Formel 1 in Silverstone: Qualifying nach Starkregen unterbrochen

Die Rennleitung hatte ein Einsehen: Nach starken Regenfällen und mehreren Drehern wurde das Qualifying zum Großen Preis von Silverstone unterbrochen. Wann es weitergeht, ist noch offen.

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Formel-1-Fahrer Perez: Qualifying in Silverstone unterbrochen

Hamburg - Es waren irreguläre Bedingungen: Anhaltender Regen hat das Qualifying zum Formel-1-Rennen in Silverstone zu einer Lotterie gemacht. Die Rennleitung unterbrach den zweiten Durchgang nach knapp neun Minuten, weil die Strecke unter Wasser stand und ein Ende des Regens nicht in Sicht war.

Zuvor hatten sich mehrere Fahrer, darunter Michael Schumacher im Mercedes und Ferrari-Pilot Fernando Alonso von der Piste gedreht. WM-Spitzenreiter Alonso und Titelverteidiger Sebastian Vettel machten sich via Boxenfunk für einen Abbruch stark.

"Es besteht die Gefahr von Aquaplaning durch das auf dem Asphalt stehende Wasser", sagte Renndirektor Charlie Whiting. "Es war richtig abzubrechen", so Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Derzeit ist unsicher, ob die Qualifikation für den Grand Prix von Großbritannien noch fortgesetzt werden kann. Whiting sagte, dass der Regen zeitnah nachlassen würde und man so gegen 16 Uhr weiterfahren könne. Schon am Freitag beim Training hatte es in Silverstone die meiste Zeit geregnet.

Button im Q1 gescheitert

Während die meisten Top-Fahrer den ersten Teil des Qualifyings trotz der Bedingungen überstanden hatte, war Jenson Button ausgeschieden. Der Brite war auf seiner letzten Runde gut in der Zeit, musste dann aber bremsen, da Timo Glock auf der Zielgeraden quer stand. Für den McLaren-Piloten Button reichte es bei seinem Heimspiel nur zu Rang 18. Auch Glock schaffte es erneut nicht in den nächsten Durchgang, der Marussia-Pilot belegte den 21. Platz.

Marussia-Fahrer Charles Pic scheiterte zudem mit seiner schnellsten Runde von 1:54,1 Minuten an der 107-Prozent-Regel. Nach dem Regularium dürfte er demnach nicht im Rennen am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) starten.

Nico Hülkenberg hingegen schaffte den Sprung in Q2, wird beim Rennen allerdings, unabhängig von seiner genauen Platzierung, von fünf Positionen weiter hinten starten. Der Force-India-Pilot wurde aufgrund eines Getriebewechsels vor dem Qualifying strafversetzt. Hülkenberg ist damit bereits der vierte Fahrer, der nach hinten rücken muss. Als Folge des Crash-Rennens von Valencia verlieren Kamui Kobayashi und Pastor Maldonado jeweils fünf Positionen, Jean-Eric Vergne (Toro-Rosso-Ferrari/Frankreich) muss sogar zehn Plätze zurück.

leh/sid

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