Formel 1: Red Bull dementiert Trennung von Webber

Red-Bull-Pilot Webber: Entscheidung über Verbleib im Sommer Zur Großansicht
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Red-Bull-Pilot Webber: Entscheidung über Verbleib im Sommer

Geht er, oder bleibt er? Der Abgang von Mark Webber beim Formel-1-Team Red Bull ist laut einem Zeitungsbericht beschlossene Sache. Doch nach Informationen von SPIEGEL ONLINE gibt es noch keine Entscheidung über die Zukunft des Australiers.

Hamburg - Der Formel-1-Rennstall Red Bull trennt sich nach dieser Saison von Mark Webber, der Australier bekommt keinen neuen Vertrag - das zumindest vermeldet die "Bild"-Zeitung. Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko stellte gegenüber SPIEGEL ONLINE jedoch klar, dass noch keine Entscheidung gefallen sei: "Es ist üblich, dass wir uns immer erst im Sommer Gedanken über Verträge für die nächste Saison machen."

Bereits in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gerüchte, Webber stehe bei Red Bull vor dem Aus. Dann hatte er aber doch stets einen Einjahresvertrag erhalten. Der 36-Jährige ist der älteste Pilot im aktuellen Fahrerfeld.

Ob Webber erneut einen Kontrakt bei Red Bull erhält, dürfte entscheidend davon abhängen, wie sich das Verhältnis zu Teamkollege Sebastian Vettel entwickelt. Bislang galt es als schwierig, am vergangenen Wochenende eskalierte die Situation. Beim Großen Preis von Malaysia hatte Vettel die Teamordner ignoriert, nach der er sich auf Platz zwei liegend hinter dem Führenden Webber halten sollte. Der Deutsche attackierte seinen Teamkollegen jedoch mehrfach und überholte ihn schließlich, was Webber mit einem Stinkefinger quittierte.

Verhältnis zwischen Vettel und Webber seit 2010 gestört

Anschließend entschuldigte sich Vettel für sein Verhalten, Webber nahm nicht an. Vettel erntete heftige Kritik für sein Manöver, das ihm letztlich den Sieg brachte. Allerdings gab es auch Zustimmung für den 25-Jährigen: "Sebastian ist ein echter Racer, er beschäftigt sich nicht damit zu verlieren", sagte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Das Verhältnis zwischen Vettel und Webber gilt seit der Saison 2010 als gestört, weil der Deutsche den damals im WM-Klassement besser platzierten Australier nicht unterstützte, sondern selbst auf Sieg fuhr. Dank zweier Erfolge in den beiden letzten Saisonrennen sicherte sich Vettel damals seinen ersten WM-Titel, Webber wurde mit 14 Punkten Rückstand Dritter.

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insgesamt 34 Beiträge
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1. na endlich....
laxness 27.03.2013
Zitat von sysopGeht er, oder bleibt er? Der Abgang von Mark Webber beim Formel-1-Team Red Bull soll beschlossene Sache sein. Doch nach Informationen von SPIEGEL ONLINE gibt es noch keine Entscheidung über die Zukunft des Australiers. Formel 1: Red Bull dementiert Trennung von Webber - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/formel1/formel-1-red-bull-dementiert-trennung-von-webber-a-891268.html)
....kommt dieser Bremsklotz weg. Wird auch höchste Zeit.
2. Heureka RB
BorisBombastic 27.03.2013
hat Dietrich Mateschitz ein Einsehen gehabt: das wäre ja tatsächlich mal ein echter Fortschritt bei diesem Rennstall, und den überflüssigen Teamchef bitte auch mit. Beide Protagonisten haben nämlich wirklich nicht begriffen, wie es im Rennsport fair zugeht!
3.
niska 27.03.2013
Zitat von sysopGeht er, oder bleibt er? Der Abgang von Mark Webber beim Formel-1-Team Red Bull soll beschlossene Sache sein. Doch nach Informationen von SPIEGEL ONLINE gibt es noch keine Entscheidung über die Zukunft des Australiers. Formel 1: Red Bull dementiert Trennung von Webber - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/formel1/formel-1-red-bull-dementiert-trennung-von-webber-a-891268.html)
Schade. Hätte RB ein richtiges Team, also zwei Fahrer, die für sich, für einander und für das Team fahren, wäre das ein großer Vorteil. Vettel braucht einen klaren zweiten Mann und keinen klaren zweiten Mann, der gerne ein richtiger Siegfahrer wäre.
4.
nudelsuppe 27.03.2013
Zitat von niskaSchade. Hätte RB ein richtiges Team, also zwei Fahrer, die für sich, für einander und für das Team fahren, wäre das ein großer Vorteil. Vettel braucht einen klaren zweiten Mann und keinen klaren zweiten Mann, der gerne ein richtiger Siegfahrer wäre.
Sie haben es auf den Punkt gebracht.
5. Freude?
schredder66 27.03.2013
Ich habe eine bessere Lösung parat: Mark Webber zu Mercedes - Nico Rosberg zu Red Bull.
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