Pressestimmen zum GP von Bahrain: "Vettels Spazierfahrt durch die Wüste"

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Bahrain-Sieger Vettel: "Sebastian segelt auf den Flügeln des Erfolgs"

Die internationale Presse ist voll des Lobes für den überlegenen Bahrain-Sieger Sebastian Vettel. In Spanien wird der Deutsche schon als "Kaiserlicher" geadelt. In Italien hadert man mit Ferraris technischen Problemen, die Fernando Alonso eine bessere Platzierung gekostet haben.

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Vettel-Show. Sebastian segelt auf den Flügeln des Erfolgs. Alonso und Massa vom Pech verfolgt. Selten war ein Team Opfer des Pechs wie Ferrari bei diesem GP in Bahrain."

Corriere dello Sport: "Vettel rennt Alonso davon. Sebastian hätte nicht mehr verlangen können. Ein wunderbares Rennen mit einem äußerst schnellen Auto. Schade, dass Ferrari nicht die Hauptrolle gespielt hat. Pech war nicht allein für diese Situation verantwortlich."

Tuttosport: "Alonso, der achte Gladiator. Obwohl sein Auto kaputtgeht, erobert er auf wundersame Weise den achten Platz, Vettel ist jetzt wieder auf der Flucht. Er hat seinen Erfolg auf seine Fähigkeit aufgebaut, allein an der Spitze zu stehen, ohne mit Gegnern rivalisieren zu müssen."

Repubblica: "Je mehr seine Rivalen ihn beschimpfen, desto härter schlägt er zurück. Wenn seine historischen Rivalen versuchen, ihn psychologisch zu vernichten, rächt er sich auf der Strecke, indem er weit und breit dominiert und dem Rennen ein unglaubliches Tempo verleiht."

Corriere della Sera: "Vettels Gang durch die Wüste hätte nicht bequemer sein können. Sein Red Bull fährt noch besser als erwartet und der Rivale Alonso, der einzige, verschwindet schon zu Beginn des Duells. Der Spanier ist von seinem Auto verraten worden. Sein achter Platz ist zwar enttäuschend, bezeugt jedoch, dass Ferrari noch riesiges Potential hat".

SPANIEN

Marca: "Meisterliche Lektion von Vettel. Vettel lässt Sepang mit einem großen Sieg vergessen. Kaiserlicher Vettel. Er gab seinen beiden direkten Rivalen keine Chance. Alonso fährt ohne Netz."

As: "Alonso wurde Achter aufgrund eines Ferrari-Fehlers. Vettel siegt in Bahrain. Alonso flügellos in Sakhir. Vettel ist der König von Bahrain und der aktuellen Formel 1.

Sport: "Vettel und sein Red Bull gehen spazieren an einem schwarzen Tag für Ferrari. Spektakulärer Sieg von Sebastian Vettel, er hat eine enorme Überlegenheit über alle seine Rivalen gezeigt. Der Schlüssel bei Alonsos Rennen war der Fehler beim DRS."

El Mundo Deportivo: "Ferrari macht freie Bahn für Vettel. Alleiniger Sieg von Sebastian aufgrund der Anfangsprobleme beim DRS von Alonso. Sebastian Vettel hatte den GP von Bahrain unter Kontrolle."

Superdeporte: "Vettel gewinnt an einem rabenschwarzen Tag für Ferrari."

ENGLAND

The Sun: "Sebastian Vettel behält seinen Titel beim Grand Prix von Bahrain nach dem Ausrollen zum Sieg vor dem Lotus-Duo Kimi Räikkönen und Romain Grosjean. Vettel beherrscht das Rennen, nachdem er in der dritten Runde Pole-Mann Nico Rosberg überholt hatte. Ferrari-Fahrer Fernando Alonso zeigt ein brillantes Rennen und wird Achter, obwohl er mechanische Probleme hat."

Daily Mail: "Vettel fährt zu einem makellosen Sieg in Bahrain. Es war alles zu einfach für Vettel."

The Guardian: "Es bedurfte einer besonderen Art des Tunnelblicks, den Grand Prix von Bahrain zu sehen und dabei den absurden Zirkus auszublenden, den Politiker, PR-Leute, Royals, Polizei, Sicherheitsbeamte und Aktivisten rund um das Rennen veranstalteten. Sollte Vettel seinen vierten WM-Titel und damit erneut Ferrari-Fahrer Fernando Alonso schlagen, könnte dieses Rennen als ein Wendepunkt gesehen werden."

