Hamburg - Es war der Running Gag der vergangenen Formel-1-Saison: Ist Lotus-Pilot Romain Grosjean in Kurve zwei noch dabei? Der Franzose war sage und schreibe achtmal in Kollisionen unmittelbar nach dem Start verwickelt. "Der Verrückte aus Kurve eins" beschimpfte ihn Red-Bull-Fahrer Mark Webber - und auch die anderen Piloten waren nicht gut auf Grosjean zu sprechen.
Nun soll alles besser werden. Wenn am 17. März das Rennen im Albert Park Circuit in Melbourne startet (7 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE), bekommt Grosjean im Lotus eine neue Chance. Und auch die Jagd nach der WM-Krone ist mit dem Großen Preis von Australien wieder eröffnet.
Fünf Weltmeister tummeln sich im diesjährigen Fahrerfeld: Neben dem deutschen Dreifach-Champion Sebastian Vettel (2010, 2011, 2012) gehören auch Jenson Button (2009), Fernando Alonso (2005, 2006), Lewis Hamilton (2008) und Kimi Räikkönen (2007) zu diesem ehrenwerten Club.
In diesem Jahr wird der Titel wohl wieder an einen Fahrer der großen Rennställe Red Bull, Ferrari, McLaren oder Mercedes gehen. Vielleicht hat auch Lotus ein Wörtchen mitzureden. "Man muss kein Genie sein, um eine Ahnung zu haben, wer die Favoriten sind", sagt Vettel.
Weniger um den Titel denn um wertvolle Erfahrung werden die Frischlinge der Formel 1 kämpfen: Esteban Gutiérrez im Sauber, Valtteri Bottas für Williams, Giedo van der Garde bei Caterham. Jules Bianchi und Max Chilton, beide für Marussia am Start, feiern ihre Debüts in der Königsklasse des Motorsports. Und dann gibt es neben Vettel noch drei weitere deutsche Piloten - darunter ein Rückkehrer.
Crashpiloten, Weltmeister und ein Eismann: SPIEGEL ONLINE stellt alle Fahrer der Formel-1-Saison 2013 vor - klicken Sie hier!
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Formel 1 | RSS |
| alles zum Thema Formel 1 | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH