Formel-1-Qualifying in Belgien Hamilton holt genauso viele Polepositions wie Schumacher

Lewis Hamilton war wieder mal der Schnellste im Qualifying. Sebastian Vettel verschaffte sich mit seiner letzten Runde eine gute Ausgangsposition. Pascal Wehrlein erlebte ein bitteres Qualifying.

Lewis Hamilton
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Lewis Hamilton


Im ersten Rennen nach der Sommerpause wird Lewis Hamilton von der Poleposition an den Start gehen. Beim Qualifying in Spa-Francorchamps fuhr er im Mercedes in 1:42,553 Minuten die schnellste Zeit. Damit sicherte sich Hamilton schon zum siebten Mal in dieser Saison die erste Startposition und stellte einen Rekord ein: Es war die 68. Poleposition in Hamiltons Karriere, dadurch ist er mit Michael Schumacher gleichgezogen.

"Es ist ein ganz besonderer Tag. Diese Zahl war einmal so weit weg", sagte Hamilton: "1996 habe ich Michael hier zum Sieg fahren sehen. Er ist eine solche Legende. Es ist unglaublich, diese Marke erreicht zu haben."

Sebastian Vettel (+0,24 Sekunden), der seinen Vertrag bei Ferrari gerade bis 2020 verlängert hat, schaffte es mit seiner letzten Runde noch auf Platz zwei. In der WM-Wertung hat der Deutsche (202 Punkte) aktuell 14 Punkte Vorsprung vor Hamilton (188). Der Mercedes-Pilot hat bei seinem 200. Grand Prix am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV: RTL und Sky) erneut die Chance, diesen Rückstand zu verkürzen.

In der zweiten Startreihe folgen Vettels und Hamiltons Teamkollegen: Valtteri Bottas (Mercedes, +0,45) fuhr die drittbeste Zeit, Kimi Räikkönen (+0,72), ebenfalls mit einem neuen Vertrag ausgestattet, war am viertschnellsten. Dahinter starten die Red-Bull-Piloten Max Verstappen (+0,82) und Daniel Ricciardo (+1,31).

Nico Hülkenberg (Renault) startet von Position sieben. Pascal Wehrlein schied mit der langsamsten Zeit schon im ersten Durchgang der Qualifikation aus. Wegen eines Getriebewechsels hatte der Sauber-Pilot außerdem schon vor dem Qualifying eine Strafe von fünf Startplätzen für das Rennen bekommen. Dennoch startet Wehrlein nicht aus der letzten Startreihe: Stoffel Vandoorne (McLaren-Honda) und Daniil Kvyat (Toro Rosso) wurden noch weiter nach hinten strafversetzt.

Fernando Alonso (McLaren-Honda) musste seinen letzten Versuch in Q2 wegen Problemen an seinem Auto abbrechen, fiel aus der Top Ten heraus und geht damit als Elfter ins Rennen.

aev

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