Hamburg - Der dritte Platz von Michael Schumacher in Valencia bleibt bestehen. Die Rennleitung sprach den Formel-1-Rekordweltmeister nach dem Großen Preis von Europa von dem Vorwurf frei, bei einer Gelb-Phase zu schnell gefahren zu sein.
Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko hatte unmittelbar nach dem Rennen gesagt, dass Sebastian Vettel für ein ähnliches Vergehen in Barcelona mit einer Durchfahrtsstrafe belegt worden sei. Das Team des hinter Schumacher viertplatzierten Mark Webber berief sich darauf, dass Schumacher unerlaubterweise den Heckflügel geöffnet hätte. Entscheidend war aber die Geschwindigkeit.
Unterdessen wurde Jean-Eric Vergne für seinen Unfall mit dem Finnen Heikki Kovalainen bestraft. Der französische Toro-Rosso-Fahrer hatte durch sein Manöver eine Safety-Car-Phase ausgelöst. Vergne muss eine Geldstrafe von 25.000 Euro zahlen und wird beim kommenden Rennen in Silverstone um zehn Plätze zurückgestuft.
Auch Williams-Fahrer Pastor Maldonado wurde bestraft. Wegen einer Kollision mit Lewis Hamilton erhielt der Venezolaner vom Renngericht eine Zeitstrafe von 20 Sekunden. Dadurch fiel er vom zehnten auf den zwölften Platz zurück.
joe/sid/dpa
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