FRANKREICH

L'Équipe: "Vettel erteilt eine Lektion. Sebastian Vettel fährt ein perfektes Rennen und gewinnt vor den beiden Lotus-Fahrern Kimi Räikkönen und Romain Grosjean."

ÖSTERREICH

Kurier: "Vettels Spazierfahrt durch die Wüste. In seinen schönsten Träumen hätte sich der Deutsche seinen Arbeitstag nicht so entspannt vorstellen können."

Die Presse: "Sebastian Vettel hatte schon weitaus anstrengendere Arbeitstage erlebt. Der 25-Jährige agierte fehlerfrei, blieb in der Wüste von Bahrain ohne echten Konkurrenten."

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: "Die Antwort des Champions. Vettel konnte es sich sogar leisten, am Ende mit sich selbst um die Wette und die schnellste Rennrunde zu fahren."

Zusammengestellt vom sid

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Alonso und Webber sollten weiterhin gemeinsam dinieren..
Robin_of_Locksley 22.04.2013
Wenn ich daran denke, was die Medien und die Hobbyspezialisten in den letzten Wochen fuer einen unqualifizierten Mist ueber Vettel geschrieben haben, dann empfinde ich jetzt Genugtuung. Was muss dieser junge Mann eigentlich noch mehr leisten, um endlich auch in Deutschland die Anerkennung zu erfahren, die ihm gebuehrt. Mir ist es egal, ob er Deutscher oder Kongolese ist, d.h. ich bin kein Patriot. Es gibt seit Jahren keinen besseren und konstanteren Fahrer als Sebastian Vettel, und er wird es weiter beweisen. Wie oft hat Alonso Schuetzenhilfe von Massa bekommen, und wie oft hat der eigene Teamgefaehrte (Webber) Vettel schon behindert. Vettel braucht den Webber nicht. Webber sollte sich aufs Kaengeru-Polo spezialisieren oder weiterhin mit Alonso dinieren. Diese Nebenkriegsplaetze sind absolut laecherlich.
2. ....
jujo 22.04.2013
Zitat von sysopDie internationale Presse ist voll des Lobes für den überlegenen Bahrain-Sieger Sebastian Vettel. In Spanien wird der Deutsche schon als "Kaiserlicher" geadelt. In Italien hadert man mit Ferraris technischen Problemen, die Fernando Alonso eine bessere Platzierung gekostet haben. Formel 1: Presse feiert Vettel nach Sieg in Bahrain - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/formel1/formel-1-presse-feiert-vettel-nach-sieg-in-bahrain-a-895747.html)
Ich glaube ich werde den Beitrag mit den Pressestimmen nicht mehr lesen folglich auch nicht mehr kommentieren. Das ist alles unterste Schubladen Journaille!
3. Gerade deshalb
Bluecharly 22.04.2013
Zitat von jujoIch glaube ich werde den Beitrag mit den Pressestimmen nicht mehr lesen folglich auch nicht mehr kommentieren. Das ist alles unterste Schubladen Journaille!
lese ich diese zusammengefassten Pressestimmen. Es ist schon lustig zu lesen, wie die Italiener oder Spanier in diesem Fall einiges schön schreiben. Beim nächsten mal sind es je nach Gewinner oder Verlierer die anderen. Und auch die Wechselhaftigkeit gegenüber einzelnen Fahrern ist fantastisch. Erster Platz: "Er ist ein Held." Eine Woche später ein Platz weit hinten: "Er ist eine Katastrophe. So einer dürfte nie in einem F1 Auto sitzen." Dann noch diese ausgefeilten Diskussionen über Taktiken, Technik usw. Wie bei Horoskopen. Man kann alles reininterpretieren.
4. Die Sieger,
Axel H 22.04.2013
Vettel und Renault Motoren. Verlierer : Mark Weber, der fährt auch mit einem guten Auto ziemlich schlecht.
5. webber einfach nur die nr. 2
hansdererste 22.04.2013
Wäre echt traurig gewesen, dem Webber damals den Sieg zu schenken, um die wm fährt bei red bull nämlich nur einer und der heißt vettel. Webber ist auf die gesamte Saison gesehen nicht gut genug.
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