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Formel 1 in Monza: Hamilton siegt vor Rosberg

Großer Preis von Italien: Hamilton kämpft, Rosberg patzt Fotos
AFP

Sechster Saisonsieg für Lewis Hamilton: Der Mercedes-Fahrer gewann den Großen Preis von Italien vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg - der zweimal patzte. Sebastian Vettel enttäuschte.

Hamburg - Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Italien gewonnen und wichtige Punkte im Kampf um den WM-Titel gesammelt. Der englische Ex-Weltmeister siegte vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg, der zwei kapitale Fehler beging. Nach seinem sechsten Saisonsieg hat Hamilton nur noch 22 Punkte Rückstand auf den im Gesamtklassement führenden Deutschen. Dritter wurde Felipe Massa im Williams vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas.

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel verpasste im Red Bull als Sechster klar seinen dritten Podestrang in dieser Saison. Überholt wurde er kurz vor Schluss von seinem zuletzt zweimal nacheinander siegreichen Teamkollegen Daniel Ricciardo. Für Ferrari-Pilot Fernando Alonso endete das Heimspiel vorzeitig: Der zweimalige Weltmeister schied nach der halben Renndistanz aus.

In der WM-Wertung verkürzte Hamilton (216 Punkte) mit seinem sechsten Saisonsieg und seinem 28. Karriereerfolg den Rückstand auf Rosberg (238) um sieben Punkte. Rechnerisch könnte er den viermaligen Saisongewinner damit schon beim kommenden Grand Prix in zwei Wochen in Singapur von der Spitze verdrängen.

In der Box verfolgte der Technische Direktor von Mercedes, Paddy Lowe, den Start mit sorgenvoller Miene. Allerdings kam es anders, als viele befürchtet hatten: Rosberg und Hamilton konnten sich in der engen Rechts-Links-Kurvenkombination gar nicht in die Quere kommen.

Wie Rosberg beim folgenreichen Rennen in Spa kam diesmal Pole-Mann Hamilton kaum vom Fleck. Rosberg und Massa zogen locker vorbei. Hamilton reihte sich auf Rang vier ein. Direkt dahinter schon Vettel, der von Platz acht gestartet war. Der Qualifikationsdritte Bottas wurde im zweiten Williams zunächst bis auf Rang zehn durchgereicht.

In Runde neun verbremste sich Rosberg das erste Mal und verlor einiges von seinem Vorsprung auf Hamilton. In Runde zehn schnappte sich der Brite Massa und rückte auf Rang zwei vor.

Bis zur Rennhälfte der insgesamt 306,72 Kilometer konnte sich Hamilton allerdings nicht mehr entscheidend seinem deutschen Widersacher nähern. Zu groß war die Gefahr, die Reifen vor dem einzigen Wechsel zu ramponieren. Dann der Reifenwechsel: Zuerst kam Rosberg rein. Er hatte keine Probleme. Eine Runde später war Hamilton dran. Auch die Crew des Briten leistet sich keinen Fehler. Um vor Rosberg in die erste Kurve einzubiegen, reicht es aber nicht.

Er solle sich im Windschatten von Rosberg halten, bekam Hamilton gefunkt. Brauchte der 29-Jährige aber gar nicht lange: Rosberg verpasste nach Bremsproblemen erneut die Schikane, fuhr durch den Notausgang zurück auf die Strecke - hinter Hamilton. Der Brite verteidigte seine Position locker bis ins Ziel. Dagegen musste sich Vettel kurz vor Schluss wieder einmal gegen Ricciardo geschlagen geben.

buc/sid/dpa

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insgesamt 71 Beiträge
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1. War doch klar!
lestat1804 07.09.2014
Der Hamilton ist doch heulend zu Lauda gegangen und hat gesagt das er mal wieder gewinnen möchte! So eine Memme! Dem Roßberg wird jede Chance an dem Titel schon vorher genommen! So nen Scheiß!
2.
Leser161 07.09.2014
Der britische Hamilton hat den Nico mit unfairen Mitteln von der Strecke gedrängt. Vielleicht hat auch Niki Lauda sein Auto manipuliert. Anders ist es nicht zu erklären das der Klitschko des Autofahrens, unser aller blonde Lichtgestalt, heute nicht gewonnen hat.
3. So sieht Strafe aus!
athene noctua 07.09.2014
Aber dass Rosberg zweimal durch die extra eingerichtete Schlängelstrecke musste, ehe Hamilton vorbei war, spricht nicht unbedingt für diesen. Man sollte alle Sportarten bei denen es nur noch um Geld und Reklame geht gesetzlich mit einem * und Klammern versehen.
4. Zum heulen! ;-)
derpolokolop 07.09.2014
Noch schlimmer, Vettel müsste Dani Ricc wieder vorbeilassen!
5. Wer kuckt noch diesen Mist?
knuffilo 07.09.2014
Seit sich der grauhaarige Giftzerg freigekauft hat, sollte doch jedem intelligenten Menschen klar sein dieses Im-Kreis-Fahren zu ignorieren. In D sollte man diesen Mist verbieten.
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Fotostrecke
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Formel 1: Rennkalender 2014
Rennen Datum Großer Preis von (Ort)
1 16.03. Australien (Melbourne)
2 30.03. Malaysia (Sepang)
3 06.04. Bahrain (Manama)
4 20.04. China (Shanghai)
5 11.05. Spanien (Barcelona)
6 25.05. Monaco (Monte Carlo)
7 08.06. Kanada (Montreal)
8 22.06. Österreich (Spielberg)
9 06.07. Großbritannien (Silverstone)
10 20.07. Deutschland (Hockenheimring)
11 27.07. Ungarn (Budapest)
12 24.08. Belgien (Spa-Francorchamps)
13 07.09. Italien (Monza)
14 21.09. Singapur (Singapur)
15 05.10. Japan (Suzuka)
16 12.10. Russland (Sotschi)
17 02.11. USA (Austin)
18 09.11. Brasilien (São Paulo)
19 23.11. Abu Dhabi (Abu Dhabi)

