Formel-1-Rennkalender Aus für Türkei-GP, Premiere in Texas

Der Automobil-Weltverband Fia hat den Rennkalender für die Formel-1-Saison 2012 abgesegnet. Demnach startet die Königsklasse am 18. März im australischen Melbourne und nicht wie ursprünglich vorgesehen in Bahrain. Neu ist das Rennen im texanischen Austin.

Red-Bull-Bolide im texanischen Sand: Hier findet 2012 das F1-Rennen statt
AFP

Red-Bull-Bolide im texanischen Sand: Hier findet 2012 das F1-Rennen statt


Hamburg - Rückkehr in die USA und nach Bahrain, Aus für die Türkei: Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbandes Fia hat den Rennkalender für die Formel-1-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr verabschiedet. Den Auftakt macht Australien am 18. März, das Finale steigt am 25. November in Brasilien. Nicht mehr dabei im Vergleich zur laufenden Saison ist die Türkei. Der Vertrag lief in diesem Jahr aus.

Dagegen wurde der wegen der politischen Unruhen ausgefallene Große Preis von Bahrain wieder in den Kalender aufgenommen. Er steht am 22. April 2012 als viertes Saisonrennen auf dem Programm. Der Heim-Grand-Prix für Sebastian Vettel und seine deutschen Mitstreiter ist für den 22. Juli angesetzt, gefahren wird auf dem Hockenheimring.

Insgesamt wird die WM 2012 20 Rennen umfassen. In diesem Jahr waren ebenfalls 20 Rennen geplant, durch den Wegfall des Bahrain-Laufs wird der Titelträger aber nach maximal 19 Rennen feststehen.

Neu dabei ist im kommenden Jahr ein Rennen in den USA, gefahren wird auf einem neuen Kurs in Austin im US-Bundesstaat Texas. Dieser vorletzte WM-Lauf wird die Teams vor eine logistische Herausforderung stellen. Nachdem bereits die Rennen in Japan und Südkorea (7. und 14. Oktober 2012) sowie Indien und Abu Dhabi (28. Oktober und 4. November) jeweils im Wochenrhythmus stattfinden, liegen zwischen dem USA-Lauf und dem Finale ebenfalls nur sechs Tage. Wie die Fia erklärte, fiel die Entscheidung für den neuen Rennkalender einstimmig.

luk/sid/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
janne2109 31.08.2011
1. schade
schade
DeeDeeBee 01.09.2011
2. !
In Bahrein herrschen Despoten... Ahhh, ja.
william_pitt 01.09.2011
3. ...
Das die mörderischen Despoten in Bahrain weiterhin einen GP abhalten dürfen ist traurig. Aber nicht nur die FIA sondern auch die FIFA springt ja gerne mit solchen Kerlen (eigentlich sind es keine ganzen Kerle) ins Bett. Das der Türkei GP wegfällt ist nur logisch, wenn man sich die Zuschauerzahlen ansieht. Die Türken im Allgemeinen (Ausnahmen bestätigen die Regel) interessieren sich nicht für Rennsport. Das sähe mit einem Türkischen Fahrer anders aus. Es gibt aber keinen guten türkischen Rennfahrer. Nicht mal beim jügnsten Nachwuchs in anderen Serien. Naja, besser die Rennen da abhalten, wo die Fans sind. In Amerika Nord/Süd , Europa , Australien und Japan.
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