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Formel 1-Tests: Räikkönen fährt die dritte Bestzeit für Ferrari

Räikkönen im Ferrari: Schnellster an Tag vier Zur Großansicht
Getty Images

Räikkönen im Ferrari: Schnellster an Tag vier

Ferrari überzeugt weiter mit Tempo: Kimi Räikkönen ist am vierten Testtag in Barcelona die Bestzeit gelungen. Mercedes nennt sein neues Auto "Biest".

Zum dritten Mal die schnellste Runde für den neuen Ferrari: Kimi Räikkönen ist am Abschlusstag der Formel-1-Testfahrten in Barcelona die Bestzeit gefahren. Auf ultrasoften Reifen absolvierte er den Circuit de Catalunya in 1:23,477 Minuten. Sowohl am Montag als auch am Dienstag war sein Ferrari-Kollege Sebastian Vettel die schnellste Runde gefahren. Dem viermaligen Weltmeister ist mit 1:22,810 Minuten auch die Gesamtbestzeit bei den Testfahrten gelungen. Am Mittwoch war Nico Hülkenberg im Force India der Schnellste.

Mercedes hingegen ist wieder mal auf Runden- statt auf Zeitenjagd gegangen. Weltmeister Lewis Hamilton aus Großbritannien legte 99 Umläufe zurück, nach der Pause übernahm Teamkollege Nico Rosberg und drehte 86 Runden. Wieder zeigte der neue W07 keine offensichtlichen Probleme, als der Rennstall unzählige Aerodynamik-Teile testete und auf deutlich härteren Pneus als die Konkurrenz fuhr. "185 Runden an Tag vier - unser Auto ist ein absolutes Biest", twitterte Mercedes anschließend.

So konstant gut zeigte sich Räikkönens Ferrari nicht: Der Finne hatte wie schon am Vortag Probleme, sein Wagen blieb am Nachmittag drei Stunden in der Garage. Insgesamt legte er deshalb nur 58 Runden zurück. Daniil Kwjat (Russland/Red Bull) war in 1:24,293 Minuten am zweitschnellsten vor Entwicklungsfahrer Alfonso Celis (19) aus Mexiko, der im Force India kurz vor Ende der Testfahrten mit einer Zeit von 1:24,840 Minuten überzeugte. Rosberg und Hamilton folgten auf den Plätzen sieben und acht.

Von der Standfestigkeit des Mercedes kann Ex-Weltmeister Fernando Alonso nur träumen: Der Spanier drehte wegen eines Lecks im Kühlsystem seines McLaren-Honda am Vormittag nur drei ungezeitete Runden und musste die Tests vorzeitig abbrechen. Vom 1. bis 4. März stehen weitere Tests in Barcelona auf dem Programm. Die 21 Rennen umfassende Saison startet am 20. März in Melbourne.

aev/sid

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Am 1. März geht´s weiter,
Nabob 25.02.2016
momentan kann man noch gar nichts sagen, alle testen auf ihre Weise und ab und zu wird auch Gas gegeben. Man kann nur hoffen, dass Ferrari noch einige Pfeile im Köcher hat und dass das Auto ein guter Wurf ist. Das aber weiß man bekanntlich erst im Mai, wenn er sich auch beim GP Spanien behaupten kann. Alonso scheint wieder eine weitere Wartezeit bevor zu stehen, schade, er verliert seine besten Jahre mit Warten.
2. Während die Konkurrenz ...
Referendumm 25.02.2016
mit Supersoftreifen nach Zeiten jagen, um Eindruck zu schinden, spult Mercedes unverdrossen und mit kaum / keinen Ausfällen ihre mehrere Hundert Longruns-Runden ab. Sie müssen schließlich keinen Eindruck schinden, die wissen selber ganz genau, dass sie 1 bis 1,5 Sekunden schneller als die Konkurrenz sind. Aber warum sollten die bei den GPs alles überrunden, was da ist? Dann meckern die Leute ja noch mehr herum, wie öde die F1 doch ist. Also werden sie weiterhin ihre Spielchen treiben und ab und an, wird den Roten der Sieg zugeschustert, damit der Traditionsrennstall schön bei der Stange bleibt. Tja, das ist die F1 von heute.
3. wen interessiert es noch wirklich?
Bumblies 25.02.2016
weg mit den elektronischen Helferlein. Dicke Motoren, Fahrer die fuer Kohle ihr Leben riskieren. Dann noch Das Reglement wieder so, dass es auch ein Depp versteht und sollte der Sound auch noch stimmen, dann werden auch wieder 150k Zuschauer die Kohle ausgeben und sich die Karten fuers WE an den Rundkursen kaufen. Schade eigentlich, dass Bernie heute zu alt ist und nur noch 'den Dicken' spielt.
4. Reine PR Geschichte
vereinsmeier 25.02.2016
es soll offensichtlich etwas die Stimmung angeheizt werden. Mercedes deckt null Komma null die Karten auf und wird wieder alles in Grund und Boden fahren. Ferrari wohl klar 2. Kraft wie letztes Jahr, aber der 2. ist der erste Verlierer :-)
5.
danido 25.02.2016
Zitat von Nabobmomentan kann man noch gar nichts sagen, alle testen auf ihre Weise und ab und zu wird auch Gas gegeben. Man kann nur hoffen, dass Ferrari noch einige Pfeile im Köcher hat und dass das Auto ein guter Wurf ist. Das aber weiß man bekanntlich erst im Mai, wenn er sich auch beim GP Spanien behaupten kann. Alonso scheint wieder eine weitere Wartezeit bevor zu stehen, schade, er verliert seine besten Jahre mit Warten.
Alonso kann froh sein, dass er noch nicht in die DTM abgeschoben wurde und, dass er noch ein Cockpit gefunden hat in das er rein passt. Der fährt nicht in der Liga von Hamilton und Vettel.
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