anschließend soll die Ruhmeshalle Schritt für Schritt erweitert werden.

chh/sid

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