Formel 1 in Monaco Vettel siegt vor Räikkönen

Perfektes Wochenende für Ferrari: Sebastian Vettel hat den Großen Preis von Monaco gewonnen. Der Deutsche überholte seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen nach einem Boxenstopp. Lewis Hamilton wurde Siebter.

Sebastian Vettel
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Sebastian Vettel


Sebastian Vettel hat seine Führung in der WM-Gesamtwertung auf 25 Punkte vor Verfolger Lewis Hamilton ausgebaut. Der Ferrari-Pilot belegte beim Großen Preis von Monaco den ersten Platz, Zweiter wurde sein Teamkollege Kimi Räikkönen. Daniel Ricciardo im Red Bull belegte den dritten Platz.

Am Start verteidigte der von der Poleposition gestartete Räikkönen seine Führung, Vettel blieb hinter dem Finnen. Mercedes-Pilot Hamilton, der nach einem schwachen Qualifying lediglich vom 13. Platz losfuhr, machte in der ersten Runde einen Platz gut und überholte Stoffel Vandoorne im Renault.

Im Anschluss tat sich - typisch für das Rennen in Monte Carlo - nur wenig auf der Strecke. Nico Hülkenberg, der in seinem Renault im Qualifying den zwölften Platz belegt hatte, schied in der 17. Runde nach einem Schaden am Getriebe aus.

Überholung durch Boxenstopp

Räikkönen kam in der 35. Runde in die Box. In der Folge holte Vettel Zeit auf und übernahm nach seinem Boxenstopp in Runde 40 die Führung des Finnen. Diese verteidige der viermalige Weltmeister bis zum Ende des Rennens souverän. Hamilton wartete bis zur 47. Runde auf seinen Boxenstopp. Dadurch arbeitete er sich bis auf den siebten Platz vor.

In der 61. Runde kam es zu einer Kollision zwischen Jenson Button und Pascal Wehrlein. Der Deutsche hing für wenige Minuten mit seinem Sauber in den Tecpro-Banden fest, verkündete per Funk allerdings umgehend, dass er okay sei. Wenig später konnte er selbstständig aussteigen. Noch während der Safety-Car-Phase fuhr Wehrleins Sauber-Kollege Marcus Ericsson mit frischen Reifen in die Bande und schied ebenfalls aus.

mru



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panzerknacker 51 28.05.2017
1. Durchsichtig
Die sogenannte "Boxenstrategie" hat Kimi den Sieg geklaut. Der war zurecht ziemlich angefressen.
uzsjgb 28.05.2017
2.
Zitat von panzerknacker 51Die sogenannte "Boxenstrategie" hat Kimi den Sieg geklaut. Der war zurecht ziemlich angefressen.
Kimi hätte einfach schneller fahren müssen, dann wäre er überhaupt nicht in diese Situation gekommen. Vettel war heute eindeutig schneller, insofern ist gegen seinen Sieg nichts zu sagen. Selbst wenn Vettel nicht von alleine an Kimi vorbeigekommen wäre, hätte Ferrari ihn wohl vorbeilotsen müssen, denn die Red Bull waren einfach zu dicht dran. Vettel wäre dann im Sandwich zwischen Kimi und Ricciardo gewesen, da wäre das Risiko groß gewesen, dass etwas passiert.
123Valentino 28.05.2017
3. Klar ..,,
er war angefressen, aber als Führender bestimmt er, das Vettel diese Zeit rausfuhr , kann man nicht auf die Strategie zurückführen . Auch Räikkönen hätte länger draußen bleiben können.
Champagnerschorle 28.05.2017
4. Unverständnis
Zitat von panzerknacker 51Die sogenannte "Boxenstrategie" hat Kimi den Sieg geklaut. Der war zurecht ziemlich angefressen.
Sie kennen sich in der F1 nicht aus, schreiben aber den 1. Post. Der Führende bestimmt den Zeitpunkt und die Reihung! des Boxenstops. Was hat "Kimi" davon abgehalten, am Ende seines Stints schnell zu fahren? "Kimi" war schlicht zu langsam. Für mich wäre das Grund genug angefressen zu sein.
Attila2009 28.05.2017
5.
Monaco ist kein Rennen, das ist nur teure Show. Allein was das kostet die Leitplanken und die Tribünen auf und ab zu bauen. Dieses Geld hätte Hockenheim gerne. Auslaufzonen - nichts. Woanders werden sogar die Kiesbetten noch nachträglich asphaltiert damit die Fahrer zurück kommen können aber hier ist jede Berührung mit der Planke das Ende. Wo will man auf dieser merkwürdigen Strecke eigentlich überholen ? Die , die es versuchten haben es dann bereut. Anstatt traditionsreiche Rennstrecken wie Silverstone oder Nürburgring still zu legen oder gar über Spa zu diskutieren wäre Monaco längst dicht zu machen, als Anachronismus aus längst verflossenen Zeiten als die Autos nur halb so schnell waren.. Allein der Fürst würde weinen andererseits möchte man sich ja dann im Steuerparadis zur Ruhe setzen, gell.. ? Respekt aber den Fahrern die hier in Millimeterarbeit die Geschosse fehlerfrei durch die engen Gassen steuerten !
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