Pressestimmen zu Hamiltons WM-Sieg "Nun tritt er in den Klub der ganz Großen ein"

"Der großartigste Fahrer in der Geschichte des britischen Motorsports": Die internationale Presse feiert Lewis Hamilton für seinen vierten Formel-1-Titel. Für Sebastian Vettel habe es ein "böses Erwachen" gegeben.

Weltmeister Lewis Hamilton
AFP

Weltmeister Lewis Hamilton


Pressestimmen zum Großen Preis von Mexiko:

GROSSBRITANNIEN

"The Independent": "Hamilton ist zurzeit ganz einfach der talentierteste Fahrer in dem Sport."

"The Guardian": "Lewis Hamilton hat sich mit dem Gewinn seines vierten Weltmeistertitels (...) als größter britischer Rennfahrer aller Zeiten etabliert."

"The Times": "Es war das schlimmste Rennen für ihn in dieser Saison, aber der Ruhm gehörte ganz ihm, als er seinen vierten Weltmeistertitel gewann."

"Daily Mail": "Es war nicht das Rennen, das sich ein Champion für seinen großen Tag gewünscht hätte. Der neunte Platz ist nicht, wo Lewis Hamilton landen will. Aber es war ohne Zweifel das Rennen eines Champions. Irgendwie überwand Hamilton einen Zusammenstoß, eine Reifenpanne und einen Platz am Ende des Felds, um zum großartigsten Fahrer in der Geschichte des britischen Motorsports zu werden."

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport:": "Es ist ein enttäuschter Sebastian Vettel, der seinen vierten Platz beim Großen Preis von Mexiko kommentiert. Ein böses Erwachen für den Deutschen."

"La Repubblica": "Mexiko krönt Hamilton. Nun tritt er in den Klub der ganz Großen ein."

"Corriere della Sera": "Lewis IV., König der Geschwindigkeit und Exzesse."

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Formel-1-Weltmeister Hamilton: Vier gewinnt

FRANKREICH

"Le Figaro": "Lewis Hamilton, eine von den Göttern gesegnete Saison. Der Brite holte in Mexiko den vierten Weltmeistertitel seiner Karriere. Mit Talent und Erfolg. "

"L'Équipe": "Hamilton - eine merkwürdige Krönung. Der Mercedes-Pilot träumte von einem Sieg, musste sich aber mit einem neunten Platz begnügen, um sich seine vierte Krone des Formel-1-Weltmeisters aufzusetzen."

ÖSTERREICH

"Der Standard": "Die ganz große Triumphfahrt war es nicht. Lewis Hamilton reichte Platz neun im Grand Prix von Mexiko, um zum vierten Mal als Formel-1-Weltmeister festzustehen."

"Die Presse": "Weil ihn Ferrari-Frontman Vettel nur phasenweise so provozieren konnte wie dessen Landsmann Nico Rosberg, steht Hamilton zwei Rennen vor Schluss als Weltmeister 2017 fest."

SCHWEIZ

"Neue Zürcher Zeitung": "Mit vier WM-Titeln in der Königsklasse überholte er sein Idol Ayrton Senna. Er steht jetzt auf einer Stufe mit Alain Prost und Sebastian Vettel. Jenem Vettel, der bis zum Hochsommer geführt hatte, aber nach einer schier unglaublichen Pannenserie von Ferrari binnen der letzten acht Wochen die Chance auf den Triumph verspielte. Auch weil er auf einen Hamilton traf, der sich nach eigenen Angaben in der Form seines Lebens befindet. Das können selbst Laien fast mit bloßem Auge erkennen. Manchmal bezeichnet er seine Fahrten als Spiel mit dem Fahrtwind, es sei fast wie Tanzen. Die Leichtigkeit eines Champions."



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labuday 30.10.2017
1. Wenn man schon hochjubelt, dann bitte nicht
Hamilton, sondern das beste Auto, den Rennstsll 0mit dem meisten Geld, den besten Ingenieuren. Dass Hamilton auch nur mäßig talentiert ist, konnte man letztes Jahr sehen - da wurde ein anderer mit dem gleichen Auto Weltmeister. Unter gleichen Bedingungen für ALLE wäre Hamilton nicht besser als andere.
helmutderschmidt 30.10.2017
2. Die Fahrer müssten mit jedem Auto fahren!
Zitat von labudayHamilton, sondern das beste Auto, den Rennstsll 0mit dem meisten Geld, den besten Ingenieuren. Dass Hamilton auch nur mäßig talentiert ist, konnte man letztes Jahr sehen - da wurde ein anderer mit dem gleichen Auto Weltmeister. Unter gleichen Bedingungen für ALLE wäre Hamilton nicht besser als andere.
Die Fahrer müssten mit jedem Auto fahren! Nach jedem Rennen müssten die Rennwagen getauscht werden. Nur dann könnte man von einer Fahrerweltmeisterschaft sprechen! Aber so... woran soll man den schnellsten Piloten erkennen?
Pollowitzer 30.10.2017
3. Egal ob man...
...Hammilton mag oder nicht, es war das vollkommene Gesammtpaket das überlegen den Titel eingefahren hat - Lewis hat in den meisten Rennen dieser Saison seine Genialität zeigen können - Paroli konnte ihm seinerzeit nur Rosberg bieten - Vettel ist bereits ein Opa in dem keine Flamme mehr brennt.
celtics 30.10.2017
4. labuday
Der LH der in seinem ersten F1 Jahr ggn den damaligen amtierenden WM Alonso als teamkollege gewonnen hat ist Soooo was von nicht talentiert. Und er profitert sowieso von arbeiten von Schumi der von "nur" 5jahre aus der f1 ausschied was in sachen weiterentwicklung und Regeländerungen "nicht" lang ist. Ach ja, vor 2jahren ist der auch NUR WM geworden weil telemetriedaten von Nico benutzt hat. Man muss LH nicht mögen etc. aber seine Leistung klein zu reden und immer etwas behaupten ist kein gute Einstellung.
mhuz 31.10.2017
5.
Hamilton kann noch 100 mal mit einem Mercedes Weltmeister werden aber er ist kein Weltmeister mit Ferrari - da fehlt das bestimmte Etwas (Mythos).Beim Rennen in Japan trugen viele Ferrari T-Short - nicht Honda, nicht Mercedes. Im Prinzip ist das Problem der Formel 1, dass der zweite der erste Verlierer ist wobei man an Prost sieht, dass ohne das richtige Auto / Motor auch ein Weltmeister nichts reißen kann. Ob Verstauen, dass Wunderkind wird, wird sich noch zeigen . Berger hat mal in der guten Schumacher Zeit gesagt "er muß sich zuerst einmal weh tun, um vernünftig zu fahren "
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