Formel 1 in Austin Hamilton startet vor Vettel von der Poleposition

Lewis Hamilton ist beim Qualifying zum Großen Preis der USA die schnellste Zeit gefahren - und hat den nächsten Rekord gebrochen. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel startet direkt neben dem Briten ins Rennen.

Lewis Hamilton
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WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton geht in Austin vom ersten Startplatz ins Rennen. Der Mercedes-Pilot verwies in der Qualifikation zum Großen Preis der USA seinen Titelrivalen Sebastian Vettel im Ferrari mit einer Zeit von 1:33,108 Minuten auf den zweiten Platz. Der Rückstand von Vettel betrug 0,239 Sekunden. Hamilton holte sich im 17. Saisonrennen bereits zum elften Mal die Poleposition. Dritter wurde der Finne Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil (1:33,568 Minuten).

"Lewis ist tolle Runden gefahren. Ich habe mich am Anfang etwas schwergetan, am Ende bin ich glücklich", sagte Vettel. Hamilton stieß zunächst ein "Yeehaw" aus und meinte dann: "Ich liebe diese Strecke, aber es wird ein harter Kampf."

Hamilton führt in der Gesamtwertung vor dem viertletzten Saisonrennen mit 59 Punkten Vorsprung vor Vettel und kann vorzeitig zum vierten Mal Weltmeister werden. Für den Briten war es die 72. Poleposition seiner Karriere. Zudem ist es der 117. Start des 32-Jährigen aus der ersten Reihe - damit hat Hamilton den bisherigen Rekord von Michael Schumacher (116 Starts aus der ersten Reihe) gebrochen.

Renault-Pilot Nico Hülkenberg (1:35,740 Minuten) hinterließ im ersten Quali-Durchgang einen starken Eindruck, blieb danach aber in der Garage. An seinem Auto wurden einige Teile des Motors gewechselt, der 30-Jährige wird in der Startaufstellung deshalb um 20 Plätze strafversetzt. "Um Material zu sparen, haben wir so entschieden", sagte er bei Sky.

Pascal Wehrlein schaffte es in seinem Sauber nach einem kleinen Fahrfehler nur auf den vorletzten Platz im Qualifying (1:37,179 Minuten). Der 23-Jährige wird durch die Strafen der Konkurrenten in der Startaufstellung aber noch einige Plätze nach vorne kommen.

mru/dpa/sid

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insgesamt 10 Beiträge
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Racer2017 22.10.2017
1. Toll
Berichtet doch mal lieber endlich angemessen über die MotoGP ! Gerade wieder ein absolut GENIALES Rennen abgeliefert - da ist ein Rennen geiler als eine gesamte F1-Saison zusammen!
p.stoeckli 22.10.2017
2. hat wenig mit Sport zu tun
Formel 1, Nicht die sportliche Leidtung zählt, sondern die Technik (Geld) ist zu 95% für den Erfolg massgebend. Darum so langweilig!
pirx64 22.10.2017
3.
langweilig. Das ist es, was man immer zu hören bekommt. Haben die gleichen Leute auch gejammert, als Vettel 4 mal am Stück Weltmeister wurde? Oder bei Schumacher, als der 5 mal?
steingärtner 22.10.2017
4. Was ist passiert ?
Erste Saisonhälfte, Bottas 2, Hamilton 3 Siege. Zweite Saisonhälfte, Bottas bekommt nichts mehr gebacken und fährt hinterher. Hamilton macht Spazierfahrten und im Training fährt er jede gewünschte Zeit. Nach Aussage von Bottas liegt es daran, dass Hamilton sich besser mit dem Team auskennt. So kann man es natürlich auch ausdrücken.
poisonnuke 22.10.2017
5. nur wer nicht weiß worum es geht, für den ist es langweilig!
Zitat von p.stoeckliFormel 1, Nicht die sportliche Leidtung zählt, sondern die Technik (Geld) ist zu 95% für den Erfolg massgebend. Darum so langweilig!
Hinter Formel 1 steckt viel mehr als nur Geld. Die anderen Teams haben auch kein so kleines Budget und können viel Geld für Fahrer ausgeben und Technik. Aber trotzdem stehen hinter allen Teams Menschen. Die Fahrer sind Menschen und die Konstrukteure und Techniker usw. Wenn man den gesamten Prozess mal miterlebt hat und sogar daran teilgenommen hat, was da alles im Hintergrund passiert, dann versteht man aufeinmal viel besser und es wird aufeinmal trotzdem spannend. Denn auch Mercedes und die beiden Fahrer können mal Fehler machen, ihnen sind in letzter Zeit einfach nur wenige passiert. Das wird sich aber mit Sicherheit ändern. Und mich interessieren z.B. auch nicht nur die vorderen Plätze sondern auch was weiter hinten im Feld passiert. Stellenweise sind da sogar die besseren Fahrer, oder mal die besseren Autos aber die Kombination passt nicht. Man sieht auch z.T. sehr gute Innovationen bei anderen Teams, die die anderen nicht haben. Ich persönlich schau mir jedes Qualifying, jedes freie Training und natürlich die Rennen selbst an und das schon seit Jahrzehnten und es wird nie langweilig!. Aber ok vllt liegt es daran, dass ich in einer kleineren Formel Klasse mal selbst mitgewirkt und gefahren bin. Wo ich persönlich noch nicht rankomme ist die Formel E. Dadurch dass die am Anfang mit den gleichen Fahrzeugen gestartet haben, war die technische Competition nicht vorhanden und es kam rein auf die Fahrer an. Durch die engen Strecken war da aber auch nicht viel überholen möglich. Ich hoffe da entwickelt sich noch etwas. Und der Sound der F1 ist sowieso ganz klar ein Argument. Leise E-Motoren fahren sich zwar viel besser, aber irgendwie gehört für mich der Sound dazu. Was bei den Rennen auch immer interessant ist: die Charaktere der Fahrer. Gerade Hamilton und Vettel sind zwei absolute Gegensätze, wobei Vettel für mich der "menschlicherere" Fahrer ist. Zu sehen wie sie in Extremsituationen reagieren ist auch etwas für sich und macht es spannend.
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