Formel 1 in den USA Hamilton holt Pole, strafversetzter Vettel startet von Platz fünf

Mit Platz eins im Qualifying hat Lewis Hamilton die Grundlage geschaffen, um schon am Sonntag in Austin Weltmeister zu werden. Um das zu verhindern, muss Sebastian Vettel einige Plätze gutmachen.

Lewis Hamilton
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Lewis Hamilton


WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton geht von Startplatz eins in den Großen Preis der USA. Der Mercedes-Pilot sicherte sich im Qualifying in Austin (Texas) seine insgesamt 81. Poleposition. Sebastian Vettel landete im Ferrari knapp hinter Hamilton auf Rang zwei, wird in der Startaufstellung aber um drei Plätze strafversetzt.

"Das war ganz schön eng", sagte Hamilton: "Ich war einfach das kleine bisschen besser, das ich brauchte." Vettel, der nur 0,061 Sekunden langsamer war als Hamilton, erklärte: "Es ist schade, wenn es so knapp ist. Aber ich freue mich, dass wir im Trockenen unsere Pace wohl wieder gefunden haben."

Vettel, der am Freitag im Training unter roter Flagge zu schnell unterwegs war, versuchte alles - doch gegen Hamilton war im entscheidenden Moment wieder nichts zu machen. Vettel ärgerte sich mächtig, sein Funkspruch wurde von der Weltregie zensiert. Es war nur ein Piepen zu hören. Vor Vettel werden am Sonntag in Texas (20.10 Uhr MESZ; TV: RTL; Liveticker SPIEGEL Online) noch sein Teamkollege Kimi Räikkönen, Valtteri Bottasim zweiten Silberpfeil und Red-Bull-Mann Daniel Ricciardostarten.

In Austin ist Hamilton fast unschlagbar

Hamilton könnte am Sonntag bereits zum fünften Mal Weltmeister werden. Der Titelverteidiger geht nach sechs Siegen aus den vergangenen sieben Rennen mit 67 Punkten Vorsprung in den Grand Prix der USA. Holt der 33-Jährige acht Punkte mehr als Vettel, ist ihm die WM nicht mehr zu nehmen. Und in Austin ist Hamilton fast unschlagbar: Hier feierte er zuletzt vier Siege in Serie.

Mit seinem fünften Titel würde Hamilton in einen elitären Kreis von Fahrern aufsteigen und mit dem legendären Juan Manuel Fangio gleichziehen. Ein "verrückter" Gedanke, sagte Hamilton: "Fangio ist immer wie ein Pate für uns Rennfahrer gewesen." Bald steht dann nur noch einer über Hamilton - Michael Schumacher.

sak/dpa



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