Einsatz als F1-Testfahrer: Mercedes holt sich Hilfe von Kubica

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Robert Kubica: Als Testfahrer bei Mercedes

Die Neu-Ordnung beim Formel-1-Rennstall Mercedes geht weiter: Der Pole Robert Kubica soll die Stammpiloten bei den Tests am Simulator entlasten. Seit einem schweren Unfall vor zwei Jahren kämpft er um die Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports.

Hamburg - Bei den Bemühungen um Top-Platzierungen kann der Formel-1-Rennstall Mercedes jede Hilfe brauchen: Das Team hat sich die Dienste des ehemaligen Renault-Piloten Robert Kubica als Testfahrer gesichert. Nach Informationen von "Bild"-Zeitung und dpa soll Kubica schon erste Tests im Simulator im Hauptquartier des Teams im englischen Brackley absolviert haben. Der 28 Jahre alte Pole soll die beiden Stammpiloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg bei der Arbeit am Simulator entlasten.

Eine offizielle Bestätigung für Kubicas erste Test-Einsätze gibt es zwar noch nicht. Doch nach drei mageren Jahren seit der Rückkehr in die Formel 1 will Mercedes eine Neu-Ordnung auf allen Ebenen. Für Hamilton kam für Rekordweltmeister Michael Schumacher, Motorsportchef Norbert Haug wurde durch den Österreicher Toto Wolff ersetzt. Und auch die Arbeit am Simulator hat Mercedes intensiviert.

Nach den ersten vier Rennen der Saison steht bei Mercedes vor allem die Frage im Vordergrund, wie der Bolide bei hohen Außentemperaturen besser gemacht werden kann. Zwar war Rosberg in der Qualifikation in Bahrain auf den ersten Platz gefahren. Im Rennen war er allerdings bis auf den neunten Rang durchgereicht worden.

Der neue Testfahrer Kubica kämpft seit seinem schweren Unfall bei einem privaten Rallye-Ausflug im Februar 2011 um seine Rückkehr in die Spitzenklasse des Motorsports. Nach mehreren Operationen muss er mit körperlichen Einschränkungen zurechtkommen.

buc/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Kubicas künstliches Cockpit,....
juanmanuelfangio 23.04.2013
...was aber gar nicht schlecht ist für den Polen, oder? So kann Kubica weiter intensiv an einer (wenn auch weitgehend illusorischen) Rückkehr in die Formel 1 arbeiten. Mal abwarten, welchen Input er liefern kann. Wäre auch schön, ihn mit/bei Mercedes wieder im F1-Fahrerlager zu treffen. Und schließlich ist er schon als Teenager gegen Hamilton und Rosberg im Kart gefahren.
2. Aussteigen
bodegisel 24.04.2013
Wenn man den Äußerungen von Dieter Zetsche Glauben schenken möchte, dass er in naher Zukunft BMW und Audi wieder einholen will, sollte er das Geld, das der Konzer in diesem Engagement derzeit leider erfolglos verbrennt, in sinnvollere Entwicklungen stecken. Daimler sollte sich vielmehr um sparsamere und energieeffizientere Antriebe kümmern. Hier ist der Mittbewerber aus Bayern noch immer Voraus. Wenn ich mich auch richtig erinnere, ist BMW genau mit diesem Argument 2009 aus de Formel 1 ausgeschieden: „Premium wird immer stärker auch über Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit definiert. Wir wollen hier eine Vorbildrolle einnehmen, Im Rahmen unserer Strategie Number One stellen wir deshalb alle Produkte unter den Aspekten Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit auf den Prüfstand. Unser Engagement un der Formel 1 entspricht dabei nicht mehr unserer Hauptzielrichtung ….“ Wann kommt diese Denke endlich bei den Stuttgartern an? Oder will Mercedes auch immer auf Dauer der 2. Siege im Vergleich sein, ähnlich VFB und Bayern München?
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