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Formel-1-Testfahrten: Mercedes ausdauernd, Hülkenberg Schnellster

Mercedes-Pilot Rosberg: 74 Runden an einem halben Testtag Zur Großansicht
AFP

Mercedes-Pilot Rosberg: 74 Runden an einem halben Testtag

Mercedes geht bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona weiter auf Konstanz und nicht auf Geschwindigkeit. Die schnellste Runde fuhr ein Deutscher, auch der neue Rennstall Haas überzeugte.

Der neue Mercedes zeigt bei den Testfahrten in Barcelona weiter eine beeindruckende Konstanz. Am dritten Tag gingen Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton beide nacheinander auf die Strecke und kamen insgesamt auf 161 Runden. Die Bestzeit erreichte aber wieder ein anderer Pilot: Nico Hülkenberg fuhr im Force India in 1:23,110 Minuten die schnellste Runde auf dem Circuit de Catalunya.

Auf Medium-Reifen zeigte Rosberg mit 2,974 Sekunden Rückstand die fünftschnellste Zeit, Hamilton (+3,311 Sekunden) die achtbeste. Die zweitschnellste Runde hinter Hülkenberg fuhr Romain Grosjean aus Frankreich für Einsteiger Haas F1 (+2,764) vor Kimi Räikkönen (Finnland/+2,867) im Ferrari.

Dabei offenbarte der neue SF16-H des italienischen Rennstalls erstmals Schwächen: Nachdem Sebastian Vettel an seinen zwei Einsatztagen insgesamt 195 Runden gedreht hatte, konnte Räikkönen wegen Problemen mit der Benzinversorgung erst nach über drei Stunden auf die Strecke gehen. Am Ende kam der Ex-Weltmeister immerhin auf 77 Runden.

Rosberg schaffte in den ersten vier Stunden 74 Umläufe, Hamilton legte in der zweiten Hälfte 87 Runden zurück. Wieder testeten die Mercedes viele aerodynamische Teile, fuhren vor allem Long Runs anstatt die Geschwindigkeit des Boliden zu testen. Die Konkurrenz bleibt über die Leistungsstärke des neuen W07 damit weiter im Unklaren.

Rosberg sicher, dass "das Auto sehr schnell ist"

"Wir müssen das Auto pushen, um auf kleine Schwachstellen zu stoßen. Irgendwann wird etwas kaputt gehen. Diese kleinen Schwachstellen wollen wir im Moment entdecken", sagte Rosberg, der ursprünglich erst am Donnerstag wieder fahren sollte. Der Vize-Weltmeister ist sich aber "sicher", dass "das Auto sehr schnell ist".

Bereits in den vergangenen Testeinheiten war der Mercedes nicht die Bestzeit gefahren: Sowohl am ersten als auch am zweiten Tag zeigte Sebastian Vettel im Ferrari die beste Runde. Der viermalige Formel-1-Champion hat seine Tests damit beendet und ist bereits abgereist.

Wie an den vorherigen Tagen musste das Training mehrfach unterbrochen werden. Carlos Sainz jr. (Spanien/Toro Rosso) und Kevin Magnussen (Dänemark/Renault) kamen jeweils kurz nach der Boxenausfahrt zum Stehen. Rio Haryanto, Teamkollege des deutschen Neulings Pascal Wehrlein, drehte sich am Mittag mit seinem Manor ins Kiesbett. Der Indonesier war mit 5,139 Sekunden Rückstand auf Hülkenberg Zwölfter und Letzter im Klassement.

Am Donnerstag erfolgen die letzten Testfahrten, dann wird in Barcelona erstmals Regen erwartet. Die Saison beginnt am 20. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne.

aev/sid

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