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Formel 1 in Australien: Weltmeister Hamilton siegt, Vettel auf dem Podium

Formel 1 in Australien: Räikkönens Boxen-Flop Fotos
REUTERS

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Australien vor Nico Rosberg gewonnen. Sebastian Vettel fuhr in seinem ersten Rennen für Ferrari gleich auf Rang drei. In Melbourne erreichten nur elf Fahrer das Ziel.

Hamburg - Die neue Formel-1-Saison hat mit einem altbekannten Sieger begonnen. Lewis Hamilton gewann den Großen Preis von Australien vor Nico Rosberg im zweiten Mercedes und Sebastian Vettel im Ferrari. Der von der Poleposition gestartete Weltmeister Hamilton kam auf dem 5,3 Kilometer langen Kurs in 1:31:54.067 Stunden ins Ziel. Nico Hülkenberg (Force India) wurde Siebter.

"Er ist wie ein Weltmeister gefahren. 1:0 für ihn", sagte Rosberg und lobte sein Team: "Es ist ein ganz erstaunliches Auto, das sie uns da wieder hingestellt haben." Auch Ferrari-Debütant Vettel war glücklich. "Natürlich ist es kein Sieg", sagte der Deutsche, "aber für uns fühlt es sich so an".

Hamilton blieb am Start souverän und gewann das Duell gegen Rosberg. In der ersten Kurve berührten sich mehrere Boliden hinter dem Briten, Pastor Maldonado wurde in seinem Lotus in den Reifenstapel gedrückt. Das Aus des Venezolaners machte den holprigen Formel-1-Auftakt perfekt.

Neben den Marussia-Fahrern gingen auch Williams-Fahrer Valtteri Bottas (Rückenschmerzen), Kevin Magnussen (McLaren-Honda) und Daniil Kwjat gar nicht erst an den Start. Der Red-Bull-Pilot hatte Getriebeprobleme. In der anschließenden Safety-Car-Phase musste auch der Lotus von Romain Grosjean in der Box bleiben.

Übrig blieben 13 Fahrer.

Ganz am Ende des Feldes bekam der Weltmeister von 2009, Jenson Button, im McLaren die Durchsage, es könne sogar für ihn und seinen äußerst schwachen Boliden Punkte geben. Am Ende sollte die Hoffnung unerfüllt bleiben. Button wurde nur Elfter.

An der Spitze bot sich den Fans das Bild aus der vergangenen Saison. Die beiden Mercedes-Fahrer dominierten das Feld, Rosberg konnte seinem Kollegen Hamilton in dieser Phase nicht ganz folgen. Der Rückstand zwischen den beiden pendelte sich nach 15 Runden bei rund zwei Sekunden ein. Der Rest konnte ohnehin nicht mithalten.

Als Hamilton in der 25. Runde zum ersten Mal an die Box kam, betrug sein Vorsprung auf den Dritten bereits rund 30 Sekunden. Nach Rosbergs erstem Besuch in der Box reihte sich der Vizeweltmeister wieder hinter Hamilton ein, erster Verfolger des Duos war aber nun Vettel, der Massa hinter sich lassen konnte.

Derweil wurde das Feld weiter dezimiert. Der 17-jährige Max Verstappen, jüngster Formel-1-Fahrer der Geschichte, musste seinen Toro Rosso in der 35. Runde mit einem Defekt abstellen. So etwas wie Spannung gab es quasi nur bei den Boxenstopps.

Vor allem Ferrari tat sich negativ hervor. Als Kimi Räikkönen zum zweiten Mal kam, wurde das linke Hinterrad nicht richtig befestigt. Wieder auf der Piste, musste der Finne seinen Boliden kurz darauf abstellen.

Übrig blieben elf Fahrer.

Einer von ihnen, Hamilton, fuhr ungefährdet seinem ersten Saisonsieg entgegen. Ohne große Mühe hielt er Rosberg auf Distanz, holte den siebten Erfolg aus den vergangenen acht Rennen. Das zweite Saisonrennen findet am 29. März in Malaysia statt.

chp

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insgesamt 42 Beiträge
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1. Gähn
Hornet63 15.03.2015
Es startet genau so langweilig wie es letzte Saison aufgehört hat. Die Spannung an der Spitze ist gleich Null.
2. Schön für Vettel - schön für Ferrari
kenterziege 15.03.2015
Das bei Räikkönen das Hinterrad nicht richtig montiert wurde, gehört wohl auch zu den italienischen Momenten.
3. Pure Langeweile
gympanse 15.03.2015
Schnarch, das war Langeweile pur.
4. gääähn
gabudotorre 15.03.2015
lieber mehr Rennsituationen zeigen und weniger quatschen! die beiden Plappermäulchen die das Rennen phonetisch begleiten sind voll ermüdend!
5. Was ist anders diese Saison?
Bueckstueck 15.03.2015
Ferrari und Vettel sind zurück. Gratulation! Sieht man auch an Sauber mit dem Ferrari Motor die jetzt plötzlich wieder un Punkte mitfahren können. Auch dafür Gratulation! Ansonsten bleibt vieles gleich - auch die Frage ob die FIA demnächst anfängt die Regeln in der laufenden Saison zu ändern um Mercedes aus dieser geradezu lächerlich grossen Überlegenheit zu holen, so wie sie es vor Jahren mit Red Bull getan hat, obwohl die niemals so überlegen waren. Schlimm war halt, dass dieses Rennen insofern langweilig war, als das es eigentlich kaum Überholmanöver gab. Hoffentlich bleibt das nicht so.
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Nelson Piquet 3 (1981, 1983, 1987)
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Jim Clark 2 (1963, 1965)
Graham Hill 2 (1962, 1968)
Emerson Fittipaldi 2 (1972, 1974)
Mika Häkkinen 2 (1998, 1999)
Fernando Alonso 2 (2005, 2006)
Lewis Hamilton 2 (2008, 2014)



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