Formel-1-Saison 2014: Die wichtigsten Änderungen
Motor
Die Ära der Saugmotoren ist vorbei. Statt der 2,4-Liter-Triebwerke mit acht Zylindern stecken nun 1,6-Liter-Turbomaschinen mit sechs Zylindern unter der Fahrzeugabdeckung. Pro Saison darf ein Fahrer nur fünf Motoren einsetzen, bisher waren es acht. Ab dem sechsten Motor muss er aus der Boxengasse starten.
Hybridsystem
Das Hybridsystem ERS (Energy Recovery System) liefert pro Runde zusätzlich 160 PS für 33,3 Sekunden. Die beiden Elektromotoren speisen sich aus der Wärmeenergie des Abgasstrahls sowie kinetischer Energie des Bremsvorgangs.
Spritlimit
Erlaubt sind für jedes Rennen nur noch 100 statt bislang 150 Kilogramm Sprit. Die Folge ist, dass die Fahrer verbrauchsschonender fahren müssen. Wer nur auf dem Gaspedal steht, wird das Ziel nicht erreichen.
Fahrzeugnase
Sie wurde drastisch abgesenkt. Zuletzt war eine Maximalhöhe von 55 Zentimetern erlaubt. Nun sind es nur noch 18,5 Zentimeter von der Spitze der Rennwagen zum Boden. Die Nasen liegen damit unwesentlich höher als der Frontflügel. Der Grund für die Änderung: Durch die noch tiefer liegende Wagenspitze soll bei Kollisionen die Gefahr weiter gemindert werden, dass andere Piloten von ihr getroffen werden.
Frontflügel
Er ist schmaler geworden. Statt 1,80 Metern beträgt die erlaubte Maximalbreite 1,65 Meter. Auswirkung hat das auf die sogenannten Endplatten, die für die Luftführung vor den Vorderreifen wichtig sind.
Heckflügel
Das untere Heckflügel-Element, der sogenannte Beamwing, ist nicht mehr erlaubt. Für die Ingenieure besteht auch hier die Herausforderung darin, den dadurch verlorenen Abtrieb zu kompensieren.
Auspuff
Nur noch ein Endrohr ist erlaubt. Bislang wurden die Abgase über zwei seitliche Kanäle abgeleitet und so auf das Heck geführt, dass auch dadurch weiterer Abtrieb erreicht wurde, sprich: eine bessere Straßenlage. Das neue Endrohr muss mittig angebracht sein.
Startnummern
Erstmals tragen die Piloten nicht mehr die Startnummern nach der Abschlussrangliste der vorhergehenden Saison. Nur die 1 ist weiter dem Titelverteidiger vorbehalten, ansonsten durften sich die Piloten ihre Startnummer aussuchen. Zur Wahl standen Zahlen von 2 bis 99.
Strafen
Es gibt nun Strafpunkte für bestimmte Vergehen. Diese werden in einem Jahr zusammengerechnet, ähnlich wie bei der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Kommt ein Fahrer auf zwölf Punkte, muss er ein Rennen pausieren. Eine Verwarnung, beispielsweise wegen des Überfahrens einer durchgezogenen Linie, hat einen Punkt zur Folge. Eine Durchfahrtsstrafe zieht zwei Punkte nach sich. Wird ein Pilot beim Qualifying von einem Gegner extrem behindert, muss der Übeltäter nicht nur fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten, sondern bekommt auch drei Punkte. Eine Rückstufung von zehn Startplätzen (zum Beispiel als Schuldiger einer Kollision) bedeutet fünf Strafpunkte. Zudem können die Rennkommissare 2014 schon für kleinere Vergehen wie Verlassen der Fahrlinie Fünf-Sekunden-Strafen aussprechen.
WM-Punkte
Wie in den vergangenen Jahren bekommen die zehn besten Fahrer des Rennens Punkte, der Sieger erhält 25. Neu ist, dass es beim letzten der 19 Rennen in Abu Dhabi die doppelte Punktzahl gibt. Der Sieger erhält dann 50 Zähler, der Zweite 36 statt 18, und für Platz zehn gibt es anstatt eines Punktes dann zwei Zähler.
Die neue "Power Unit"

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Team Fahrer 1 Fahrer 2
Red Bull Sebastian Vettel Daniel Ricciardo
Ferrari Kimi Räikkönen Fernando Alonso
Mercedes Nico Rosberg Lewis Hamilton
Lotus Romain Grosjean Pastor Maldonado
McLaren Jenson Button Kevin Magnussen
Sauber Adrian Sutil Esteban Gutiérrez
Force India Nico Hülkenberg Sergio Pérez
Toro Rosso Jean-Eric Vergne Daniil Kwjat
Williams Felipe Massa Valtteri Bottas
Caterham Marcus Ericsson Kamui Kobayashi
Marussia Max Chilton Jules Bianchi

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