Formel 1 Sauber kooperiert zukünftig mit Alfa Romeo

Comeback in der Formel 1: Der frühere Weltmeister Alfa Romeo schließt sich Rennstall Sauber an. Damit dürfte auch der Einfluss von Ferrari auf das Ex-Team von Pascal Wehrlein steigen.

Sauber-Pilot Marcus Ericsson
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Sauber-Pilot Marcus Ericsson


Das bisherige Sauber-Team wird in der Formel-1-Saison 2018 als "Alfa Romeo Sauber" an den Start gehen. Die Partnerschaft mit dem italienischen Hersteller bestätigte der Rennstall.

Bei der Zusammenarbeit gehe es um eine "strategische, kommerzielle und technologische Zusammenarbeit", schrieb Sauber auf Twitter. Die Kooperation laufe über mehrere Jahre, hieß es. Alfa gehört zum Fiat-Chrysler-Konzern. Damit dürfte sich die bereits bestehende Partnerschaft mit Ferrari verstärken.

Wer die beiden von Ferrari-Motoren angetriebenen Autos in der neuen Saison fährt, ist noch unklar. Als wahrscheinlich gilt, dass Ferrari-Junior Charles Leclerc in der kommenden Formel-1-Saison bei Sauber eingesetzt wird.

Der Deutsche Pascal Wehrlein, der 2017 für Sauber fuhr, ist bislang ohne Cockpit und hat nur geringe Chancen auf einen Stammplatz in der anstehenden Saison.

Alfa Romeo war der erste Konstrukteur, der die Weltmeisterschaft 1950 gewinnen konnte. Der Rennstall feierte zwölf Siege in der Königsklasse des Motorsports. Seit 1985 - über 30 Jahre - ist der Konzern aber nicht mehr in der Formel 1 vertreten.

jan/Reuters

insgesamt 3 Beiträge
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Levator 29.11.2017
1. Aha
Kooperation für was? Die fahren doch mit Ferrari-Motoren. Was für eine Kooperation ist denn das? Da liefert man schon keinen Motor und heimst möglicherweise bei Erfolgen den Ruhm ein und bei Niederlagen die Häme? Macht irgendwie keinen Sinn....
wallaceby 30.11.2017
2. "Kooperationen a la 2018"
Heute reicht es als Hersteller anscheinend schon aus, man kauft sich mit seinem Namen an besagter erster Stelle bei einem eingesessenen Formel 1-Team ein, obwohl man nicht mal einen eigenen Motor dazu beisteuert. Welche "Legitimation" hat den bitteschön eine solche Kooperation? Ich möchte von Alfa Romeo oder auch von Aston Martin, die sich bei Red Bull mit einkaufen, einen Motor in den jeweiligen Autos als Fan sehen. Aber gerade das machen sie ja gar nicht. Das passt aber sehr gut zum Gesamtbild dieser Formel 1 im Jahr 2018. Glaubwürdigkeit spielt bei denen scheinbar keine so grosse Rolle mehr. Man kauft sich als Automobilhersteller in einen scheinbaren Hype einfach mal so mit ein, ohne einen substanziellen Beitrag zu Irgendwas zu leisten... lächerlich! Das macht es ja gerade immer langweiliger, diese Serie als Fan noch ernst zu nehmen.
bhang 03.12.2017
3. Na ja, TAG-Heuer hat 2016
auch keine Motoren für RedBull geschustert. War aber dennoch RedBull-TAG-Heuer statt RedBull-Renault.
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