Großer Preis von Kanada 50. Triumph und WM-Führung für Vettel

Perfektes Wochenende für Sebastian Vettel: Mit seinem Jubiläumssieg beim Großen Preis von Kanada hat er Titelverteidiger Lewis Hamilton die WM-Führung abgenommen.

Sebastian Vettel
AFP

Sebastian Vettel


Sebastian Vettel hat sein 50. Formel-1-Rennen gewonnen. Der Deutsche feierte auf dem Circuit Gilles-Villeneuve in Kanada einen Start-Ziel-Sieg - und schiebt sich mit nun 121 Punkten in der WM-Wertung knapp an Titelverteidiger Lewis Hamilton vorbei (120). (Hier finden Sie den kompletten WM-Stand)

Hinter Vettels Ferrari landeten Mercedes-Pilot Valtteri Bottas und Max Verstappen im Red Bull. Hamilton, zuletzt dreimal siegreich in Kanada, wurde nach einem verpatzten Boxenstopp nur Fünfter.

Schon beim Start lag Vettel vor Bottas, Verstappen und Hamilton. Der für seinen aggressiven Fahrstil bekannte Max Verstappen versuchte in der ersten Kurve, sich an Bottas vorbeizuschieben. Doch der Finne hielt seine Ideallinie gegen den Niederländer, die Reihenfolge an der Spitze blieb nach dem Start zunächst unverändert.

Hamilton braucht zu lange in der Box

Im Rest des Fahrerfeldes sah das anders aus. Lance Stroll im Williams drückte Brendon Hartley (Toro Rosso) in die Bande, beide Piloten waren nach der Aktion aus dem Rennen, zudem musste das Safety Car auf die Strecke.

Danach nutzte Vettel die Führungsposition, um schnellste Runden zu fahren - mitunter eine Sekunde schneller als der Zweitplatzierte Bottas. Das Führungsduo wartete länger als die Konkurrenz mit den Reifenwechseln, auch Kimi Räikkönen zögerte seinen Stopp heraus und setzte sich auf Platz drei fest. Dahinter brauchte Hamilton länger an der Box als Daniel Ricciardo, der sich am Briten vorbeischieben konnte.

Das Führungstrio nach der Hälfte des Rennens, 35 von 70 Runden: 1. Vettel, 2. Bottas, 3. Verstappen. Bottas fuhr nach 37 Runden in die Box, kurz danach wechselte auch Vettel seine Reifen. Der Ferrari-Stopp klappte reibungslos und dauerte nur 2,7 Sekunden - der Deutsche ging als Führender zurück auf die Strecke und behauptete seinen Spitzenplatz bis zum Ende. Weniger Glück hatte Fernando Alonso: In seinem 300. Rennen fiel der Spanier mit einem Schaden aus.

luk



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